Donnerstag, 02.04.2020
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Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Preisgeld EUR 13.100,-

Kennnummer: 10
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Modellbild, 1. Stufe, Klosteranger, Neuschmid


Modellbild, 2. Stufe, Klosteranger, Neuschmid



Plan 1, 1. Stufe, Klosteranger, Neuschmid (pdf, 2MB)
Plan 2, 1. Stufe, Klosteranger, Neuschmid (pdf, 474KB)
Plan 3, 1. Stufe, Klosteranger, Neuschmid (pdf, 495KB)
Plan 1, 2. Stufe, Klosteranger, Neuschmid (pdf, 3MB)
Plan 2, 2. Stufe, Klosteranger, Neuschmid (pdf, 2MB)
Plan 3, 2. Stufe, Klosteranger, Neuschmid (pdf, 945KB)
Plan 4, 2. Stufe, Klosteranger, Neuschmid (pdf, 900KB)

Bewertung des Preisgerichts:

1. Stufe:

Städtebau/Freiraum:
Die städtebauliche Struktur passt sich gut an die räumlichen Gegebenheiten an. Das im Wesentlichen einheitliche Höhengebilde wird mit zwei Hochpunkten ergänzt und erhält so eine angenehme Spannung innerhalb der Bebauung und Sichtbezüge zum weiteren Umfeld. Das Projekt weist eine innenliegende Erschließungszone, den sogenannten ‚Anger‘, zur gemeinsamen Nutzung aus und orientiert alle Hauseingänge zu dieser Gemeinschaftsfläche. Dazwischen ist der anschließende Freiraum in kleineren Einheiten gut entwickelbar. Die vorwiegend süd- und westseitige Ausrichtung der Gebäude ist optimal.
Das turmartige Gebäude im Süden bietet im Erdgeschoss eine öffentlich nutzbare Gemeinschaftsfläche, welche für die gesamte Siedlung einen Mehrwert darstellen könnte. Die Teilung ist in diesem Hinblick neu zu überlegen, außerdem ist dieser Bauteil der TIGEWOSI zuzuordnen. Im Gegenzug soll eine andere Aufteilung angestrebt werden, die das Flächenverhältnis ungefähr beibehält.

Wohnqualität:
Die Wohnungen sind durch die süd-bzw. westseitige Orientierung optimal ausgerichtet.

Ökonomie:
Die 7 kompakten Baukörper ermöglichen eine wirtschaftliche Umsetzung.

2. Stufe:

Städtebaulich fügt sich der neue Siedlungsteil bemerkenswert feinfühlig in das Umfeld. Mit dem langen Wohnblock und dem Turm wird auf selbstverständliche Art ein großzügiger Eingangsplatz gebildet, der sich logisch in einen schönen „Angerweg“ weiter entwickelt. Durch Anordnung von Baumgruben in der Tiefgarage wird erfreulicherweise auch die Möglichkeit der Pflanzung großer Bäume geschaffen. Entlang dieses Weges sind alle Hauseingänge zu einer Familie angeordnet, die die Möglichkeit der zwanglosen Kommunikation freundlich unterstützen. Die kluge Höhendifferenzierung und die Durchblicke ergeben eine reizvolle Silhouette. Die Situierung der Baukörper, auch in Bezug auf die Schrebergartensiedlung, ist ausgewogen und gut vertretbar.

Wohnqualität:
Die großzügigen hellen Eingangsbereiche entwickeln sich nach oben zu freundlichen Erschließungen mit guter Aufenthaltsqualität. Die Wohnungen überzeugen durch Ihren guten Zuschnitt und die vorwiegende Orientierung nach Süden und Westen.

Ökonomie: Die kompakte Bauweise lässt eine wirtschaftliche Realisierung erwarten. Zudem weisen die Baukörper ein gutes Verhältnis der Oberflächen zum Volumen auf.


Ergebnis, Empfehlung:
Empfehlung zur Weiterentwicklung für das Projekt 10:
- Eine geringfügige Nachverdichtung an geeigneter Stelle soll geprüft werden.
- Der gemeinschaftliche Aspekt der Freiraumanlagen soll gemeinsam mit der Baukörperstruktur und der städtebaulichen Gliederung auch nach der Grundteilung erhalten bleiben.
- Die Beiziehung einer Landschaftsplanung wird empfohlen.
- Die Materialität und Oberflächenqualität der Baukörper beider Bauträger soll gesamthaft realisiert und aufeinander abgestimmt werden.
- Sollte Solarthermie zur Anwendung kommen, ist deren Anordnung gestalterisch zu integrieren.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

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Ausschreibung Klosteranger (pdf, 13MB)
Juryprotokoll 1. Stufe Klosteranger (pdf, 319KB)
Juryprotokoll 2. Stufe Klosteranger (pdf, 204KB)
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