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Neubau der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Landes‐Immobilien GmbH
Aufgabentyp: Dienstleistung und Verwaltung, Neubau
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsordnung Architektur - WOA 2000
Preisgeldsumme: EUR 80.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 10.06.2014
Entscheidungstermin: 08.-09.07.2014
Aufgabenstellung: Ist die Erlangung von Vorentwürfen für den Neubau der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems. Das Gebäude der derzeitigen, auf dem Nachbargrundstück befindlichen Bezirkshauptmannschaft weist hohen Sanierungsbedarf auf. Eine Wirtschaftlichkeits- untersuchung hat ergeben, dass ein Neubau zweckmäßiger ist. Der Auslober erwartet sich Vorschläge für ein zeitgemäßes Bürogebäude in Passivhausstandard oder gleichwertig hinsichtlich Innenraumkomfort, Ressourcenschonung und Klimaschutz.

Größenordnung:
BGF (ohne Stellplätze): ~4.900m²
BRI (ohne Stellplätze): ~19.600m³
Errichtungskosten (netto) max. EUR 13,60 Mio.
Absichtserklärung: Der Auslober beabsichtigt, bei Realisierung der Wettbewerbsaufgabe den 1. Preisträger unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichtes mit den weiteren Planungsleistungen als Generalplaner zu beauftragen, und dafür nach Abschluss des Wettbewerbes Verhandlungen gemäß § 155 (10) BVergG 2006 zu führen. Der Umfang der Generalplanerleistung hat jedenfalls die Planungsleistungen der Architektur, der statischen und konstruktiven Bearbeitung (Statiker), technische Gebäudeausrüstung (Heizungs‐, Lüftungs‐ und Klimatechnik / Sanitärtechnik / Elektrotechnik / Fördertechnik) und der Bauphysik (thermische Bauphysik / Schallschutz / Raumakustik / Belichtung und Beleuchtung) sowie gegebenenfalls im notwenigen Umfang Brandschutzplanung und Sonderfachplanungen Nachhaltigkeit (Life Cycle Assessment der Baukonstruktion / Chemikalienmanagement / …) zu umfassen. Der Auslober behält sich vor, im Zuge des Verhandlungsverfahrens gegebenenfalls weitere untergeordnete Planungsleistungen dem Generalplaner zu übertragen. Spätestens mit Beginn des Verhandlungsverfahren müssen die Fachplaner genannt werden. Sollte es im Zuge der Ausführungsplanung bei den Fachplanern zu mangelhaften Planungsleistungen kommen, behält sich der Auftraggeber vor, im begründeten Fall, vom Generalplaner einen Planerwechsel zu verlange, dem dieser nachzukommen hat. Als Verhandlungsbasis dienen die Honorarordnung für Architekten (HOA 2002) und die weiteren, für die jeweiligen Fachplaner in Betracht kommenden Honorarrichtlichtlinien, zu im Verhandlungsverfahren zu vereinbarenden Vertragsbedingungen. Auf allen Fachgebieten der Generalplanerleistung ist ein Behördennachlass von zumindest 7,5 % auf alle Honorare der o.a. Honorarordnungen zu gewähren. Die Honorierung eventuell beauftragter Einrichtungs‐ und Möblierungsplanungen erfolgt zu den gleichen Honorarsätzen wie die der Architekturleistung. Die wertmäßige Berechnungsgrundlage der Möblierungsplanung wird zu der der Architekturleistung addiert. Sollten die Verhandlungen mit dem 1. Preisträger ergebnislos bleiben, behält sich der Auslober Verhandlungen mit dem 2. und gegebenenfalls mit dem 3. Preisträger vor. Der Auslober behält sich weiters das Recht vor, allfällige aus sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderlichen Änderungen durch den (die) Entwurfsverfasser zu verlangen. Der mit der Planung beauftragte Preisträger muss unabhängig vom Ort seines tatsächlichen Kanzleisitzes gewährleisten, dass er im Rahmen der Projektabwicklung ohne zusätzlichen Kostenaufwand für den Auslober in für die reibungslose Projektabwicklung ausreichendem Maß vor Ort in Linz und Kirchdorf an der Krems verfügbar ist und auch über ausreichend Personal vor Ort verfügt und hat dafür entsprechende Vorkehrungen zu treffen, z.B. Eröffnung eines Büros, Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Partner oder sonst geeignete Maßnahmen.
Kontaktstelle: Amt der OÖ. Landesregierung
Abteilung Gebäude‐ und Beschaffungs‐Management
A ‐ 4021 Linz, Bahnhofplatz 1
FAX: +43 (0) 732 / 7720 ‐ 212921
e‐Mail: wettbewerbe.gbm.post@ooe.gv.at

Ansprechperson: Dipl.‐Ing. Albert Aflenzer
Tel: +43 (0) 732 / 7720 – 12139
Mobil: +43 (0) 664 / 60072 – 12139

Stellvertretung: Dipl.‐Ing. Richard Deinhammer
Tel: +43 (0) 732 / 7720 – 12350
Mobil: +43 (0) 664 / 60072 – 12350
Preisgericht: Arch. DI Dr. Patricia Zacek-Stadler; Arch. Mag.arch. Mag.art. Maximilian Luger; DI Albert Aflenzer; Arch. Ing. Mag.arch. Herbert Karrer
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Oberösterreich und Salzburg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis , EUR 25.000,-
urmannArchitekten, Arch. DI Heinrich Radler

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