Sonntag, 25.08.2019
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JKU Campus Linz - Neu- und Umgestaltung

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: BIG - Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Aufgabentyp: Bildung
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsordnung Architektur - WOA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn
Preisgeldsumme: EUR 100.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 09.05.2016
Aufgabenstellung: Ziel des Wettbewerbes ist es, Gestaltungsmöglichkeiten für eine künftige identitätsstiftende Entwicklung des Campus der JKU aufzuzeigen. Dabei ist der Fokus auf das Thema „Campus“ insofern zu legen, dass neben punktuellen Lösungsansätzen vor allem aber überzeugende Ideen für das große Ganz erwartet werden. dieser soll als greifbare Einheit wahrgenommen werden. Eine inspirierende und Lehre sowie Forschung stimulierende Architektur ist dabei ebenso ein wesentliches Kriterium wie eine harmonische Einpassung in den Campus bzw. eine gezielte Weiterentwicklung des Bestandes. Gefragt sind innovative Lösungsvorschläge, die sowohl dem gestalterischen Anspruch der Universität gerecht werden, als auch in einem wirtschaftlichen Rahmen etappenweise umsetzbar sind.

Gegenstand der Auslobung sind drei zentrale Bauwerke bzw. Bereiche des Campus, wobei das Gesamtkonzept wesentlich ist:
a) Der so genannte TNF-Turm, erbaut in den 1970er Jahren, beherbergt Institute der Fachbereiche Chemie und Physik und wird in den nächsten Jahren einer funktions- und sicherheitstechnischen Sanierung unterzogen. Der Turm, der die Form eines T aufweist, befindet sich am westlichen Ende des Campus, ist mit 10 Stockwerken das höchste Gebäude der JKU und ein weit sichtbares Landmark. Aufgabe ist die Erarbeitung von Konzepten für die Fassadengestaltung im Zuge der Sanierung des TNF-Turms (insb. die Erneuerung der Fenster und des Sonnen-schutzes sowie die Sanierung des Sichtbetons) unter Berücksichtigung der angrenzenden Ge-bäude „Kopfgebäude“ und „Verbindungsgang“. Mit der Neugestaltung der Fassade soll der TNF-Turm seiner Rolle als Wahrzeichen der Industrieregion Oberösterreich gerecht werden und einen weit sichtbaren Blickfang darstellen.

b) Die Hauptbibliothek der JKU, erbaut in den 1980er Jahren, beherbergt rund 500.000 Bände und bietet 260 Lernplätze. Sie liegt am Ende der Allee, einer wesentlichen städtebaulichen Zu-gangs.- und Sichtachse am Areal. Die Bibliothek ist somit eines der ersten Gebäude am Cam-pus, das bewusst wahrgenommen wird. Aufgabe ist die Erarbeitung eines Gestaltungskonzep-tes für die Fassade sowie einer Aufstockung um 1 Geschoß bzw eine horizontale Erweiterung. für eine zukünftige moderne digitale Lernwelt. Darüber hinaus sind konkrete Vorschläge für die gesamte Vorplatzsituation im Sinne der übergeordneten Campusidee zu erarbeiten. Seit 2015 ist der Campus der JKU für den Autoverkehr gesperrt, der angesprochene Vorplatz soll ver-stärkt einer studentischen Nutzung zugeführt werden.

c) Am südlichen Rand des Campus, direkt an der Altenbergerstraße und neben dem Uniteich, befindet sich eine zurzeit unbebaute Fläche der JKU. Direkt an diese Fläche angrenzend befinden sich ein Teil des Hauptparkplatzes und die Zufahrt zu diesem. Zudem gibt es am Westende des Campus, angrenzend an die Parkplätze, die Option einer unbebauten Fläche. Im Zuge des Wettbewerbs soll auf diesen unbebauten Flächen und wenn notwendig einem Teil des Parkplatzes (siehe beiliegende Pläne) ein Sport- und Freizeitangebot für MitarbeiterInnen und Studierende angedacht und konzeptioniert werden, welches dem Campus auch außerhalb der Arbeits- und Vorlesungszeit zu einem Ort der Begegnung macht. Dabei sind für den Wettbewerb inhaltlich keine Grenzen gesetzt, die Angebote können von einer Kinderbetreuungseinrichtung, einem Fitnesscenter, Sportplätzen bis hin zu einem Schwimmteich oder Freibad reichen. Parallel zur Bewerbungsphase werden die Studierenden der JKU befragt, welches Freizeitangebot sie sich wünschen. Die Unterlagen werden den Teilnehmern in weiterer Folge zur Verfügung gestellt und dienen als Anregung.

Angedacht für eine Realisierung ist dabei eine mögliche Umsetzung in Teilbereichen / Teilabschnitten oder in Form von modularen Ausbaustufen. Für eine ideale Anbindung und optimale Ausnutzung kann sowohl die Einfahrt zum Parkplatz der JKU innerhalb der Grundgrenzen verlegt, als auch ca. 200 bestehende Parkplätze ersatzlos gestrichen werden. Die übergeordneten städtebaulichen bzw. internen Anbindung, Zugänge etc. können neu gedacht und gestaltet werden, die Barrierefreiheit ist dabei zu berücksichtigen. Auch die Gestaltung des Zugangs zu diesen Flächen sowie zum Campus der JKU (Eingang Hauptallee) ist Gegenstand des Wettbewerbs. Auf einen barrierefreien Zugang ist zu achten.
Absichtserklärung: Die Auftraggeberin beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbes, unter Berücksichtigung der entsprechenden Empfehlungen und Vorgaben des Preisgerichts, mit der Gewinnerin / dem Gewinner Verhandlungen gemäß § 30 (2) Z 6 BVergG über eine Beauftragung als Generalplaner zu führen. Thema dieser Verhandlungen werden das Projekt, der Projektumfang, die Empfehlungen des Preisgerichts, die Projektleitung, die Zusammensetzung des Projektteams inkl. Fachplanerinnen und Fachplaner, die geplante Projektabwicklung und das Honorar sein.
Es ist geplant die Gewinnerin / den Gewinner des Wettbewerbs in einem ersten Schritt mit der Planung der Sanierung der Fassade des TNF-Turms zu beauftragen, in weiterer Folge erfolgt die Beauftragung mit der Planung der Sportflächen und im dritten Schritt mit der Planung für die Aufstockung der Bibliothek.
Kontaktstelle: DI Andrea Hinterleitner
IK für Bauingenieurwesen
Ditscheinerstraße 4/12
1030 Wien
Tel.: +43 1 877 48 11
Mail: office@zt-hilei.at
Verfahrensorganisator: IK DI Andrea Hinterleitner
Preisgericht: Arch. DI Heinz Plöderl; Arch. DI Christoph Gärtner; DI Maximilian Pammer; Arch. DI Thomas Lechner; Prof. Christoph Langhof
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Oberösterreich und Salzburg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis
Riepl Riepl Architekten

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
JKU Campus Linz, Teilnahmeantrag (docx, 652KB)
JKU Campus Linz, Bewerberinformation (pdf, 525KB)
Juryprotokoll (pdf, 1010KB)
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