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Neubau Bildungscampus Gasometerumfeld, 1110 Wien, Rappachgasse

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Stadt Wien MA 19 - Architektur und Stadtgestaltung; Stadt Wien - MA 10 Wiener Kindergärten
Aufgabentyp: Bildung
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Ja
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 100.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 18.09.2018
Entscheidungstermin: 28.01.2019
Aufgabenstellung: Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erlangung eines Lösungsvorschlages für den Bildungscampus Gasometerumfeld, Rappachgasse in Wien 11., eine gesamtheitliche integrative Bildungseinrichtung mit einem 12-gruppigen Kindergarten, einer 17-klassigen Ganztagesvolksschule und vier sonderpädagogischen Bildungsräumen. Neben den Bildungsbereichen sind in der Bildungseinrichtung ein Normturnsaal, ein Gymnastiksaal und Kreativräume untergebracht. Das pädagogische Raumprogramm wird ergänzt durch Verwaltungsräume, die Einrichtungen der Ganztagesbetreuung (Verpflegung etc.) sowie Bewegungs- und Spielflächen im Freibereich.
Es werden detaillierte Ausarbeitungen und Vorschläge zur gegenständlichen Bauaufgabe sowohl in städtebaulicher/baukünstlerischer, als auch in funktionaler/ökonomischer Hinsicht erwartet. Die Ausarbeitungen müssen den in Absatz A.13 dargelegten Kriterien entsprechen.
Absichtserklärung: Die Ausloberin beabsichtigt, nach Abschluss des Wettbewerbes mit dem Gewinner/der Gewinnerin unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts in Verhandlungen gemäß § 30 Abs 2 Z 6 BVergG über die Teilleistungen gemäß Leistungsumfang laut Absatz A.11.2 zu treten und ihm/ihr diese zu übertragen.
Sollte kein positiver Vertragsabschluss mit dem Gewinner/der Gewinnerin zustande kommen können, so beabsichtigt die Ausloberin anschließend mit dem Verfasser/der Verfasserin des zweit gereihten Projektes, bzw. im Falle des Scheiterns dieser Verhandlungen, mit dem Verfasser/der Verfasserin des dritt gereihten Projektes in Verhandlungen zu treten.
Thema der Verhandlungen werden insbesondere der Auftragsgegenstand, das Generalplanerhonorar, die Leistungsfristen, die Leistungsqualität und die Vertragsbestimmungen sein.
Die Ausloberin behält sich das Recht vor, allfällige, aus sachlichen oder wirtschaftlichen Gründen erforderliche Adaptierungen im Zuge der Verhandlungen oder der weiteren Bearbeitung zu vereinbaren. Dabei müssen jedoch die wesentlichen Qualitätsmerkmale des Wettbewerbsbeitrages erhalten bleiben.
Die Ausloberin beabsichtigt, die Ergebnisse des Vorentwurfes gemeinsam mit Dritten (externen Fachexperten) einer vertiefenden kritischen Reflexion hinsichtlich der Evaluierung sinnvoller Optimierungspotentiale zu unterziehen. Die Ausloberin bzw. die Auftraggeberin behält sich vor darüber zu entscheiden, die dabei erkannten Optimierungen in die weitere Planung aufnehmen zu lassen. Eventuell aus diesem Titel entstehende Mehrleistungen für den beauftragten Planer werden ggf. gesondert vergütet.
Parallel führt die Ausloberin nach den Bestimmungen des BVergG ein Vergabeverfahren zur Ermittlung eines PPP-Konsortiums, das die Bildungseinrichtung Campus+ im eigenen Namen und auf eigene Rechnung errichten und der Ausloberin gegen Zahlung eines Nutzungsentgelts zur Verfügung stellen wird.
Die Ausloberin wird dem PPP-Partner empfehlen, den Generalplaner als Vertragspartner zur Erbringung weiterer Generalplanerleistungen zu beauftragen.
Sollte dies nicht gelingen, soll durch eine angemessene weitere Beauftragung des Generalplaners zumindest sichergestellt werden, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs realisiert wird. Dies kann durch die Beauftragung von Beratungsleistungen (z.B. zur Kontrolle der Übereinstimmung mit den festgelegten architektonischen Qualitäten, zur Bemusterung) sowie der Qualitätskontrolle in der Umsetzung erfolgen.
Kontaktstelle: ARGEWO - Nikolaus Hellmayr Architektur
Kleine Neugasse 13/7
A-1050 Wien
T +43.676.5669080
F +43.1.2533033.3040
E arge@wettbewerbsorganisation.at
Preisgericht: Arch. Univ.-Prof. ETHZ DI Dietmar Eberle; DI Karin Schwarz-Viechtbauer, ÖISS; SR DI Franz Kobermaier, MA 19 - Architektur und Stadtgestaltung; DI Ute Schaller, MD BD - KSI; Arch. DI Maria Auböck; DI Paul Oblak, MD BD - KGU; Mag.a Daniela Cochlar, MA 10 - Wiener Kindergärten; Ing. Michael Habitzl, MA 34 - Bau- und Gebäudemanagement; OSR Mag. Robert Oppenauer, MA 56 - Wiener Schulen
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner , EUR 30.300,-
POS architekten ZT GmbH, Arch. DI Ursula Schneider

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 90KB)
Protokoll der Sitzungen des Preisgerichts der 1. + 2. Stufe vom 16.10.2018 und 24.01.2019 (pdf, 89KB)
EU-Bekanntmachung über vergebenen Auftrag (pdf, 83KB)
Veranstaltungen
Architekturwettbewerb Bildungscampus Gasometerumfeld Rappachgasse, 1110 Wien
Links
Download der Auslobungsunterlagen
Stadt Wien MA 19 - Architektur und Stadtgestaltung
Stadt Wien MA 10 - Wiener Kindergärten
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