Samstag, 24.08.2019
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Gebäudeadaptierungen Rathausbereich, Zwentendorf an der Donau

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Marktgemeinde Zwentendorf
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Ja
Preisgeldsumme: EUR 12.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 12.09.2018
Entscheidungstermin: 02.10.2018
Aufgabenstellung: Der Auslober sucht für das Bauvorhaben „Zwentendorf Gebäudeadaptierungen Rathausbereich“ eine hervorragende Planungslösung. Der Realisierungswettbewerb erscheint dem Auslober als qualitätsbasiertes, projektorientiertes Auslobungsverfahren dazu besonders geeignet. Zweck des Wettbewerbes ist die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen.
Absichtserklärung: Ersten Grobkostenschätzungen zufolge ist für die Umsetzung des Gesamtprojekts ein Budget iHv EUR 6,000 Mio zzgl 20% USt einzusetzen. Geplant ist – nach Maßgabe des Gemeindebudgets – diese Maßnahmen in vier Etappen bis 2024 durchzuführen. Der Mitteleinsatz, der Umfang der jeweiligen Etappen und die entsprechende Terminschiene sollen in einem weiteren Schritt festgelegt werden.

Auf der Grundlage des Gesamtbudgets iHv EUR 6,000 Mio zzl USt hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 20.06.2018 beschlossen, einen „einstufigen, offenen Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich“ durchzuführen, mit dem Ziel, die Generalplanerleistungen für die Bauetappe 1 „Rathaus“ mit einem Teilbudget iHv EUR 2,000 Mio zzgl USt an den Wettbewerbsgewinner zu vergeben.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer der Etappe 1 „Rathaus“ auch mit den
Generalplanerleistungen für die weiteren Bauetappen zu beauftragen, sobald die Finanzierung für die weiteren Bauetappen sichergestellt ist.

Der Auftraggeber beabsichtigt daher nach Abschluss des Wettbewerbs, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts den Auftrag über die ausgeschriebenen Leistungen für die Etappe 1 „Rathaus“ in einem Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung mit dem
Wettbewerbsgewinner zu vergeben, sobald die dafür erforderlichen Beschlüsse (Gemeinderat) vorliegen.

Der Auftraggeber wird mit dem Wettbewerbsgewinner exklusiv in Auftragsverhandlungen eintreten.

Die Auftragsverhandlungen werden über den gesamten Auftragsinhalt geführt. Gegebenenfalls weichen die Vorgaben des Auftraggebers für die Projektrealisierung von den Vorgaben im Wettbewerb ab. Die Wettbewerbsteilnehmer akzeptieren, dass sie in diesem Fall ihren Wettbewerbsbeitrag abändern müssen.

Konkret wird der Auftraggeber im Anschluss an den Wettbewerb mit dem Wettbewerbsgewinner im Rahmen der Auftragsverhandlungen und insbesondere im Hinblick auf mögliche Förderungen genau festlegen welche Teilbudgets für welche Maßnahme zu reservieren wären.

Das Realisierungsprojekt wird vom künftigen Auftragnehmer gemeinsam mit dem Auftraggeber und in Abstimmung mit den Behörden im Rahmen der Vorentwurfsplanung erarbeitet.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes vor Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, besteht kein Rechtsanspruch der Wettbewerbsteilnehmer auf eine Beauftragung.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes nach Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten und nach, bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen tatsächlichen Kosten abzurechnen.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Falle des Scheiterns der Auftragsverhandlungen mit dem nächstgereihten Wettbewerbsteilnehmer in Auftragsverhandlungen einzutreten.

Die Auftragsverhandlungen gelten in nachstehenden Fällen als gescheitert:
- Der Bieter weigert sich Empfehlungen des Preisgerichts in der weiteren Planung zu berücksichtigen.
- Der Bieter weigert sich, gegebenenfalls geänderte Vorgaben des Auftraggebers in der weiteren Planung zu berücksichtigen.
- Der Bieter weigert sich, die ausgeschriebene Leistung vollständig anzubieten.
- Das Honorarangebot des Bieters kann – auch durch gegebenenfalls in den Verhandlungen dargelegte Erläuterungen – keinesfalls als angemessen angesehen werden.
Kontaktstelle: Arch. DI Günther Hintermeier rB
Kastelicgasse 3/19
A-3100 St. Pölten
T +43.676.4448643
E hintermeier@kstp.at
Verfahrensorganisator: Arch. DI Günther Hintermeier
Preisgericht: Arch. DI Franz Sam; Arch. Mag. arch. Franz Gschwantner; Bgm. Ing. Hermann Kühtreiber; NNÖMS-Dir. Franz Rabl; Musikvereinsobmann Christian Kaufmann; GGR Rudolf Maurer
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner , EUR 5.000,-
Arch. DI Catharina Maul

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 99KB)
Protokoll Kolloquium und Fragenbeantwortung vom 03.08.2018 (pdf, 3MB)
Protokoll zur Sitzung des Preisgerichts vom 02.10.2018 (pdf, 2MB)
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