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Erweiterung und Funktionssanierung des Christian-Doppler Gymnasiums Salzburg

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: BIG - Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Aufgabentyp: Bauen im Bestand, Bildung
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsordnung Architektur - WOA 2000
Abgabetermin: 02.05.2012
Entscheidungstermin: 04.06.2012
Aufgabenstellung: Kurzbeschreibung der Bauaufgabe

Die Bundesimmobiliengesellschaft beabsichtigt das BG / BRG ChristianDoppler, 5020 Salzburg, Franz-Josef Kai 41 zu sanieren und zu erweitern.

Bauteil A
Fünfteiliger Schultrakt aus dem Jahr 1899 nach Plänen von Stadtbaumeister Jakob Ceconi, ursprünglich als Kaserne errichtet, seit 1955 als Schulgebäude für das Christian-Doppler-Gymnasium und Abendgymnasium genutzt.

Bauteil B
Garderobentrakt für Turnsäle aus dem Jahr 1966. Teile dieses Traktes werden zurzeit für Unterricht genutzt.

Bauteil C
Turnsaaltrakt mit zwei übereinander liegenden Turnsälen aus dem Jahr 1966.

Bauteil D
Angemieteter Bauteil, das sogenannte „Kronreifgebäude“. Eine Anbindung an den Bauteil A zur Erreichbarkeit „trockenen Fußes“ ist wünschenswert. Flächenmäßig ist dieser Bauteil in die Planung mit einzubeziehen, generell sollen hier aber nur eine Funktionssanierung sowie die Barrierefreimachung
zur Umsetzung kommen. Diverse untergeordnete Bauteile Flugdach im Bereich des Parkplatzes und Kleingarage: Beide Bauteile können abgerissen und verlegt werden.

Der Gebäudebestand soll saniert und auf einen bautechnisch einwandfreien Zustand gebracht werden. Insbesondere ist hierbei auf den Brandschutz und eine vollständige Barrierefreiheit für alle Schul- und Unterrichtsräume entsprechend den geltenden Bestimmungen (Gesetzen, Normen, ÖISS
Richtlinien) zu achten. Aus der beiliegenden statischen Begutachtung der Bestandsbauten geht hervor, welche Teile der konstruktiven Gebäudesubstanz verändert werden können. Grundsätzlich sollten alle vorhandenen Bestandsflächen zur Umsetzung des Raumprogramms (siehe eigene Beilage Raumprogramm) herangezogen werden. Darüber hinausgehend sind neue Zubauten vorzuschlagen.
Absichtserklärung: Der Auftraggeber beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbes, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, Verhandlungen gemäß § 30 (2) Z 6 BVergG über eine Generalplanerbeauftragung zu führen. Thema dieser Verhandlungen werden das Projekt, der Projektumfang, die Projektleitung, die Zusammensetzung des Projektteams (insbesondere Fachplaner), die geplante Projektabwicklung und das Honorar sein (siehe dazu auch Pkt. A.7.3.c + d).

Die Übertragung der folgenden Leistungen ist vorgesehen:

Architektenleistungen:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Ausführungs- und Detailzeichnungen, Kostenberechnungsgrundlagen, künstlerische Oberleitung der Bauausführung, technisch-geschäftliche Oberleitung, Bestandspläne, Orientierungspläne, Brandschutzpläne, Raumbuch

Statisch konstruktive Bearbeitung:
Statisch konstruktiver Vorentwurf, Konstruktionsentwurf, Einreichplanung, Ausführungsplanung, technisch-geschäftliche Oberleitung, Leistungsverzeichnisse und Massenberechnungen.

Haustechnikleistungen:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Details, Führungsplanung, Ausschreibungsunterlagen, Schlussabnahme ohne Leistungsmessung, Leistungsmessung, Leitung und Koordinierung

Bauphysikalische Grundleistungen:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Detailplanung, Mitwirkung bei der technisch-geschäftlichen Oberleitung.
Gestaltung der Außenanlagen und Außenanlagenplanung durch einen Landschaftsplaner wird als integrativer Bestandteil der Generalplanerbeauftragung behandelt.
Projektleitung und Planungskoordination gemäß BauKG Technisch-geschäftliche Oberleitung

Sonstige Generalplanerleistungen
Der Auftraggeber behält sich vor, in Ausnahmefällen einzelne dieser Leistungen gesondert zu vergeben.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, allfällige aus zwingenden städtebaulichen, formalen, sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche geringfügige Änderungen im Zuge der Auftragserteilung zu verlangen. Der Auftraggeber kann weitere Änderungen im Zuge der Bearbeitung nach der Auftragserteilung verlangen. Dabei sollen jedoch die wesentlichen architektonischen Qualitätsmerkmale erhalten bleiben. Ein Rechtsanspruch auf einen Auftrag/Gesamtauftrag besteht nicht.
Kontaktstelle: Wettbewerbsbüro und Ansprechstelle im Wettbewerb:

Kleboth.Lindinger ZT-GmbH
Adresse: Hauptstraße 83/2, 4040 Linz
Telefon: + 43 732 775584 - 0
Fax: + 43 732 775584 - 88
E-Mail: chdoppler@kleboth-lindinger.com
Verfahrensorganisator: Kleboth Lindinger ZT GmbH
Preisgericht: Arch. DI Karl Thalmeier; Arch. DI Heinz Plöderl; Univ.-Prof. Mag.arch. Elsa Prochazka; Univ.-Prof. DI Gabriele Kiefer; Arch. DI Bernhard Marte; HR DI Bernhard Falbesoner; HR DI Fritz Seda
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Oberösterreich und Salzburg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis , EUR 15.000,-
Arch. DI Doris Gruber und Arch. Mag. Michael Stöckler

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Auslobung ABC (pdf, 2MB)
Teilnehmeranmeldung (doc, 54KB)
Juryprotokoll (pdf, 878KB)
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