Dienstag, 22.09.2020
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Realisierungen | Skywalk Spittelau | Bulant & Wailzer Architekten, Wien; Arch. DI Aneta Bulant-Kamenova, Wien; Arch. Mag.arch. Klaus Wailzer, Wien

Bulant & Wailzer Architekten, Wien; Arch. DI Aneta Bulant-Kamenova, Wien; Arch. Mag.arch. Klaus Wailzer, Wien

1. Rang, Gewinner, Aufwandsentschädigung EUR 8.000,-

Konsulenten: Nominierte Fachplaner: Ing. Ernst Matula (Elektroplaner), DI Rudolf Fritsch (Planungskoordinator)
Berater im Wettbewerb: Iniv.-Prof. Dr. Erich Panzhauser (Belüftung), DI Jacon Fina (Landschaftsplanung), Zumtobel (Beleuchtung)
Kennnummer: 18
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Ansicht, © Bulant & Wailzer


Flugperspektive, © Bulant & Wailzer


Innenperspektive, © Bulant & Wailzer


Nacht, © Bulant & Wailzer


Perspektive, © Bulant & Wailzer


Tragswerkskonzept, © Bulant & Wailzer


Detail Grundriss, © Bulant & Wailzer


Grundriss 2, © Bulant & Wailzer


Details, © Bulant & Wailzer


Längenschnitt, © Bulant & Wailzer


Schnitte, © Bulant & Wailzer



Bewertung des Preisgerichts:

erste Beurteilung durch die Jury (Rest siehe Protokoll)

Die Benutzerfreundlichkeit ist insgesamt durch den sehr hohen
Transparenzgrad sehr gut gegeben. Die Wegeführung wurde der
Leitvariante 3 West folgend im Entwurfskonzept optimiert. Die
Anschlusspunkte im Bereich Parkanlage (trichterförmig geöffnet)
und U-Bahn-Station (Aufweitung im Grundriss) sind interessant
gelöst. Eine direkte und geradlinige Anbindung an die U-Bahn-Station
sollte im weiteren Planungsverlauf überlegt werden.
- Die Erlebnisqualität im Brückeninneren erscheint in der perspektivischen Wirkung durch die engstehende Einhausungskonstruktion etwas benachteiligt. Vor allem auf die gesamte Brückenlänge gesehen könnte ein etwas monotoner Erlebnischarakter resultieren.
- Die Qualität der Einhausungskonstruktion bewegt sich auf einem
hohen Niveau der Glasbautechnologie. Die puristische Entwurfshaltung (‚reduzierte Poesie des Projekts‘) verlangt insgesamt jedoch eine sehr konsequente Detaillierung und bauliche Umsetzung. Durch die reduzierte zurückhaltende Entwurfshaltung ist jedoch eine sehr gute Integrierbarkeit im städtebaulichen Umfeld erwartbar.
- Die Fragen der Vandalensicherheit in Bezug auf die verwendete
Glastechnologie müsste ebenfalls im weiteren Planungsverlauf
detailliert untersucht werden. Das vorgeschlagene und rechnerisch
nachgewiesene Lüftungskonzept erscheint schlüssig. Die Frage der
akustischen Qualität im Brückeninneren und des Vogelschutzes
müsste im Zuge der weiteren Planung hinterfragt werden. Die Wartung und Reinigbarkeit erscheint gut gegeben.
- Das Zusammenspiel zwischen Architektur und Tragwerkplanung
erscheint insgesamt gegeben. Durch die sehr gedrückten Querschnitte der Trogbrücke entstehen jedoch relativ hohe Stahltonnagen, die in einer weiteren Planungsstufe geprüft und optimiert werden müssten. Dies ist auch auf das Zusammenspiel zwischen oberen (Einhausung) und unteren (Trogquerschnitt) Brückenteil zurückzuführen. Im Bereich des Anschlusses an die U-Bahnstation (‚Diamant‘) erscheint das Projekt, angesichts des heute üblichen Montagestahlbaus überkonstruiert.
- Der Durchbruch im Bereich Pfeiler 4 ist, der entwerferischen Grundhaltung des Projektes folgend, in einer sehr reduzierten Form
ausgebildet. Demnach wird lediglich der für die Durchführung notwendige Querschnitt aus dem Pfeiler gebrochen. Dies lässt auch
aus denkmalschützerischer Perspektive ein hohes Umsetzungspotential erwarten.
- Die Entwicklungsfähigkeit des Entwurf wird insgesamt eher kontroversiell gesehen, da die gewählten Wangenträger durch die von oben (Aussicht und Einsehbarkeit) und unten (Mindestüberfahrtshöhen) entstehenden Zwänge kaum mehr optimierbar erscheinen.
Jedoch könnte die wirtschaftliche Machbarkeit durch die Verkürzung
der Brücke insgesamt wieder erreicht werden.

Werkliste der Planer:

Bulant & Wailzer Architekten, Wien
Arch. DI Aneta Bulant-Kamenova, Wien
Arch. Mag.arch. Klaus Wailzer, Wien

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Stellungnahme + Jurynominierung der Kammer W/N/B vom 30.01.2004 (pdf, 54KB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 04.+05.05.2004, Teil 1 (pdf, 4MB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 14.+15.+30.09.2004, Teil 2 (pdf, 715KB)
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