Montag, 19.08.2019
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Neubau Bahnhof Mayrhofen

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Zillertaler Verkehrsbetriebe AG
Auftraggeber: Zillertaler Verkehrsbetriebe AG
Aufgabentyp: Verkehr, Versorgung und Entsorgung
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau
Preisgeldsumme: EUR 65.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 14.11.2018
Entscheidungstermin: 11.01.2019
Aufgabenstellung: Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen für den neuen Bahnhof in Mayrhofen mit den infrastrukturellen Einrichtungen: Bahnhofsgebäude, Bahnhofshalle, Remise, Überdachungen Busterminal und der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes
Absichtserklärung: Vergabe von Leistungen:
Die Ausloberin beabsichtigt nach Abschluss des Verfahrens, mit dem Verfasser oder der Verfasserin
des Siegerprojektes, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, Verhandlungen
gemäß § 30 Abs. 2 Z 6 BVergG über den Planungsauftrag Architektur zu führen und sodann einen entsprechenden Auftrag zu erteilen. Gegenstand der Verhandlungen werden das Projekt, der Projektumfang, die Zusammensetzung des Projektteams (insbesondere Fachplaner), die geplante Projektabwicklung, die Planungskoordination und das Honorar auf Basis der LM.VM 2014, Leistungsmodelle + Vergütungsmodelle für Planerleistungen sein. Die Verhandlungen werden mit dem Erstgereihten (dem Gewinner bzw. der Gewinnerin) geführt. Sollten die Verhandlungen mit dem Erstgereihten jedoch begründet scheitern, so behält sich die Auftraggeberin vor, weitere Verhandlungen allein mit dem Zweitgereihten und, falls auch diese begründet scheitern, allein mit dem Drittgereihten zu führen. Die Ausloberin behält sich das Recht vor, allfällige, aus sachlichen oder wirtschaftlichen Gründen erforderliche Änderungen unter Berücksichtigung der Qualitätserhaltung durch den Entwurfsverfasser zu verlangen.
Die Empfehlungen des Preisgerichtes werden von der Ausloberin berücksichtigt, soweit sie nicht sachlichen und wirtschaftlichen Gründen entgegenstehen. Die Ausloberin beabsichtigt, wie im Punkt B.1.4 ausgeführt, das Projekt innerhalb des vorgesehenen Kostenrahmens umzusetzen. Die Einhaltung des Kostenrahmens bei Umsetzung des Projektes ist Geschäftsgrundlage für den abzuschließenden Planungsauftrag. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens wird deshalb von der Ausloberin eine Kostenschätzung gem. ÖNORM
B1801 angefertigt. Ziel ist es ein beauftragungsfähiges Projekt zu erhalten, das sich
innerhalb des Kostenrahmens befindet. Die Übertragung der folgenden Leistungen ist
vorgesehen, wobei auch einzelne dieser Leistungen gesondert bzw. nur zum Teil
vergeben werden können.

Architektur und Landschaftsplanung:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Ausführungsplanung, künstlerische Oberleitung,
technische Oberleitung, Einrichtungsplanung, Brandschutzpläne, Gestaltung der
Außenanlagen und Landschaftsplanung.

Der Wettbewerbsteilnehmer oder die Teilnehmerin hat keinen Anspruch auf Beauftragung von
Leistungen der Sonderfachleute (z.B. Haustechnik, Statik etc.) oder auf die Beauftragung mit
der „Örtlichen Bauaufsicht“ nach der LM.VM 2014, Leistungsmodelle + Vergütungsmodelle für
Planerleistungen. Das Preisgeld wird auf das Honorar angerechnet und bei weiteren Honorarzahlungen aliquot über den Projektzeitraum berücksichtigt. Dies auch dann, wenn das Wettbewerbsprojekt nach
Vorgaben der Ausloberin und/ oder Empfehlungen des Preisgerichts abzuändern war. Die
Absichtserklärung bezieht sich auf das Bauvorhaben, soweit es tatsächlich vom Bauherrn
realisiert wird. Wird das Bauvorhaben nicht realisiert, sind sämtliche Ansprüche der
Preisträger/innen mit den ausbezahlten Preisgeldern für die Ausarbeitung der
Wettbewerbsprojekte abgegolten. Eine Anwendung des § 1168 ABGB wird zur Gänze
ausgeschlossen. Die Ausloberin behält sich das Recht vor, allfällige aus zwingenden
städtebaulichen, formalen, sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche
Änderungen, im Zuge der Auftragserteilung oder weiteren Bearbeitung, zu verlangen.
Dabei sollen jedoch die wesentlichen städtebaulichen und architektonischen
Qualitätsmerkmale erhalten bleiben. Von der Ausloberin aus sachlichen, funktionalen
oder wirtschaftlichen Gründen verlangte Änderungen des, im Wettbewerb eingereichten
Projekts sowie die Empfehlungen des Preisgerichtes sind in der weiteren Planung zu
berücksichtigen. Eine Nichtbeachtung dieser Festlegung führt zum Verlust der allfälligen
Beauftragung.
Die Vergütung wird im Falle einer Beauftragung in Abzug gebracht.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg hat mit Schreiben vom 08.03.2016 und der Registriernummer 9/18 ihre Kooperation mit der Ausloberin bekundet und mit Mail vom 21.06.2018 die Kooperation nochmals bestätigt.

Als Juroren seitens der Kammer wurden nominiert:
Architekt Dipl.-Ing. Udo Heinrich, Salzburg
Architekt Dipl.-Ing. Rene Bechter, Bregenz
Kontaktstelle: Arch. Dipl.-Ing. Thomas Klima
Bachlechnerstraße 21
A-6020 Innsbruck
T 0512.574729
E office@undarchitektur.at
Verfahrensorganisator: Arch. DI Thomas Klima
Preisgericht: Arch. DI Udo Heinrich; Arch. DI René Bechter; Arch. Mag.arch. Markus Ostertag; HR DI Nikolaus Juen, Amt der Tiroler Landesregierung, Geschäftsstelle für Dorferneuerung; DI Martin Schönherr, Amt der Tiroler Landesregierung, Sachgebiet Raumordnung; Bgm. MMag. Monika Wechselberger, Marktgemeinde Mayrhofen; Vbgm. Franz Eberharter, Marktgemeinde Mayrhofen; GV Markus Bair, Marktgemeinde Mayrhofen; GV Hans Jörg Moigg, Marktgemeinde Mayrhofen; Alfred Köll; Direktor Josef Reiter, Vorstand der Mayrhofer Bergbahnen AG; Direktor DI (FH) Wolfgang Stöhr, Vorstand Zillertaler Verkehrsbetriebe AG; Direktor DI Helmut Schreiner, Vorstand Zillertaler Verkehrsbetriebe AG
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Tirol und Vorarlberg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis , EUR 20.000,-
Arch. DI Michael Kapeller, Arch. DI Hannes Schroll

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Ausschreibung Neubau Bahnhof Mayrhofen (pdf, 5MB)
Teilnahmeanmeldung Neubau Bahnhof Mayrhofen (doc, 44KB)
Juryprotokoll Neubau Bahnhof Mayrhofen (pdf, 2MB)
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