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Neubau Residenz österreichische Botschaft Zagreb, Kroatien

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Aufgabentyp: Dienstleistung und Verwaltung, Neubau
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Nutzfläche (m²): 490
Verfahrensart: Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 28.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 05.04.2013
Entscheidungstermin: 25.06.2013
Aufgabenstellung: (1) Die Republik Österreich vertreten durch das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten beabsichtigt eine Residenz für die österreichische Botschaft in der kroatischen Hauptstadt Zagreb zu errichten.
(2) Das Residenzgebäude soll eine Nutzfläche von rd. 490 m² umfassen.
(3) Der Bauplatz befindet sich in einer gehobenen Einfamilienhausumgebung am Stadtrand von Zagreb in ausgezeichneter Hanglage mit Fernblick.
(4) Die Republik Österreich beabsichtigt mit diesem Projekt vorrangig ein Vorzeigeobjekt der nachhaltigen Holzbautechnologie unter Berücksichtigung der baurechtlichen und topografischen Bedingungen vor Ort (Hanglage) zu realisieren.
Absichtserklärung: Der Auslober wird nach Abschluss des Wettbe-
werbs mit dem Sieger – je nach Empfehlung des Preisgerichts – Verhandlungen über den Abschluss eines Generalplanervertrags führen. Thema dieser Verhandlungen werden das Projekt, der Projekt-
umfang, die Zusammensetzung des Projektteams, die geplante Projektabwicklung und das Honorar sein. Sollte, aus welchen Gründen auch immer, kein positiver Vertragsabschluss mit dem Gewinner zustande kommen können, so beabsichtigt der Auslober anschließend nur mit dem Verfasser des zweit gereihten Projektes, sollten auch diese Verhandlungen fruchtlos bleiben, nur mit dem Verfasser des dritt gereihten Projektes, in Verhandlungen zu treten.
(1) Der wesentliche Inhalt des Generalplaner-
vertrages sind die Planungs-Leistungsphasen Vorentwurf, Entwurf, Einreichplanung, Ausführungs- und Detailplanung, Kostenermittlungsgrundlagen (Ausschreibung), Künstlerische Oberleitung, Bestandsplanung, Brandschutzplanung.
(2) Die Ausloberin beabsichtigt auch die Leistungen der örtlichen Bauaufsichten (ÖBA_Bau und Fachbauaufsichten Tragwerk und Technische Gebäudeausrüstung) zu vergeben.
(3) Der Generalplanervertrag wird voraussichtlich folgende Planungs- und Bauaufsichtsdisziplinen umfassen:
Architekturplanungsleistungen
Planungsleistungen Innenraumgestaltung
Planungsleistungen Freiraumgestaltung
Tragwerksplanung
Planungsleistung Bauphysik
Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung
(HKLS-MSR, ET, FT)
Planungskoordination gemäß Bau-KG (sinngemäß
anzuwenden für Bauvorhaben im Ausland)
ÖBA-Bau, Freianalgen und Innenraumgestaltung
Fachbauaufsicht Tragwerksplanung
Fachbauaufsicht Technische Gebäudeausrüstung
(4) Der Auslober behält sich das Recht vor, allfällige aus zwingenden städtebaulichen, formalen, sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche Änderungen im Zuge der Auftragserteilung oder weiteren Bearbeitung zu verlangen. Dabei sollen jedoch die wesentlichen architektonischen Qualitätsmerkmale des erfolgreichen Wettbewerbsprojektes erhalten bleiben.
(5) Für die tatsächliche Planung und Realisierung des Projektes in Zagreb wird der aus diesem Verfahren hervorgehende Generalplaner eine Planungskooperation mit einem Architekten aus Zagreb eingehen müssen. Die diesbezüglichen vertraglichen Regelungen werden spätestens im Verhandlungsverfahren im Detail geklärt werden.
Kommentar der Kammer: Die Bundeskammer der Architekten und Ingenieur-
konsulenten hat die Wettbewerbsunterlagen auf Vereinbarkeit mit dem Wettbewerbsstandard Architektur 2010 geprüft und mit Schreiben vom 29.1.2013 unter der Verfahrensnummer bAIK 01/2013 ihre Kooperation mit dem Auslober erklärt.

Als KammerpreisrichterInnen wurden nominiert:
HauptpreisrichterIn: Arch. Mag. Walter Stelzhammer, Arch. DI Helmut Dietrich
ErsatzpreisrichterIn: Arch. DI Gerhard Mitterberger, Arch. DI Much Untertrifaller
Kontaktstelle: next-pm ZT GmbH
Spiegelgasse 10/5
A-1010 Wien
E office@next-pm.at
Verfahrensorganisator: next-pm ZT GmbH
Preisgericht: Arch. Mag.arch. Walter Stelzhammer; Arch. DI Helmut Dietrich; Arch. DI Gerhard Mitterberger; Arch. DI Michael Untertrifaller; Ing. DI Nicole Haberler; O.Univ.-Prof. DDI Wolfgang Winter; Ing. Kurt Melichar, BMeiA; Mag.phil. Roland Hauser, BMeiA; Mag.phil. Andrea Ikic-Böhm, Österreichische Botschaft Agram
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis , EUR 8.000,-
Arch. DI Bernardo Bader

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 27KB)
Kooperationserklärung, Preisrichternominierung bAIK 29.01.2013 (pdf, 95KB)
Juryprotokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 25.06.2013 (pdf, 3MB)
BewerberInnenliste (pdf, 91KB)
Links
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland
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