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H2 Architektur ZT GmbH, Graz; projekt.cc ZT GmbH - Harald Kloiber + Christian Tabernig, Graz; 3:0 Landschaftsarchitektur Gachowetz Luger Zimmermann OG, Wien

1. Rang, Gewinner, EUR 16.520,-

Kennnummer: 9
Kennwort: 200620
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Modellbild


Plakat 1 (pdf, 5MB)
Plakat 2 (pdf, 6MB)
Plakat 3 (pdf, 3MB)
Plakat 4 (pdf, 917KB)

Bewertung des Preisgerichts:

Das Projekt findet überzeugende Antworten auf die gestellte Aufgabe, im heterogenen Umfeld eine neue Heimat für die Landeszentrale Steiermark des „Roten Kreuz“ zu schaffen.
Die wohldurchdachte Anordnung und Positionierung der Baukörper lässt Raum für einen, dem Besucher und Mitarbeiterstrom entsprechenden, großzügigen Vorplatz inmitten eines möglichen Quartierparks.
Dieses Potential im Außenraum ist vor allem dem Konzept des, unter den Baukörpern organisierten, offenen Parkdecks geschuldet. Ein System, das sicher wirtschaftliche Aspekte zu befriedigen weiß.
Eine derartige Komposition schafft mehr als nur die Erfüllung des Raumprogramms. Es gibt dem Gebäude einen entsprechenden positiven Auftritt, und vermittelt Transparenz, Offenheit und viel Platz im Innen- wie im Außenraum.
Der über dem anschließenden Gelände liegende Vorplatz ist zugleich Verteiler zum Kindergarten und zur San Arena. Folgerichtig führen auch die Zugänge aus dem Parkdeck zum weit überdachten Vorplatz.
Der Eingangsbereich ist durch die schlüssige Verwebung einiger öffentlicher Bereiche als großzügige, zweigeschossige Aula ausgebildet, die den großen Flächen entsprechend Luft und Orientierung anbietet, durchaus für Feste dienen könnte und das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Nutzerinnen und Nutzer ermöglicht, ein wichtiger Aspekt für Menschen im Dienste an der Gesellschaft.
Die Position der Leitstelle ist ihrem Stellenwert entsprechend prominent über dem Eingang konzipiert. Das Bauvolumen ist in den zwei bis drei Geschoßen über Eingangsniveau in einem nahezu quadratischen, durch die Auskragung über Eingang schwebend wirkenden Sockel ausgebildet. Die weiteren Bürogeschoße sind durch eingeschnittene Lichthöfe abgesetzt und bis ins 5. Obergeschoß weiter fortgeführt. Damit ist eine effiziente, kompakte und doch differenzierte Konzentration des Bauvolumens gelungen.
Die Fassadengliederung mit umlaufenden Balkonen bietet nicht nur den Mitarbeitern enorme Vorteile, sondern wird auch im Betrieb positive Auswirkungen haben. Allerdings wird die Materialität der vorgesetzten Balkonbrüstungen kritisch gesehen. Die Projektant_Innen werden ersucht, dafür alternative Vorschläge inklusive Verschattungen zu erarbeiten.
Der Kindergarten ist als eigenständiges Projekt an den Platz und zugleich in den Grünraum gesetzt. Die differenzierte architektonische Ausbildung des Bauvolumens ist gut nachvollziehbar.
Als Startpunkt der Transformation der ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen in neue Wohn – und Gewerbeflächen kann dieses Projekt durchaus Leitcharakter haben und sollte die weitere Entwicklung positiv beeinflussen.

Werkliste der Planer:

H2 Architektur ZT GmbH, Graz
projekt.cc ZT GmbH - Harald Kloiber + Christian Tabernig, Graz
3:0 Landschaftsarchitektur Gachowetz Luger Zimmermann OG, Wien

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