Sonntag, 18.04.2021
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Zentrum für Bildung und Kinderbetreuung in 7400 Oberwart

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Stadtgemeinde Oberwart
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2018
Wettbewerbsordnung: Ja
Abgabetermin: 20.04.2021
Entscheidungstermin: Anfang Juni 2021
Aufgabenstellung: Dieser Inhalt dient als Ergänzung und zur Präzisierung der Inhalte aus Pkt. A.1.3:

In den 1960er Jahren wurde die Volksschule Oberwart am jetzigen Standort in der Schulgasse errichtet. Die Einrichtung umfasst aktuell 18 Klassen und wird von 320 SchülerInnen besucht. Aufgrund stark wachsender Bevölkerungszahlen und damit einhergehenden Platzproblemen im bestehenden Gebäude, hat sich die Stadtgemeinde Oberwart für einen Neubau ausgesprochen.

Derzeit ist die bestehende Volksschule in einem sogenannten Bundescampus (Zweisprachiges Bundesgymnasium, HAK, HBLA) integriert. Diese Schulen sind zwar baulich voneinander getrennt, räumlich jedoch miteinander verwoben.

Nach umfassender Standortanalyse wurde der Gemeinderatsbeschluss gefasst, das neue Volksschulgebäude im Bereich der Europäischen Mittelschule (EMS), Berufsschule und Polytechnischer Schule zu situieren. Dadurch würde ein sogenannter „Gemeindeschulcampus“ entstehen.

Der Standort bietet ausreichend Grundfläche für die Errichtung eines neuen Bildungs- und Kinderbetreuungscampus, wobei das zur Verfügung stehende Areal in 2 Baufelder aufgeteilt wird.

Auf dem Baufeld I soll in einer ersten Bauphase ein Schulgebäude mit insgesamt 20 Volksschul- Stammklassen inkl. erforderlicher Nebenräume, 2 Turnhallen und Außenanlagen (unmittelbare Pausenbereiche) gem. vorgegebenem Raum- und Funktionsprogramm sowie eine Musikschule inkl. den Proberäume des Musikvereins und den erforderlichen Nebenräumen errichtet werden. Eine spätere Erweiterbarkeit um 4 zusätzliche Stammklassen inkl. Nebenbereichen (= ein Cluster bzw. Lernmodul) soll ermöglicht werden.

Auf dem Baufeld II soll in einer späteren Ausbaustufe ein Kindergarten, bestehend aus insgesamt 10 Kindergartengruppen inkl. Nebenräumen und Außenanlagen errichtet werden. Außerdem sollen in der Bauphase II die Außensportanlagen der Volksschule und der Europäischen Mittelschule (EMS) errichtet werden.

Hinweis: Die beiden Baufelder / Bauphasen liegen mit der EMS und den Sportanlagen auf einem gemeinsamen Grundstück und sind somit nicht als getrennte Grundstücke mit entsprechenden baurechtlichen Abstandsregelungen zu verstehen, sondern als unterschiedliche Bereiche, die in unterschiedlichen Bauphasen geplant und errichtet werden.
Absichtserklärung: Die Auftraggeberin beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbes, unter Berücksichtigung der entsprechenden Empfehlungen und Vorgaben des Preisgerichts, mit der Gewinnerin / dem Gewinner Verhandlungen gemäß § 37 (1) Z 7 BVergG über eine Beauftragung zu führen. Thema dieser Verhandlungen werden das Projekt, der Projektumfang, die Empfehlungen des Preisgerichts, die Projektleitung, die Zusammensetzung des Projektteams inkl. Fachplanerinnen und Fachplaner, die geplante Projektabwicklung und das Honorar sein.

Die Übertragung folgender Leistungen gemäß beiliegendem Vertragsentwurf (Generalplanung der Teilleistungen, insbesondere Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Ausführung und Details, Leistungsverzeichnisse) ist vorgesehen:
Integrierende Gesamtkoordination, Architekturleistungen, Einrichtungs- und Möblierungsplanung, Statisch-Konstruktive Bearbeitung, Haustechnikplanungsleistungen, Bauphysikalische Leistungen inkl. Akustik, Außenanlagenplanung, Leistungen gemäß BauKG, sonstige Planerleistungen, etc.

Die Auftraggeberin behält sich in Ausnahmefällen vor, einzelne dieser Leistungen gesondert zu vergeben. Die Auftraggeberin behält sich weiters das Recht vor, allfällige aus zwingenden städtebaulichen, formalen, sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche Änderungen im Zuge der Auftragserteilung zu verlangen. Die Auftraggeberin kann weitere Änderungen im Zuge der Bearbeitung nach der Auftragserteilung verlangen. Dabei sind jedoch die wesentlichen architektonischen Qualitätsmerkmale zu erhalten.

Ein Rechtsanspruch auf einen Auftrag / Gesamtauftrag besteht nicht.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland nominierte als PreisrichterInnen folgende Personen:
HauptpreisrichterInnen: Arch. DI Dr. techn. Patricia Zacek-Stadler, Arch. Mag.arch. Paul Katzberger
Ersatzpreisrichterinnen:Arch. DI Johanna Digruber, Arch. DI Siegfried Loos
Kontaktstelle: ZT DI Andrea Hinterleitner
Invalidenstraße 3/12a
A-1030 Wien
T +43.1.877 48 11
E office@zt-hilei.at
Verfahrensorganisator: IK DI Andrea Hinterleitner
Preisgericht: Bgm. Georg Rosner; StR Ewald Hasler; StR Christian Benedek; Ing. Roland Poiger MBA; VSDir. Roswita Imre; Arch. DI Dr.techn. Patricia Zacek-Stadler; Arch. DI Johanna Digruber; DI Heike Schellnegger, Bundesimmobiliengesellschaft mbH; DI Bernd Wiltschek, Bundesimmobiliengesellschaft mbH
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Kooperationsschreiben + Jurynominierung der Kammer W/N/B vom 18.01.2021 (pdf, 414KB)
Ausschreibungsunterlage (pdf, 336KB)
Links
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