Donnerstag, 22.08.2019
Home | Kontakt | Suchen
 
Entscheidungen | Copa Cagrana Neu | Übersicht

Copa Cagrana Neu

Verfahrensprädikat: Mit Warnung der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: WGM - Wiener Gewässer Management GmbH
Aufgabentyp: Erholung und Tourismus, Landschaft, Freiraum und Garten, Stadtraum und Städtebau
Auftragsart: k. A.
Wettbewerbsgebiet (ha): 3
Verfahrensart: Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsordnung Architektur - WOA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 160.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 08.10.2015
Entscheidungstermin: 11.12.2015
Aufgabenstellung: Das dem Wettbewerb zugrunde liegende Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts, welches eine ganztägige und ganzjährige Nutzung erlaubt und dem Bereich mit hochwertiger urbaner Gestaltung von Bauwerken und Freiraum eine neue Identität verleiht. Der Fokus der Nutzung liegt auf qualitätsvoller Gastronomie, einem vielfältigen, aufeinander abgestimmten Angebot von Freizeit- und kulturellen Aktivitäten sowie der Erholungs-möglichkeiten für die Bevölkerung des angrenzenden Quartiers. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Realisierbarkeit in Phasen und Bauabschnitten, welche räumliche und zeitliche Adaptionen ermöglichen.
Das Bearbeitungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 85 m x 360 m, also ca. 3 Hektar. Dieser
Bereich ist in zwei Streifen unterteilt, welche in unterschiedlicher Tiefe zu bearbeiten sind. Für den ufernahen Bereich sollen – neben einem Gesamtszenario – in Form von Modulen und Strukturen, Bebauungs- und Gestaltungs-vorschläge mit exemplarischer Detaillierung erarbeitet werden. Die Bearbeitung des nördlich gelegenen Bereichs umfasst im Wesentlichen Baumassenstudien. Wesentliche Grundlage für beide Bereiche ist ein Funktions- und Erschließungskonzept, welches über das engere Bearbeitungsgebiet hinausreicht und die Verzahnung mit der Umgebung beinhaltet.
Absichtserklärung: Die Ausloberin wird, nach Abschluss des Wettbewerbes und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, über eine mögliche Beauftragung der nachfolgend genannten Leistungen mit der Gewinnerin oder dem Gewinnern in Verhandlung treten. Thema der Verhandlungen wird insbesondere die Umsetzung allfälliger Empfehlungen des Preisgerichts sein.
Die Übertragung folgender Leistungen kann Gegenstand der Verhandlungen sein: Masterplanung, Mitwirkung an Behördenverfahren. Darüber hinaus behält sich die Ausloberin vor, auch über die Beauftragung der Freiraumplanung und der Objektplanung in Verhandlung zu treten.
Die Ausloberin behält sich im Fall von weiterführenden Beauftragungen das Recht vor, dass möglicherweise Dritte als Vertragspartner auftreten können.
Die Ausloberin behält sich das Recht vor, aus allfälligen städtebaulichen, behördlichen, sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche Änderungen im Zuge der Auftragserteilung oder der weiteren Bearbeitung zu verlangen. Dabei sollen jedoch die wesentlichen Qualitätsmerkmale i. S. der Auslobung erhalten bleiben.
Nimmt die Ausloberin – aus welchen Gründen auch immer – von der Realisierung des Projektes nach
Abschluss des Wettbewerbs bzw. während des anschließenden Verhandlungsverfahrens Abstand, so sind alle Ansprüche durch das Preisgeld bzw. die Aufwandsentschädigung abgedeckt.
Kommentar der Kammer: Das ausgeschriebene Verfahren entspricht der Bedeutung des Themas an einem stadtbild-prägenden Ort in keinster Weise. Darüber hinaus ist der Wettbewerb einerseits nicht offen, andererseits erfolgt die Auswahl der TeilnehmerInnen nicht anonym, die Auswahlkriterien sind nahezu ohne Themenbezug. Die Auswahlkommission wird nicht genannt. Die Absichtserklärung scheint rechtlich problematisch und jedenfalls weitgehend unklar. Die Kammer wurde, obwohl es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt, nicht einmal um Kooperation angefragt, was sich in der Zusammensetzung des Preisgerichtes auswirkt.
Baukulturelle Ansprüche sind weitgehend ausgeklammert.
Kontaktstelle: next-pm ZT GmbH
Spiegelgasse 10
A-1010 Wien
T +43.1.512 36 66
E office@next-pm.at
Verfahrensorganisator: next-pm ZT GmbH
Preisgericht: Arch. DI Albert Wimmer; Arch. Univ.-Prof. DI Rüdiger Lainer; DI Thomas Jakoubek , WED AG; DI Thomas Madreiter, MD Bauten u. Technik; DI Gerald Loew, MA 45; DI Günther Schmalzer, MA 45; DI Martin Jank, WGM; Ernst Nevrivy, BV 22. Bezirk
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
zur Merkliste hinzufügenzur Merkliste hinzufügenMerken Merkliste anzeigenMerkliste anzeigen
1. Rang, Gewinner
LAAC zt-gmbh

zum Beitrag

Detailinfo
Übersicht
prämierte Beiträge
alle Beiträge
Downloads
Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 84KB)
Résuméprotokoll der Preisgerichtssitzungen vom 11.12.2016 + 12.02.2016 (pdf, 289KB)
Links
Download der Auslobungsunterlagen + Registrierung
WGM Wiener Gewässer Management GmbH
Impressum | Rechtliche Hinweise