Donnerstag, 20.02.2020
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Entscheidungen | Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau | Bernardo Bader Architekt ZT GmbH, Dornbirn; Arch. DI Walter Angonese, Kaltern; gbd ZT GmbH, Dornbirn

Bernardo Bader Architekt ZT GmbH, Dornbirn; Arch. DI Walter Angonese, Kaltern; gbd ZT GmbH, Dornbirn

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Preisgeld EUR 22.000,-

Kennnummer: 12
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Modellbild, Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau, Bader, Angonese, gbd


Plan, Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau, Bader, Angonese, gbd (pdf, 10MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Die Voraussetzung, die bestehenden Tribünen zu erhalten, nimmt das Projekt gelassen als Gegebenheit auf und verstärkt den Bestand durch die Weiterführung im rechten Winkel. der Neubau der Tribünen setzt sich in Dialog zum bestehenden Tribünenbau. Bestehende und neugebaute Tribünen ergeben dadurch ein schlüssiges Ensemble. Die „Fortsetzung“ der West Tribüne als nördliche Umrahmung des Austria Dorfs ist für den Ort und die weitere Entwicklung der umgebenden Bebauung eine sinnvolle Maßnahme. Das Austria
Dorf wird damit geschützt eingebettet, in der Absicht, den informellen Charakter des Austria Dorfs nicht zu verändern. Die klare, eigenständige Positionierung und skulpturale Ausbildung der Flutlichtanlage will dem Reichshofstadion eine weit sichtbare Identität und Lesbarkeit geben. Der Versuch, die Flutlichtanlage als Sockel für die Tribünen Konstruktionen auszubilden, glückt bedingt. Die Konstruktion der Tribünen ist auch im Außenbereich raumbildend. Durch die Absenkung des Verteiler Weges an der Schützengartenstraße wird dem Zugang die Enge genommen. Die Konstruktion ist im Wesentlichen klar formuliert und gut umsetzbar. Die Lastabtragung über die Verteilerträger wirkt auf die Jury nicht gänzlich schlüssig, da die Klarheit und auch Einfachheit der Konstruktion gestört wird. Die Hülle aus Stegplatten könnte den gewünschten Schutz für die Nachbarschaft gewährleisten, ohne eine visuell-hermetische Barriere zu erzeugen. die Frage nach der gewünschten Atmosphäre im Stadion wird in der Weiterbearbeitung beantwortet werden.
Das Projekt überzeugt durch Klarheit und eine der Aufgabe angemessenen konzeptionellen Haltung.

Empfehlungen für die Überarbeitung:
Aspekte wie Wärmeschutz, Blendschutz und Schallschutz sind nachzuweisen.
Die klar gegliederte Konstruktion sollte trotz der gewählten Hülle aus Stegplatten weiter gut lesbar sein.
Der von der Jury als formal gelesene Ansatz des Sockels sollte diskutiert werden.
Die Zuschauer Verteilung könnte über eine „obere“ Wegführung verbessert werden.

Werkliste der Planer:

Bernardo Bader Architekt ZT GmbH, Dornbirn
Arch. DI Walter Angonese, Kaltern
gbd ZT GmbH, Dornbirn

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Teilnahmeantrag Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau (docx, 15KB)
Erklärung TeilnehmerInnengemeinscahft Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau (docx, 16KB)
Formular Referenz Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau (docx, 23KB)
Projektstudie Umbau Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau (pdf, 4MB)
Übersichtsplan Planungsgebiet Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau (pdf, 264KB)
Ausschreibung Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau (pdf, 550KB)
Juryprotokoll Erweiterung des Reichshofstadions Lustenau (pdf, 182KB)
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