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Baufeld 1 der Quartiersentwicklung Campagne Innsbruck

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG; Neue Heimat Tirol
Auftraggeber: Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG; Neue Heimat Tirol
Aufgabentyp: Neubau, Wohnen
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau
Preisgeldsumme: EUR 124.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Registrierung: 25.01.2017-08.03.2017
Abgabetermin: 19.04.2017
Entscheidungstermin: 01.06.2017
Aufgabenstellung: Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten (reduzierte Vorentwurfsunterlagen) für das "Baufeld 1" der Quartiersentwicklung Campagne in Innsbruck
Absichtserklärung: Die Ausloberin des gegenständlichen Wettbewerbs ist die IIG mit der NHT/STADTBAU als Projektpartnerin.

Die IIG ist in der Folge die Auftraggeberin für einen Liegenschaftsanteil von voraussichtlich ca. 60 % der Nutzflächen, die NHT/STADTBAU ist die Auftraggeberin für die restlichen ca. 40% der gegenständlichen Wettbewerbsaufgabe. Die Planung des Nahversorgers wird entweder von der IIG oder von der NHT/STADTBAU beauftragt. Die Jury wird das beste Projekt / die besten Projekte für das wettbewerbsgegenständliche Baufeld auswählen. Die Jury ist in dieser Entscheidungsfindung frei, auch frei hinsichtlich der begründeten Kombination verschiedener Projektvorschläge. Folgende Möglichkeiten scheinen unter anderen denkbar:
• Auswahl des gesamthaft besten Projekts;
• Auswahl eines siegreichen städtebaulichen Projekts mit einem umzusetzenden Teil des eigenen Projektes und der Auswahl von mehreren (zB 2 bis 4) prämierten Wettbewerbsprojekten für weitere Teilbereiche entsprechend dem städtebaulichen Entwurf des Siegerprojektes, zB.: unter städtebaulicher Federführung des Verfassers des als Leitprojekt ausgewählten Projekts.
Die Entscheidung der Jury für alle Bauteile der IIG und NHT/STADTBAU erfolgt jedenfalls anhand anonymer Projekte, bevor die Verfasserbriefe geöffnet werden. Die IIG beabsichtigt nach Abschluss des Verfahrens, mit dem Verfasser oder den Verfassern des Siegerprojektes bzw. prämierter Projekte, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, Verhandlungen gemäß §30 (2) Z6 Bundesvergabegesetz über den Planungsauftrag Architektur bzw. evtl. Generalplanung ihres Anteils zu führen und mit einem eigenen Vertrag zu beauftragen. Die NHT/STADTBAU, die nicht dem Anwendungsbereich des Bundesvergabegesetzes unterliegt, sich aber dennoch dem anonymen Wettbewerb unterwirft, beabsichtigt nach Abschluss des Verfahrens, mit dem Verfasser oder den Verfassern des Siegerprojektes bzw. prämierter Projekte, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eigene Verhandlungen über den Planungsauftrag Architektur bzw. evtl. Generalplanung ihres Anteils zu führen und mit einem eigenen Vertrag zu beauftragen.
Gegenstand der Verhandlungen werden das Projekt, der Projektumfang, die Zusammensetzung des Projektteams (insbesondere bei Umsetzung mehrerer Teilprojekte sowie der Fachplaner), die geplante Projektabwicklung und das Honorar sein. Mit der IIG wird in Anlehnung an LM.VM Objektplanung Architektur [OA] 2014 TU Graz das Honorar verhandelt, mit der NHT/STADTBAU entweder auf Basis LM.VM Objektplanung Architektur [OA] 2014 TU Graz oder auf Basis HOA 2004, Abschnitt A §3.

Die Übertragung der folgenden Leistungen ist vorgesehen, wobei auch einzelne dieser Leistungen gesondert bzw. nur zum Teil vergeben werden können:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Ausführungsplanung, künstlerische Oberleitung, technische Oberleitung und Gestaltung der Außenanlagen.

Ein Rechtsanspruch auf einen Auftrag/Gesamtauftrag besteht nicht.
Das Preisgeld gem. Pkt. 8 wird, laut Richtlinie zur Durchführung von baukünstlerischen Wettbewerben in der Wohnbauförderung, im Falle der Beauftragung vom zu vereinbarenden Honorar für den Vorentwurf in Abzug gebracht, sofern sich der Vorentwurf nicht wesentlich vom Wettbewerbsprojekt unterscheidet. Nicht als wesentliche Änderungen gelten jedenfalls die Überarbeitungen auf Basis der Empfehlungen des Preisgerichts. Die Ausloberin und die Projektpartnerin behalten sich das Recht vor, allfällige aus zwingenden städtebaulichen, formalen, sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche Änderungen, im Zuge der Auftragserteilung oder weiteren Bearbeitung, zu verlangen. Dabei sollen jedoch wesentliche städtebauliche und architektonische Qualitätsmerkmale erhalten bleiben. Da die Gestaltung des umgebenden Freiraums erst im Anschluss an diesen Wettbewerb in einem eigenen Verfahren entschieden wird, ist damit zu rechnen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine planliche Adaptierung bzw. Interaktion notwendig sein wird.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg hat mit Schreiben vom 15.12.2016 und der Registriernummer 39/16 ihre Kooperation mit der Ausloberin bekundet.

Als Juroren seitens der Kammer wurden nominiert:
Architekt Mag.arch. et art. Maximilian Rudolf Luger, Wels
Architekt Dipl.-Ing. Reinhold Wetschko, Klagenfurt
Kontaktstelle: ao-architekten ZT-GmbH
Olympiastraße 17
A-6020 Innsbruck
T 0512.362373
F 0512.362442
E office@ao-architekten.com
Verfahrensorganisator: ao-architekten ZT-GmbH
Preisgericht: Arch. Mag.arch. Mag.art. Maximilian Luger; Arch. DI Reinhold Wetschko; Arch. DI Ernst Beneder, Innsbrucker Gestaltungsbeirat; Ass.-Prof. DI Dr. Wolfgang Andexlinger, Stadtplanung Innsbruck; Stadtrat Andreas Wanker, Stadt Innsbruck; HR Mag. Otto Flatscher, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wohnbauförderung; GF Ing. Dr. Franz Danler, IIG; Dipl.-Ing. Mag. Markus Pollo, Neue Heimat Tirol/Stadtbau
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Tirol und Vorarlberg
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1. Rang, Gewinner , EUR 37.600,-
Bogenfeld Architektur

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Ausschreibung Baufeld 1 der Quartiersentwicklung Campagne Innsbruck (pdf, 214KB)
TeilnehmerInnenanmeldung Baufeld 1 der Quartiersentwicklung Campagne Innsbruck (docx, 19KB)
Juryprotokoll Baufeld 1 der Quartiersentwicklung Campagne Innsbruck (pdf, 530KB)
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