Samstag, 19.09.2020
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Gestaltung Bozner Platz, Innsbruck

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Stadtmagistrat Innsbruck, Magistratsabteilung III, Amt Tiefbau
Auftraggeber: Stadtmagistrat Innsbruck, Magistratsabteilung III, Amt Tiefbau
Aufgabentyp: Landschaft, Freiraum und Garten
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2018
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010
Preisgeldsumme: EUR 70.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 12.10.2020
Entscheidungstermin: 12.11.2020 und 13.11.2020
Aufgabenstellung: Erlangung von Entwürfen für die Neugestaltung des Bozner Platzes in Innsbruck; Es wird ein gestalteter Straßenraum erwartet, bei dem das Miteinander der Gruppen gefördert wird und bei dem Fußgänger den Straßen- und Platzraum über die gesamte Fläche ohne speziell ausgewiesene Querungsstellen queren
können. Varianten zur Wettbewerbsarbeit werden generell ausgeschlossen. Gestalterisch oder funktional notwendige Adaptierungen anschließender Straßenabschnitte sind davon ausgenommen.
Absichtserklärung: Der Auslober beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbes, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, mit dem erstgereihten Teilnehmer (dem Gewinner) Verhandlungen gemäß BVergG 2018 i.d.g.F. über die Planerleistungen der Freianlagen für den Bozner Platz auf Basis des Leistungs- Vergütungsmodells LM/VM Freianlagen [FA] Stand 10.04.2014 zu führen. Der/die Wettbewerbsteilnehmer/in hat keinen Anspruch auf Beauftragung von Leistungen der Sonderfachleute (z.B. Straßenplanung, Beleuchtungsplanung, Statik etc.) oder auf die Beauftragung mit der „Örtlichen Bauaufsicht“.

Ebenso hält sich der Auftraggeber offen, falls die Verhandlungen mit dem Erstgereihten begründet scheitern, weitere Verhandlungen allein mit dem Zweitgereihten und, falls auch diese scheitern, allein mit dem Drittgereihten zu führen. Von dem Auslober aus sachlichen, funktionalen oder wirtschaftlichen Gründen verlangte Änderungen des im Wettbewerb eingereichten Projektes, sowie die Empfehlungen des Preisgerichtes, sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Eine Nichtbeachtung dieser Festlegung führt zum Verlust der Beauftragung. Sollte aufgrund einer Beeinspruchung des Verfahrens das Siegerprojekt nicht zur Ausführung gelangen, können vom Auftragnehmer nur die tatsächlich erbrachten Leistungen in Rechnung gestellt werden. Der Auftragnehmer hat in diesem Fall keinen Rechtsanspruch auf entgangene Gewinne (Vergütungsanspruch).

Die Übertragung folgender Teilleistungen laut LM.VM. Freianlagen [FA] ist vorgesehen:
TL (1) Vorentwurf (10%)
TL (2) Entwurfsplanung (12 %)
TL (4) Ausführungsplanung (20 %)
TL (5) Ausschreibung und Mitwirkung an der Vergabe soweit nicht tiefbautechnische Leistungen (Straßenplanung) betroffen sind. (7 + 3 = 10%)
TL (6) Begleitung der Bauausführung (7%)
Die technische und geschäftliche Oberleitung übernimmt der Auftraggeber. Die TL (3) Einreichplanung ist durch einen, für Ingenieurleistungen im Tiefbau befugten Ingenieurkonsulenten (Straßenplaner) gemäß Tiroler Straßengesetz auszuarbeiten und vorzulegen. Die Beauftragung erfolgt durch den Auslober gesondert. Die gesamten zu erbringenden Teilleistungen haben somit einen Wert von 59%. Die zu planenden Freianlagen werden mit 16 Bewertungspunkten der Klasse 4 gemäß Tabelle „Prozentsatz Freianlagen (LPH 1-8) nach Bewertungspunkten“ der Anlage des LM.VM [FA] festgelegt. Vorbehaltlich des Verhandlungsverfahrens ist eine Pauschalierung auf Basis der geschätzten Bemessungsgrundlage vorgesehen. Zur Bestellung eines Straßenplaners für die Einreichplanung sowie die tiefbautechnische Fachplanung) kann der Auftragnehmer einen Vorschlag einbringen, die Beauftragung er-folgt gesondert durch die Stadt Innsbruck. Mit dem Straßenplaner ist aktiv und einvernehmlich zusammenzuarbeiten. Die Planung ist gemäß Tiroler Straßengesetz zum Bau einzureichen, dies muss federführend durch den Straßenplaner erfolgen. Im Bauverfahren ist gesetzlich ein straßenbautechnischer Sachverständiger zu bestellen. Der Auslober ist bestrebt, Aspekte des straßenbautechnischen Sachverständigen bereits in die Umsetzungsplanung des Wettbewerbsprojektes einfließen zu lassen. Sachverständige oder behördliche Auflagen sind vom Auftragnehmer ohne Mehrkosten einzuarbeiten.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg hat mit Schreiben vom 25.06.2020 und der Registriernummer 15/20 ihre Kooperation mit der Ausloberin bekundet.

Als JurorInnen seitens der Kammer wurden nominiert:
Arch. Univ.-Prof. Mag.arch. Boris Podrecca, Wien
Arch. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Karolin Schmidbaur-Volk, Wien
Kontaktstelle: undarchitektur - Arch. Dipl.-Ing. Thomas Klima
Bachlechnerstraße 21
A-6020 Innsbruck
T 0512.574729
E office@undarchitektur.at
Verfahrensorganisator: Arch. DI Thomas Klima
Preisgericht: Arch. Univ.-Prof. Mag.arch. Boris Podrecca; Arch. Univ.-Prof. DI Karolin Schmidbaur-Volk; Arch. Prof. DI Maria Auböck; Arch. DI Mag. phil Thomas Pilz; Prof. DI Heike Langenbach, Innsbrucker Gestaltungsbeirat; Assoz.-Prof. DI Dr. Wolfgang Andexlinger, Stadtmagistrat Innsbruck, Stadtplanung; Baudirektorstellv. DI Dr. Walter Zimmeter, Stadt Innsbruck; Thomas Hudovernik MBA, MAS, Innenstadtverein; Bgm. Georg Willi, Stadt Innsbruck; Vbgm. Mag. Ursula Schwarzl, Stadt Innsbruck
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Tirol und Vorarlberg
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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
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