Sonntag, 26.01.2020
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Realisierungen | Sonderpädagogisches Zentrum Dornbirn | Arch. DI Bernardo Bader, Dornbirn; Arch. Orgler ZT GmbH, Innsbruck

Arch. DI Bernardo Bader, Dornbirn; Arch. Orgler ZT GmbH, Innsbruck

2. Rang, Preis

Kennnummer: 6
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Ansicht Nord Ost


Modellfoto West




Bewertung des Preisgerichts:

Die Einbettung des viergeschossigen Hauses in den Stadtorganismus erfolgt freistehend und raumgreifend mit einer trapezförmigen Grundrissfigur und Anlehnung an den Verlauf der Schulgasse und der Jahngasse. Die Distanzen zur Volksschule und zur Jahnturnhalle sind für die gewünschten Querbeziehungen gut gewählt. Besonders qualitätsvoll ist die zum Stadtzentrum orientierte Ausbildung der Eingangs- und Vorplatzzone mit einem großzügig überdeckten,
einladenden Entree. Der sanfte Verschwenk der transparenten Fassade unterstreicht den aufnehmenden Gestus. Im inneren offeriert sich das Gebäude mit präzise verteilten Funktionseinheiten, welche durch eine opulente Bewegungszone zusammengebunden werden. Der sanfte Verschwenk der Funktionsgruppen lässt eine Aufschließungszone entstehen, welche für ein Schulgebäude ungewöhnlich ist und im speziellen Fall ein echtes Herzstück darstellt. Mit gut belichteten Ausweitungen an den Enden entsteht innenräumliches Gefüge von großer Unverwechselbarkeit, Wohnlichkeit und atmosphärischer Stimulanz. Dass es dadurch keine
„Gänge“ gibt, ist die eigentliche Qualität des Entwurfes und zeugt von sozialem Engagement der Verfasser und von Einfühlungsvermögen in die Alltagswelt einer sonderpädagogischen Schule. Dass die Verteilung und Zuordnung von Raumgruppen und Einzelräumen nicht ganz den Vorstellungen der Nutzer und den Notwendigkeiten für basale Kinder entsprechen, ist bei der vorgegebenen Struktur reparabel. Ein gewichtiger Nachteil ist die fehlende wettergeschützte
Verbindung zur Turnhalle. Bei aller Anerkennung der angebotenen Qualitäten fügt sich das Objekt jedoch vor allem durch die frontale Fassade, hart an der Jahngasse, nicht ganz selbstverständlich in das vorgefundene Gefüge von Solitären ein, so dass der Schulplatz und der als Platz bezeichnete Zwischenraum zur Volksschule kein gemeinsames, kommunikatives Potential aufbauen können.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Bernardo Bader, Dornbirn
Arch. Orgler ZT GmbH, Innsbruck

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