Mittwoch, 26.09.2018
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Tullnerbach Bauvorhaben Hauptstraße 47a

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Marktgemeinde Tullnerbach
Aufgabentyp: Bildung
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 25.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 25.05.2018
Aufgabenstellung: Die Marktgemeinde Tullnerbach beabsichtigt auf dem Grundstück westlich neben dem Komplex des Gemeindeamtes ein Gebäude zu errichten, welches einen zweigruppigen Kindergarten und zehn Gemeindewohnungen aufnehmen soll.

Das Grundstück ist sehr schmal und erstreckt sich von der Straßenfront an der stark befahrenen Bundesstraße 44 (Hauptstraße / Neulengbacher Straße) im Norden, leicht abschüssig, weit nach Süden bis an das Ufer des Wienflusses. Die Projektentwicklung hat ergeben, dass das vorgegebene Bauprogramm nur unter weitgehender Ausnutzung der Bebauungsbestimmungen zu realisieren sein wird; die vorgeschriebenen Freiflächen werden ebenfalls nur mit ausgeklügelten Lösungen darstellbar sein.

Mehr als die Hälfte des Grundstückes liegt im 30- und 100-jährigen Hochwasserabflussbereich.

Die Marktgemeinde hat für das Gemeindegebiet die Herstellung von zwei PKW-Abstellplätzen pro errichteter Wohneinheit verordnet.

Alternativen wurden mehrfach und intensiv untersucht. Das nunmehrige konkrete Vorhaben ist unter den gegebenen Rahmenbedingungen die beste (um nicht zu sagen einzige) Variante, um den komple-xen Anforderungen baulich, funktionell und ortsräumlich zu entsprechen.

Die Verortung der geplanten Nutzungen, eingebettet im Ortszentrum und direkt am Fluss, besitzt jedoch ausreichend Charme, um sich mit der anspruchsvollen Aufgabe differenziert auseinanderzuset-zen.
Absichtserklärung: Der Auftraggeber beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbs, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts den Auftrag über die ausgeschriebenen Leistungen in einem Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung mit dem Wettbewerbsgewinner zu vergeben, sobald die dafür erforderlichen Beschlüsse der zuständigen Gremien vorliegen. Die zuständigen Gremien sind im vorliegenden Fall der Gemeinderat der Marktgemeinde Tullnerbach und der Fördergeber (NÖ Landesregierung). Der Wettbewerbsgewinner hat eine Förderzusage zu erwirken um eine Beauftragung zu ermöglichen.

Der Auftraggeber wird mit dem Wettbewerbsgewinner exklusiv in Auftragsverhandlungen eintreten.

Die Auftragsverhandlungen werden über den gesamten Auftragsinhalt geführt. Gegebenenfalls weichen die Vorgaben des Auftraggebers für die Projektrealisierung von den Vorgaben im Wettbewerb ab. Die Wettbewerbsteilnehmer akzeptieren, dass sie in diesem Fall ihren Wettbewerbsbeitrag abändern müssen.

Konkret wird der Auftraggeber im Anschluss an den Wettbewerb mit dem Wettbewerbsgewinner im Rahmen der Auftragsverhandlungen und insbesondere im Hinblick auf mögliche Förderungen genau festlegen welche Teilbudgets für welche Maßnahme zu reservieren wären.

Das Realisierungsprojekt wird vom künftigen Auftragnehmer gemeinsam mit dem Auftraggeber und in Abstimmung mit den Behörden im Rahmen der Vorentwurfsplanung erarbeitet.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes vor Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, besteht kein Rechtsanspruch der Wettbewerbsteilnehmer auf eine Beauftragung.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes nach Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten und nach, bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen tatsächlichen Kosten abzurechnen.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Falle des Scheiterns der Auftragsverhandlungen mit dem nächstgereihten Wettbewerbsteilnehmer in Auftragsverhandlungen einzutreten.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland nominierte als PreisrichterInnen folgende Personen:
HauptpreisrichterIn: Arch. DI Christian Waldner, Arch. mag.arch. et. art. Maximilian Rudolf Luger
Ersatzpreisrichter: Arch. DI Friedrich Passler, Arch. mag.arch. at. art. Franz Josef Maul
Kontaktstelle: Arch. DI Günther Hintermeier rB
Kastelicgasse 3/19
A-3100 St. Pölten
T +43.676.4448643
E hintermeier@kstp.at
Verfahrensorganisator: Arch. DI Günther Hintermeier
Preisgericht: Arch. DI Christian Waldner; Arch. DI Friedrich Passler; Arch. Mag.arch. Mag.art. Maximilian Luger; Arch. DI Franz Maul; Johann Novomestsky, Marktgemeinde Tullnerbach; Vzbgm. Mag. Wolfgang Braumandl, Marktgemeinde Tullnerbach; GR Michael Juren, Marktgemeinde Tullnerbach; gGr Christian Schwarz, Marktgemeinde Tullnerbach
Auftragsverhandlung: Ja. Zuschlag auf den/die BestbieterIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner , EUR 8.000,-
Studioeuropa Reiner Chiellino Architekten Partnerschaft mbB

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 28KB)
Kooperationsschreiben + Jurynominierung der Kammer W/N/B vom 14.03.2018 (pdf, 374KB)
Protokoll Nr 002 Kolloquium und Fragebeantwortung vom 06.04.2018 (pdf, 283KB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 08.06.2018 (pdf, 14MB)
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