Donnerstag, 26.11.2020
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Sporthalle Liefering

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Stadt Salzburg Immobilien GmbH (SIG)
Aufgabentyp: Neubau, Sport und Spiel
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Nicht offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Ja
Mindesteignung: ArchitektIn
Preisgeldsumme: EUR 58.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 17.01.2014
Entscheidungstermin: 11.04.2014
Aufgabenstellung: Gegenstand des Wettbewerbes ist die Erlangung von Vorentwürfen für eine Dreifachturnhalle im Bereich der bestehenden Sportanlage Salzachsee/Theodostraße in Salzburg-Liefering. Die bestehende Sportanlage Salzachsee/Theodostraße mit ihren drei Rasenspielfeldern, der größten Leichtathletikanlage in der Stadt Salzburg und einer eigenen Stocksportanlage ist die Heimstätte der Vereine „Lieferinger Sportverein“, „ASVÖ Liefering“, „ÖTB Leichtathletik“ und „Eisschützenverein Liefering“. Darüber hinaus wird die Anlage von den Nachwuchsfußballern von Red Bull Salzburg genutzt. Über drei Jahrzehnte intensiver Nutzung der Sportanlage haben den bestehenden Umkleide- und Lagerräumen der Anlage sehr zugesetzt. Eine Renovierung hat sich weder als wirtschaftlich noch zweckmäßig erwiesen. Im Verlauf der auch öffentlich geführten Diskussion über mögliche Ersatzstandorte für die in absehbarer Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehenden Sporthalle Riedenburg wurde daher von der Stadt Salzburg beschlossen, auf dem Areal der Sportanlage Salzachsee/Theodostraße eine neue Dreifachturnhalle zu errichten und die für das Bespielen der Freisportanlagen erforderlichen Räumlichkeiten in die Halle zu integrieren. Dieser Vorschlag wurde mit den Präsidenten der drei Dachsportverbände als Vertreter der Betriebsgemeinschaft Salzachsee akkordiert. In weiterer Folge wurde von der Magistratsabteilung MA 2/00-Sportreferat mit Vertretern der Dachverbände und der Nutzervereine unter Einbeziehung des ÖISS (Österr. Institut für Schul- und Sportstättenbau), Außenstelle Salzburg, ein Raum- und Funktionsprogramm für die „Räumlichkeiten Freisportanlagen“ erarbeitet. Bereits im Juni 2012 wurde von der Magistratsabteilung MA 2/00-Sportreferat gemeinsam mit dem ÖISS und der Landessportorganisation unter Einbeziehung aller potenziellen Nutzervereine der großen Sporthallen (Badminton, Basketball, Faustball, Floorball, Fußball, Handball, Rhythmische Gymnastik, Turnen, Volleyball) das inhaltliche Anforderungsprofil an eine allfällige Ersatzhalle für die Sporthalle Riedenburg besprochen und fixiert. Dabei wurde streng darauf geachtet, dass die neue Sporthalle in ihrer Konzeption die beiden bestehenden Dreifachhallen „Sporthalle Alpenstraße“ und „Sporthalle-Josef-Preis-Allee“ ergänzt. Die spezifische Identität des Ortes stellt die freistehende Lage bzw. singuläre Stellung der neuen Halle innerhalb einer bestehenden großen Sportanlage dar. Ebenso ist die Lage im unmittelbaren Nahbereich des übergeordneten Salzach-Landschaftsraums von Bedeutung.
Vom Straßenraum der Josef-Brandstätter-Straße aus gesehen ist allerdings aufgrund des dichten, uferbegleitenden Bewuchses keine Sichtbeziehung zur Salzach gegeben. Wünschenswert ist, dass diese Lagegunst dahingehend genutzt wird, dass das Gebäude aus Sicht des Treppelweges keine „harte Kante bzw. Wand“ zum Flussufer bildet oder gar aus der Landschaft „heraussticht“, sondern sich sensibel in die Landschaft einfügt. In diesem Sinne ist der 30-Meter-Streifen des Erholungsgebietes zwischen Baulandfläche und dem Salzachufer als Übergangsbereich zu verstehen. Hierfür wird ein detailliertes Freiraumkonzept gewünscht. Dieses Freiraumkonzept soll Aussagen über die Gestaltung des Grünstreifens zwischen der neuen Sporthalle und der Salzach als Warte-/ Aufenthaltszone und als „Bauminsel“ beinhalten, frei von Bebauung sein und keinesfalls durch einen Zaun vom Salzach-Treppelweg getrennt werden. Ein Erholungseffekt ist wünschenswert. Wichtig sind künftige Wegverbindungen sowohl innerhalb des Areals, als auch die Anbindung an das umgebende Wegenetz. Darüber hinaus möglichst kurze Wege von allen Sportplätzen zu den Eingängen der Umkleiden und Sanitäranlagen in der neuen Sporthalle. Vorzusehen sind darüber hinaus befestigte Flächen mit diversen Nebenanlagen (z.B. überdachte Fahrradabstellplätze, Müllsammelplatz), Bepflanzungsvorschläge wie z.B. Bäume, Fassaden- und Dachbegrünungen. Es wird als notwendig erachtet, dass die Halle als freistehendes Gebäude zu allen Seiten ein „Gesicht zeigt“ (Öffnung zur Landschaft, zum Fluss, zu den Sportplätzen).
Absichtserklärung: Es ist beabsichtigt, den Wettbewerbssieger (1. Preisträger) gemäß Honorarleitlinie für Architekten (HOA 2002 – Stand 1.12.2004), Schwierigkeitsgrad 6 für Spezielle Hochbauten mit erhöhten Anforderungen mit den Teilleistungen Vorentwurf, Entwurf, Einreichplanung, Ausführungsplanung, Kostenermittlungsgrundlagen, Künstlerische Oberleitung (Teilleistungen 1 bis 7 zur Gänze, Teilleistung 8 nur zur Hälfte) im Ausmaß von insgesamt 97,5% der gesamten Planungsleistungen unter Berücksichtigung eines 10%-igen Nachlasses, für die Planung der Sporthalle Liefering zu beauftragen. Mit dem(n) Sieger(n) des Wettbewerbs wird über den Vertragsinhalt bzw. die eventuell zusätzliche Vergabe von weiteren Teilleistungen gemäß HOA im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach §155 BVergG 2006 verhandelt. Führen diese Verhandlungen zu keinem einvernehmlichen Ergebnis kann mit dem 2. Preisträger bzw. danach mit dem 3. Preisträger verhandelt werden. Als Honorarbasis gelten die geschätzten Gesamt Nettobauherstellungskosten (Baukosten BAK nach ÖNORM B 1801-1) von € 5.930.000,-.
Kontaktstelle: Wettbewerbsbüro:
Plan B Architekten ZT-KG
Architekt Dipl.-Ing. Christoph Brandstätter
A-5020 Salzburg, Faberstrasse 2b
Telefon: +43-662-874694-0
Email: office@planb-architekten.at
Preisgericht: Arch. Mag.arch. Alfred Berger; Mag.arch. Tiina Parkkinen; Arch. DI Robert Schindelmeier; Univ.-Prof. Mag.arch. Elsa Prochazka; LArch. Univ. Prof. DI Sabine Burger
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Oberösterreich und Salzburg
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Bekanntmachung (pdf, 695KB)
Elektronischer Teilnahmeantrag (pdf, 389KB)
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