Donnerstag, 21.01.2021
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Village im Dritten

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Wohnfonds Wien
Aufgabentyp: Neubau, Wohnen
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Bauträgerwettbewerb
Rechtsgrundlage: Wiener Landes-Stiftungs- und Fondsgesetz 2003
Wettbewerbsordnung: Nein
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Abgabetermin: 28.01.2021
Entscheidungstermin: voraussichtl. März 2021
Aufgabenstellung: Der gegenständliche Bauträgerwettbewerb ist Teil der Wohnbau-Offensive 05_18 bis 12_20. Vor diesem Hintergrund sollen Wohnbauträger die Gelegenheit haben, ihre Ressourcen und ihre Teilnahme auf die für sie fünf bestgeeigneten Projekte in dem bekanntgegebenen Zeitraum zu konzentrieren. Darüber hinaus soll dem wohnfonds_wien die Möglichkeit gegeben werden, Bauträgern und deren Projektteam/ArchitektInnen, die sich durch hohe Qualität in einem vorangegangenen Wettbewerb ausgezeichnet und eine ausdrückliche besondere Jurywürdigung erhalten haben, aber nicht zum Zuge gekommen sind, nochmals die Chance zur Realisierung eines Bauträgerprojektes einzuräumen; und zwar in Form eines auf diese gewürdigten Bauträger und deren Projektteam/ArchitektInnen beschränkten geladenen Wettbewerbes.

Ziel dieses einstufigen Bauträgerwettbewerbes ist die Realisierung von kostengünstigem, qualitätsvollem, innovativem und ökologisch nachhaltigem, gefördertem Wohnbau im Stadtquartier „Village im Dritten“.

Naturgemäß geht aber die Entwicklung eines gesamten Stadtquartiers weit über die Realisierung eines qualitätsvollen Wohnbaus hinaus. Sie erfordert die Entwicklung des öffentlichen Raumes und das Zusammenspiel von Bebauung und Freiraum (v.a. bezogen auf die EG-Zonen). Gerade die Ansprüche an eine städtebauliche wie soziale Nachhaltigkeit bedingen somit die Abstimmung der Wohnbauprojekte aufeinander und deren Einbindung in den Gesamtkontext einer Quartiersentwicklung. Dies stellt eine dem Bauträgerwettbewerb nachgeschaltete Koordinationsphase sicher, zu der sich die Projektteams bereits mit ihrer Wettbewerbsteilnahme verpflichten.

Aufgabenstellung des Bauträgerwettbewerbes ist es, ein Realisierungskonzept nach dem 4-Säulen-Modell (Ökonomie, Soziale Nachhaltigkeit, Architektur und Ökologie) für einen der ausgelobten Bauplätze zu erstellen.

Die Hälfte der geförderten Mietwohnungen ist als SMART-Wohnungen zu planen. Neben „klassischen“ geförderten Wohnungen und SMART-Wohnungen sind innovative und leistbare Wohnmodelle für Alleinerziehende zu konzipieren. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den besonderen jedoch differenzierten Bedürfnissen dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe.

Auf einem der Bauplätze ist die Integration einer Baugruppe erwünscht.

Darüber hinaus erfolgt die Vergabe eines Bauplatzes im Baurecht, um hier die aufzubringenden Eigenmittel für die zukünftigen BewohnerInnen im Vergleich zu „klassischen“ geförderten Mietwohnungen nochmals zu reduzieren.

Ausdrücklich wird auf die naturschutzfachlichen Aspekte hingewiesen sowie auf die Belange der vorhandenen Bodenqualität, auch im Hinblick auf die Möglichkeit von archäologischen Funden oder jenen von Kampfmitteln.
Kontaktstelle: DI Herbert LISKE
Ingenieurkonsulent für
Raumplanung und Raumordnung
Kaiser Franz Josef-Ring 6/4
A-2500 Baden
T +43.2252.45592
F +43.2252.45592.4
E zt-buero@liske.at
Verfahrensorganisator: IK DI Herbert Liske
Auftragsverhandlung: Keine bzw. nicht bekannt
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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