Montag, 10.12.2018
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Neubau und Adaptierung Sozialzentrum Zell am Ziller

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Kaiser Franz Josef-Stiftung
Auftraggeber: Kaiser Franz Josef-Stiftung
Aufgabentyp: Sozial- und Gesundheitswesen
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Nein
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau
Preisgeldsumme: EUR 89.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Registrierung: 02.02.2018-13.04.2018
Abgabetermin: 03.05.2018
Entscheidungstermin: 08.06.2018
Aufgabenstellung: Erlangung von Vorentwurfskonzepten für das Bauvorhaben „Neubau Sozialzentrum Zell am Ziller“
Absichtserklärung: Der Auftraggeber beabsichtigt, den Gewinner des Wettbewerbs im Anschluss an den Wettbewerb
und nach Zustimmung der Kaiser-Franz-Josef-Stiftung mit den im Verhandlungsverfahren
festgelegten weiteren Planungsschritten zu beauftragen. Die Leistungen basieren auf dem LM.Leistungsmodell Objektplanung Architektur [OA] 2014 sowie LM.Leistungsmodell
Freianlagen [FA] 2014 oder auch die Beauftragung zur Generalplanung
[GP] 2014.

Die beabsichtigte Beauftragung umfasst folgende Leistungsphasen:

1) Objektplanung für Gebäude und Freianlagen
Grundleistungen:
Vorentwurf LPH2
Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung) LPH3
Einreichplanung LPH4
Ausführungsplanung LPH5
Ausschreibung LPH6 (optional)
Begleitung der Bauausführung LPH7
Örtliche Bauaufsicht und Dokumentation LPH8 (optional)

Der Auftraggeber behält sich vor, die Leistungsphasen LPH6 (Ausschreibung) und LPH8
(Örtliche Bauaufsicht und Dokumentation) gesondert zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf
einen Auftrag / Gesamtauftrag besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich auch das Recht
vor, allfällige aus zwingenden städtebaulichen, formalen, funktionalen oder wirtschaftlichen
Rücksichten erforderliche Änderungen nach der Auftragserteilung zu verlangen. Dabei sollen
jedoch die wesentlichen architektonischen Qualitätsmerkmale erhalten bleiben.
Weiters wird die Einrichtungsplanung Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sein.
Die Honorierung der Architektenleistungen erfolgt grundsätzlich gemäß LM.VM 2014. in
Abstimmung mit den Grundsätzen der Tiroler Wohnbauförderung.
Die vertraglichen Details und Bedingungen werden im Verhandlungsverfahren gemeinsam
und einvernehmlich festgelegt.

Das Preisgeld wird von der Auftragssumme in Abzug gebracht.

oder auch:

2) Generalplanung
Grundleistungen:
Organisationsaufbau LPH1
Planung LPH2+3+4
Ausführungsvorbereitung LPH5+6
Ausführung LPH7+8
Projektabschluss LPH9

Der Auftraggeber behält sich vor, die Grundleistungen D (Termine und Kapazitäten), E
(Verträge und Versicherungen) bzw. Teile daraus gesondert zu vergeben. Ein Rechtsanspruch
auf einen Auftrag / Gesamtauftrag besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich auch
das Recht vor, allfällige aus zwingenden städtebaulichen, formalen, funktionalen oder
wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche Änderungen nach der Auftragserteilung zu
verlangen. Dabei sollen jedoch die wesentlichen architektonischen Qualitätsmerkmale
erhalten bleiben.

Weiters wird die Einrichtungsplanung Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sein.
Die Honorierung der Generalplanerleistung (Management) erfolgt grundsätzlich gemäß
LM.GP 2014, die Planungsleistungen als Generalplaner grundsätzlich nach den
LM.Leistungsmodellen Objektplanung Architektur [OA] 2014, Tragwerksplanung [TW] 2014,
Prüfingenieur [PI] 2014, Geotechnik [GT] 2014, Technische Ausrüstung [TA] 2014, BauKG
[BKG] 2014, Bauphysik und Brandschutz [BP] 2014, Freianlagen [FA] 2014.
Die vertraglichen Details, Leistungsbilder und Bedingungen werden im Verhandlungsverfahren
gemeinsam und einvernehmlich festgelegt.

Das Preisgeld wird von der Auftragssumme in Abzug gebracht.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg hat mit Schreiben vom 10.01.2018 und der Registriernummer 1/18 ihre Kooperation mit der Ausloberin bekundet.

Als JurorInnen seitens der Kammer wurden nominiert:
Architektin Dipl.-Ing. Hemma Fasch, Hausmannstätten
Architekt Dipl.-Ing. Bernhard Marte, Feldkirch
Kontaktstelle: Arch. Dipl.-Ing. Thomas Klima
Bachlechnerstraße 21
A-6020 Innsbruck
T 0512.574729
E office@undarchitektur.at
Verfahrensorganisator: undarchitektur - Arch. DI Thomas Klima
Preisgericht: Arch. DI Hemma Fasch; Arch. DI Bernhard Marte; Arch. DI Thomas Scheitnagl; HR DI Nikolaus Juen, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Dorferneuerung; DI Martin Joas, Amt der Tiroler Landesregierung, Sachgebiet Raumordnung; Bgm. Robert Pramstrahler, Marktgemeinde Zell am Ziller; Bgm. Andreas Egger, Gemeinde Aschau; Bgm. MMag. Monika Wechselberger, Marktgemeinde Mayrhofen; Bgm. DI Heinz Ebenbichler, Gemeinde Brandberg
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Tirol und Vorarlberg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis , EUR 26.970,-
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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Ausschreibung Sozialzentrum Zell am Ziller (pdf, 2MB)
TeilnehmerInnenanmeldung Sozialzentrum Zell am Ziller (docx, 22KB)
Juryprotokoll Sozialzentrum Zell am Ziller (pdf, 2MB)
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