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Wohnen in Salzburg_RIEDENBURGKASERNE

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: GSWB - Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft mbH; UBM Development AG
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Nicht offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: k. A.
Wettbewerbsordnung: Noch keine Angabe
Abgabetermin: 28.02.2014
Entscheidungstermin: 20.03.2014
Aufgabenstellung: Gegenstand des Wettbewerbes ist die Erlangung von Vorentwürfen für die qualitätsvolle Neubebauung des Areals der ehemaligen „Riedenburgkaserne“ am Eingang der Inneren Stadt der Weltkulturerbestadt Salzburg. Das ca. 37.000 m² große Areal, unmittelbar angrenzend an die Altstadtschutzzone von Salzburg, ist durch das Straßengeviert Neutorstraße im Norden, Leopoldskronstraße im Osten, Sinnhubstraße im Süden und die Moosstraße im Westen definiert. Die städtebauliche Neuordnung eines Stadtteilgebietes mit dem Neubau von Wohnungen, von attraktiven Gewerbeflächen und von sozio-kulturellen Wohnergänzungseinrichtungen auf einer Bauplatzgesamtfläche von ca. 29.800 m² ist Aufgabe des Wettbewerbs.
Der Freiraum des gesamten Quartiers sowie eine 5.000m² öffentliche Grünlandfläche im Quartierszentrum und parallel zur Leopoldskronstraße ist als "Gesamtkonzept“ zu gestalten.
Die insgesamt ca. 300 Wohnungen - Generationenwohnen, „Post-traditionelles“ Wohnen und urbanes „smartes“ Wohnen für viele Lebensformen – (in Miete, Miete mit Kaufoption und Eigentum für den Auftraggeber gswb sowie im Eigentum für den Auftraggeber ubm) müssen zum Einen den Anforderungen und Qualitätskriterien der gswb bzw. der Salzburger Wohnbauförderung (Miete, Miete mit Kaufoption) und zum Anderen den Qualitätsvorgaben der ubm entsprechen. Attraktive erdgeschoßige Gewerbeflächen (Geschäftsstraße) sind an der Neutorstraße/Ecke Moosstraße zu planen. Sozio-kulturelle Wohnergänzungseinrichtungen wie multifunktionelle Gemeinschaftseinrichtungen, Soziale Dienste, „Bike-Schwerpunkt“, etc. sind an geeigneter Stelle im Quartier zu verorten. Das mit Erhaltungsgebot belegte Bestandsobjekt im Nordosten der Liegenschaft an der Neutor- Ecke Leopoldskronstraße ist und bleibt als Kindergarten genutzt und muss jedenfalls erhalten werden. Die erforderlichen Kindergarten-Freiflächen sind neu zu situieren. Das Autohaus im Südwesten der Liegenschaft an der Moosstraße Ecke Sinnhubstraße bleibt ebenfalls bestehen, wobei in der Wettbewerbsbearbeitung eine spätere Integration des Bereiches des Autohauses in das Quartier berücksichtigt werden soll.

BEWERBUNG
Die Bewerbung von ArchitektInnen gemeinsam mit einem(r) selbst gewählten(r) LandschaftsplanerIn im Team ist mit einer Auswahl von realisierten und/oder geplanten Referenzprojekten Städtebau und/oder Wohnbau und/oder Wettbewerbserfolgen gewünscht, die die Kompetenz der Projektanten zur Bewältigung dieser Aufgabenstellungen erkennen lassen. Eine Mappe mit maximal zwei A3 Blätter sowie maximal ein A4 Blatt mit Angaben zum(r) BewerberIn (Bürostruktur, Anzahl Mitarbeiter, Kontakt) und dem/der LandschaftsplanerIn ist erforderlich und bis zum 13.11. 2013, 12.00 Uhr bei der gswb einzureichen. Die Kompetenz, Leistungsfähigkeit und Erfahrung der BewerberInnen im Wohnbau sowie die Qualität der gebauten/geplanten Aufgaben für die Bearbeitung der gegenständlichen Aufgabenstellung muss aus der Bewerbung ablesbar sein. Mitglieder der Jury wählen aus den Bewerbern rund 10 Teilnehmerteams (ArchitektIn und LandschaftsplanerIn) für die 1. Bearbeitungsstufe Realisierungswettbewerb aus. LandschaftsplanerInnen haben die Möglichkeit einer Mehrfachnennung.

1. BEARBEITUNGSSTUFE Realisierungswettbewerb (anonym):
Gegenstand und Ziel der 1. Bearbeitungsstufe ist die Findung einer verträglichen städtebaulichen als auch landschaftsplanerischen Leitstruktur mit qualitätsvoller Architektur, lebenswerten Wohnungen und attraktiver Landschafts-Freiraumgestaltung. Ein Siegerprojekt Städtebau - Architektur und Landschaftsplanung wird ausgewählt, wobei wünschenswert wäre, wenn die beiden Leitstrukturen Städtebau-Architektur und Landschaftsplanung aus einem Projektteam entspringen, sie müssen sich aber nicht decken. Zwei (ca.) weitere Wettbewerbsbeiträge können ausgewählt werden, sodass im anschließenden kooperativen Verfahren mehrere (ca. 3) Projektanten und ein(e) LandschaftsplanerIn das Planungsgebiet auf Basis der jurierten Leitstruktur kooperativ weiter entwickeln und zum realen Projekt gelangen.

2. BEARBEITUNGSSTUFE - Kooperatives Verfahren (alternativ):
Sollten in der 1. Bearbeitungsstufe mehrere Projektanten ausgewählt werden folgt die 2. Bearbeitungsstufe, das kooperative Verfahren. Gegenstand und Ziel des kooperativen Verfahrens ist die gemeinsame Präzisierung der städtebaulichen und landschaftsplanerischen Leitstruktur im Dialog, die Definition von bis zu drei Baufeldern und deren Umsetzung durch die in der 1. Bearbeitungsstufe ausgewählten Teilnehmer. Die ausgewählten Teilnehmer arbeiten kooperativ an der schrittweisen Annäherung an Aufgaben und Ziele in einem Meinungsaustausch zwischen den Teilnehmern, den Auftraggebern, Vertretern der Jury und weiteren Beteiligten, insbesondere des Amtes für Stadtplanung und Verkehr. Dabei werden ein oder mehrere Präsentationskolloquien durchgeführt, um mit den Teilnehmern gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren, bevor diese weiter bearbeitet werden.
Absichtserklärung: Es ist beabsichtigt, den (die) Sieger(in) des Verfahrens gemäß HOA 2004 Schwierigkeitsgrad 5 für den Wohnbau und Gewerbe und Schwierigkeitsgrad 3 für Garagen bzw. Tiefgaragen mit der Baulichen Planungsleistung mit den Teilleistungen Vorentwurf, Entwurf, Einreichplanung, Ausführungsplanung, Künstlerische Oberleitung und Teile der Technischen Oberleitung mit mind. 80,5% und einem marktüblichen Nachlass zu beauftragen.
Anteile der Teilleistungen sowie restliche Teilleistungen und die Örtliche Bauaufsicht können von den Auftraggebern erbracht werden; mit dem(n) Sieger(n) des Wettbewerbs wird über den Vertragsinhalt bzw. die eventuell zusätzliche Vergabe von weiteren Teilleistungen gemäß HOA verhandelt (Kostenermittlungsgrundlagen, Verkaufspläne, Parifizierung, etc.). Als Honorarbasis gelten die Gesamt-Bauherstellungskosten (netto) ohne Kostenanteil Aussenanlagen/Grünraumgestaltung gemäß Salzburger-Wohnbauförderungsgesetz 1990, das maximale Honorar ergibt sich aus den Limitkostensätzen der Salzburger Wohnbauförderung. Die Honorarbasis der Bauherstellungskosten des gesamten Quartiers ohne Kostenanteil Aussenanlagen / Grünraumgestaltung ist auch für den Fall der Beauftragung an mehrere ArchitektInnen gültig, wobei auch in diesem Fall nur ein (1) gemeinsamer Architektenvertrag errichtet wird. Durch den sich durch Interpolation ergebenden Prozentwert (zwischen Bauherstellungskosten und Schwierigkeitsgrad) ergibt sich das Honorar für die Planungsleistungen mit einem marktüblichen Nachlass (zumindest 7,5% Behördenrabatt Landesregierung – Arch. Kammer).
Kommentar der Kammer: Im Namen der beiden Auftraggeber GSWB und UBM darf nach nochmaliger Abstimmung zwischen Stadtrat Padutsch und Dr. Kopf höflichst mitgeteilt werden, dass

- die Architektenkammer eingeladen ist zwei Kammerjuroren zu entsenden,
- die Anzahl der TeilnehmerInnen in der ersten Stufe auf mindestens 12 erhöht wird,
- die Höhe der Aufwandsentschädigung mit netto EURO 100.000,- als angemessen angesehen wird.
Kontaktstelle: Wettbewerbsbüro:

S C H E I B E R ARCHITEKTUR
BM DI gArch Manfred J. SCHEIBER
5020 Salzburg, Adolf-Schemel-Str. 21
T: + 4 3 ( 0 ) 6 6 4 2 1 2 6 2 0 0
M: scheiber@architekt-salzburg.at
Verfahrensorganisator: DI Manfred Scheiber
Preisgericht: Arch. DI Georg Huber; Arch. Mag.arch. Rolf Touzimsky; Arch. DI Peter Riepl; DI Susanne Burger; Arch. Univ.-Prof. DI Rüdiger Lainer; Arch. DI Christoph Brandstätter
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit den GewinnerInnen
Einpflegende Kammer: Oberösterreich und Salzburg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis
Schwarzenbacher Architektur ZT GmbH, Fally + Partner Architekten ZT GmbH

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1. Rang, Gewinner, 1. Preis
Atelier Thomas Pucher ZT GmbH

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Bewerbungsinformation (pdf, 590KB)
Juryprotokoll (pdf, 402KB)
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