Donnerstag, 06.08.2020
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Entscheidungen | Parkvillen Hall, Hall in Tirol | Henke und Schreieck Architekten, Wien

Henke und Schreieck Architekten, Wien

2. Rang, Preis, Aufwandsentschädigung EUR 10.000,-

Kennnummer: 2
Mitarbeiter: Conal MC Kelvey
Gavin Rae
Bo Ye
Renderings: Dipl.-Ing. Michael Lisner
Landschaftsplanung: Auböck + Karasz Landschaftsarchitekten
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Plan 1, Parkvillen Hall, Henke, Schreieck (pdf, 9MB)
Plan 2, Parkvillen Hall, Henke, Schreieck (pdf, 2MB)
Plan 3, Parkvillen Hall, Henke, Schreieck (pdf, 4MB)
Plan 1, Überarbeitung, Parkvillen Hall, Henke, Schreieck (pdf, 0Byte)
Plan 2, Überarbeitung, Parkvillen Hall, Henke, Schreieck (pdf, 938KB)
Projektbeschreibung, Überarbeitung, Parkvillen Hall, Henke, Schreieck (pdf, 13KB)

Bewertung des Preisgerichts:

Drei in der Fassade mit Vor- und Rücksprüngen gegliederte und im 4.
oberirdischen Geschoß zurückspringende Baukörper werden um einen
Gemeinschaftshof angeordnet. Eine fußläufige Anbindung an die
Zollstraße erfolgt neben dem bestehenden Gebäude an der mittels
Servitut hierfür vorgesehenen Stelle. Die Tiefgarage wird im
Süd-Osten des Bauplatzes ebenfalls von der Zollstraße aus erschlossen.
Das Projekt entwickelt seine Baukörper einzeln. Jedes Volumen wird
eigens auf seine Stellung im Quartier untersucht. Die Addition der
Wohnungskörper ergeben 3 unterschiedliche Volumen. Das von Norden
belichtete Treppenhaus wird als positives Element in jedem Haus
angeboten. Die Grundrisse sind meist gut gelöst und allesamt mit einer
Loggia oder Terrasse, die nach Süden und Osten oder Westen orientiert
ist, ausgestattet. Im Erdgeschoss verliert das Projekt jedoch an Qualität.
Einerseits durch die wenig ausformulierten Freibereiche, andererseits
durch die schlauchartige Erschließung der einzelnen Häuser. Auch die
Grundstücksneigung wird ignoriert und die Villen auf eine gleiche Höhe
gesetzt. Die Anmutung der Volumen wirkt in seiner Erscheinung auch
etwas beliebig und erzeugen nicht die Wirkung einer innerstädtischen
Villenbebauung.

Jurysitzung 24.02.2017:

Die städtebauliche Position wurde beibehalten. Die Anpassung an das
ansteigende Gelände wurde mit einer Höhenstaffelung von jeweils 0,5 m
umgesetzt. Die Baukörper wurden zugunsten größerer Gartenflächen
kompakter gestaltet. Dies bedingt eine Unterschreitung der geforderten
Nutzfläche von etwa 139m². Im Innenhof werden zusätzliche Grünbereiche
vorgeschlagen. Die geforderten Grundrissvarianten mit einer 5. im
Regelgeschoss bzw. einer 3. Wohnung im Dachgeschoss wurden
ausgearbeitet. Trotz der Anregung der Jury, die Position der Baukörper
zueinander mehr an die städtebauliche Umgebung anzupassen, wurde die
strenge Orthogonalität beibehalten. Die Argumentation der VerfasserIn,
dass die Umgebung keine zwingende Richtung für eine Stellung der
Baukörper vorgibt, bestärkt die Zweifel an der Orthogonalität noch mehr.
Die Forderung nach einer villenartigen Bebauung wurde zu wenig
entsprochen. Die Freiraumqualitäten sind nicht entscheidend verbessert
worden.

Werkliste der Planer:

Henke und Schreieck Architekten, Wien

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Ausschreibung Parkvillen Hall (pdf, 554KB)
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