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Projekt Wilten West - Zollerstraße 6 & Egger-Lienz-Straße 50

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH; TIGEWOSI - Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsges.m.b.H.
Auftraggeber: PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH; TIGEWOSI - Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsges.m.b.H.
Aufgabentyp: Wohnen
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: geladener, einstufiger Realisierungswettbewerb
Rechtsgrundlage: k. A.
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn
Preisgeldsumme: EUR 26.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 03.10.2014
Entscheidungstermin: 04.12.2014
Aufgabenstellung: Das Pfarrvikariat zur Heiligen Familie Wilten-West ist Eigentümerin der Liegenschaft Zollerstraße 6 und Egger-Lienz-Straße 50 in Wilten West/ Innsbruck und beabsichtigt gemeinsam mit der PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH (PRISMA) und der Tiroler Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungs Ges.m.b.H (TIGEWOSI) die Neuentwicklung dieser Grundstücke. Derzeit befindet sich auf dem Grundstück mit der Adresse Zollerstraße 6 ein Gebäude mit Einrichtungen der Pfarre wie bspw. das Pfarrbüro und ein Pfarrsaal. Auf dem Grundstück mit der Adresse Egger-Lienz Straße 50 befindet sich ein von der TIGEWOSI auf Baurechtsbasis errichtetes Wohngebäude. Beide Gebäude sollen nun in zwei Stufen (Wohngebäude Zollerstraße 6 mit Pfarreinrichtungen in der ersten Baustufe und Wohngebäude Egger-Lienz Straße 50 in der zweiten Baustufe) neu entwickelt werden. Bezüglich des Gebäudes Egger-Lienz Straße 50 ist sowohl der Abbruch und die Neuerrichtung des Bestandsgebäudes als auch eine (teilweise) Nutzung des bestehenden Baukörpers denkbar. Für dieses Vorhaben ist eine entsprechende Abänderung des Bebauungsplanes erforderlich. Im Rahmen eines geladenen, einstufigen anonymen Wettbewerbes soll jenes Architekturbüro den Zuschlag für die Planung erhalten, welches hinsichtlich städtebaulicher Aufstellung und funktionaler sowie gestalterischer Kriterien das beste Konzept vorlegt. Die stadt-, grün- und verkehrsplanerischen Randbedingungen und Zielsetzungen für das Wettbewerbsverfahren wurden vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte als Grundlage für das Wettbewerbsverfahren beschlossen. Zusätzlich liegen die Stellungnahmen des Innsbrucker Gestaltungsbeirats sowie des Bundesdenkmalamtes vor.

Städtebauliche, architektonische, funktionale und ökonomische Gestaltung, aufbauend auf die vorliegenden Planungsvorgaben
Absichtserklärung: · Der Erstgereihte wird, unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichtes, mit der Erstellung
der Einreichplanung zu noch zu vereinbarenden Bedingungen zu beauftragt.
· Ebenso beabsichtigt der Auslober den Erstgereihten mit der Ausführungsplanung und der
künstlerischen Oberleitung zu noch zu vereinbarenden Bedingungen zu beauftragen.
· Der Auslober behält sich vor, bei einer entsprechenden Empfehlung des Preisgerichtes die Planung für
die beiden Baustufen im Kreise der Teilnehmer separat zu vergeben oder aufzuteilen.
· Der Auslober behält sich das Recht vor, aus allfälligen städtebaulichen, behördlichen, sachlichen oder
wirtschaftlichen Gründen erforderliche Änderungen im Zuge der Auftragserteilung oder der weiteren
Bearbeitung, unter Beibehaltung der architektonischen und städtebaulichen Qualitätsmerkmale, zu
verlangen.
· Der Auslober gibt bekannt, dass der Bebauungsplan erst aufbauend auf das Projekt angepasst wird
und somit derzeit keine rechtliche Grundlage für die Projektumsetzung besteht.
· Nimmt der Auslober von der Realisierung des Projekts nach Abschluss des Wettbewerbes Abstand, so
sind alle Ansprüche durch die Aufwandsentschädigung abgedeckt.
· Das Preisgericht behält sich weiters vor, zwei oder mehrere Projekte vor der endgültigen
Entscheidung gegen Aufwandsentschädigung auf Grundlage ihrer Empfehlung überarbeiten zu lassen.
· Sollte sich im Zuge der Vertragsverhandlungen die Nichteignung des Erstgereihten als
Auftragnehmer herausstellen, so behält sich der Auslober vor einen anderen Planer für die Erstellung
der Ausführungsplanung und die künstlerische Oberleitung zu beauftragen.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg hat mit Schreiben vom 08.08.2014 und der Registriernummer 30/14 ihre Kooperation mit den Ausloberinnen bekundet.

Als JurorInnen seitens der Kammer wurden nominiert:
Arch. Dipl.-Ing. Maria Flöckner, Salzburg
Arch. Mag.arch. Dipl.-Ing. (FH) Thomas Forsthuber, Salzburg
Kontaktstelle: PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH
Competence Center Innsbruck
Herr Dipl.-Ing. (FH) David Steixner
Grabenweg 3
A-6020 Innsbruck
E david.steixner@prisma-zentrum.com
Verfahrensorganisator: DI (FH) David Steixner, PRISMA
Preisgericht: Arch. DI Maria Flöckner; Arch. DI Thomas Forsthuber; Arch. Univ.-Prof. Dipl.-Arch. ETH SIA BSA Daniele Marques, Innsbrucker Gestaltungsbeirat; DI Irene Zelger, Stadtplanung Innsbruck; DI Andreas Falch, Liegenschaftsstiftung der Diözese Innsbruck; Mag. Franz Xaver Schädle, Pfarre Wilten West; Projektentwickler DI Bernhard Ölz, PRISMA; GF Ing. Franz Mariacher, TIGEWOSI
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Tirol und Vorarlberg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis , EUR 2.500,-
Arch. DI Florian Schedle, scharmer-wurnig-architekten ZT gmbh

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Ausschreibung Projekt Wilten West (pdf, 680KB)
Juryprotokoll Projekt Wilten West (pdf, 101KB)
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