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Neubau GTNMS 21, Stammersdorf, 1210 Wien

Verfahrensprädikat: Mit Warnung der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Stadt Wien MA 19 - Architektur und Stadtgestaltung
Aufgabentyp: Bildung, Neubau
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsordnung Architektur - WOA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 105.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 30.09.2014
Entscheidungstermin: 2. Stufe: 29.+30.01.2015
Aufgabenstellung: Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erlangung eines Lösungsvorschalges über den Neubau
einer Ganztages-Mittelschule GTNMS in Wien 21., Brünnerstraße 237, der ein umfassendes,
ganzheitliches Bildungsverständnis zugrunde liegt. Es sollen max. 500 Kinder in 20 Klassen
ganztägig betreut werden.
Es werden detaillierte Ausarbeitungen und Vorschläge zur gegenständlichen Bauaufgabe
sowohl in städtebaulicher/ baukünstlerischer, als auch in funktionaler/ökonomischer Hinsicht
erwartet.
Die GTNMS Stammersdorf ist Teil des Bildungs-einrichtungen-Neubauprogramms (BIENE), in dem bis 2023 insgesamt 10 Bildungseinrichtungen als Neubauten errichtet werden sollen. Diese Mittelschule soll nach einem zeitgemäßen räumlich pädagogischen Konzept errichtet werden.
Gesellschaftliche Entwicklungen und moderne pädagogische Prinzipien wie individuelle Förderung, Arbeiten in unterschiedlichen Gruppengrößen, selbstorganisiertes und offenes Lernen sowie Projektunterricht sind Anlass für diese neuen Ansätze und Konzepte im Bildungsbau.
Das aktuelle Wiener Bildungsbauprogramm soll diesen Anforderungen entgegenkommen, räumliche und organisatorische Lösungen liefern, um unterschiedlichen pädagogischen Ansprüchen Raum zu geben sowie den Kindern ein vielfältiges, interaktives soziales Umfeld zu bieten. Aus den bisherigen Erfahrungen mit bereits realisierten Bildungseinrichtungen, wird in diesem Schulbau ein höherer Grad an Flexibilität, verstärkte Mehrfachnutzung der vorhandenen Ressourcen, sowie der pädagogischen und räumlichen Synergien angestrebt.
Absichtserklärung: Die Ausloberin beabsichtigt, mit dem Gewinner nach Abschluss des Wettbewerbes unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts in Verhandlungen gemäß § 30 Abs 2 Z 6 BVergG über die Teilleistungen gemäß Leistungsumfang laut Absatz A.10.2 zu treten und ihm diese zu übertragen.
Sollte kein positiver Vertragsabschluss mit dem Gewinner/der Gewinnerin zustande kommen können, so beabsichtigt die Ausloberin anschließend nur mit dem Verfasser/der Verfasserin des zweit gereihten Projektes, bzw im Falle des Scheiterns dieser Verhandlungen, mit dem Verfasser/der Verfasserin des dritt gereihten Projektes, in Verhandlungen zu treten.
Thema der Verhandlungen werden insbesondere der Auftragsgegenstand, das Generalplaner-honorar, die Leistungsfristen, die Leistungsqualität und die Vertragsbestimmungen sein.
Die Ausloberin behält sich das Recht vor, allfällige, aus sachlichen oder wirtschaftlichen Gründen erforderliche Adaptierungen im Zuge der Verhandlungen oder der weiteren Bearbeitung zu vereinbaren. Dabei müssen jedoch die wesentlichen Qualitätsmerkmale des Wettbewerbsbeitrages erhalten bleiben.
Parallel führt die Ausloberin nach den Bestimmungen des BVergG ein Vergabeverfahren zur Ermittlung eines PPP-Konsortiums, das die GTNMS 21, Stammersdorf, 1210 Wien im eigenen Namen und auf eigene Rechnung errichten und der Ausloberin gegen Zahlung eines Nutzungsentgelts zur Verfügung gestellt werden soll.
Kommentar der Kammer: Die Länderkammer W/N/B hat nach zahlreichen Gesprächen mit der Stadt Wien beschlossen, diesen und sämtliche darauffolgenden Wettbewerbe im Rahmen des auf einem PPP-Modell beruhenden Wiener Schulbauprogramms nicht zu kooperieren, weil die Stadt Wien die Wettbewerbssieger lediglich bis zur Einreichplanung zu beauftragen beabsichtigt. Die übrige Planung soll vom PPP-Partner durchgeführt werden. Der Vorschlag der Kammer, den PPP-Partner beispielsweise zur Durchführung des Wettbewerbs mit einer fairen Absichtserklärung zu verpflichten, wurden von der Stadt Wien nicht angenommen. Diese Reduktion des Leistungsbildes hat nicht nur einen massiven Qualitätsverlust der Planung in einem so wichtigen Bereich wie dem Bildungsbau zur Folge, sondern stellt auch eine enorme Schwächung des Berufsstandes der ZiviltechnikerInnen dar.
Kontaktstelle: next-pm ZT GmbH
Spiegelgasse 10/5
A-1010 Wien
E office@next-pm.at
Verfahrensorganisator: next-pm ZT GmbH
Preisgericht: Arch. Univ.-Prof. ETHZ DI Dietmar Eberle; ao. Univ.-Prof. DI Dr. Christian Kühn, TU Wien; Freiraumplanung DI Anna Detzlhofer; DI Ute Schaller, MD-BD Stadt Wien; SR DI Franz Kobermaier, MA 19 - Architektur und Stadtgestaltung; DI Paul Oblak, MD-BD; Bezirksvorsteher 21. Bezirk Georg Papai; Ing. Peter Kovacs, MA 34 - Bau- und Gebäudemanagement; OSR Mag. Robert Oppenauer, MA 56 - Wiener Schulen
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner
sglw architekten

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 95KB)
EU-Bekanntmachung - Ergänzende Angaben (pdf, 64KB)
Fragenbeantwortung vom 11.07.2014 (pdf, 104KB)
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