Dienstag, 22.09.2020
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Realisierungen | Skywalk Spittelau | Arch. DI Johannes Zeininger, Wien; Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZT GmbH, Wien

Arch. DI Johannes Zeininger, Wien; Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZT GmbH, Wien

2. Rang, Preis, Aufwandsentschädigung EUR 8.000,-

Kennnummer: 16
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Aussenperspektive 1, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Aussenperspektive 2, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Innenansicht, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Regelschnitt, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Schaubild 1, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Schaubild 2, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Ausschnitt, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Schnitt, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Schnitte 1, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Schnitte 2, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Variante 1, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH


Variante 2, © Arch. DI Johannes Zeininger, Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZiviltechnikergesmbH




Bewertung des Preisgerichts:

erste Beurteilung durch die Jury (Rest siehe Protokoll)

(Sämtliche Kommentare des Beratungsgremiums beziehen sich auf den Lösungsvorschlag Var. B - Typ 3.)
- Die Benutzerfreundlichkeit ist insgesamt sehr gut gegeben. Durch
die vorgeschlagene Geradlinigkeit und die direkte Anbindung an
die U-Bahn-Station entstehen kurze und übersichtliche Wege. Das
Raumerlebnis erhält durch die im Projektvorschlag favorisierte
Streckmetalleinhausung eine eher geschlossene käfi gartige Wirkung.
- Die vorgeschlagene Fachwerkslösung erscheint insgesamt wirtschaftlich und pragmatisch. Die reduzierte Haltung des Entwurfes ist ausdrücklich hervorzuheben. Insgesamt scheint die‚ konventionelle Ausstattung‘ das Tragwerksprinzip eher zu schwächen. Die Detailgenauigkeit ist in der planerischen Ausarbeitung hervorzuheben.
- Der Durchstich durch den Pfeiler 4 ist schlüssig und intelligent gelöst und zeigt die Durchgängigkeit der Entwurfshaltung für den Gesamtentwurf.
- Das Umfeld der Brücke im Bereich Anschluss Parkanlage und UBahn-Station erscheint ebenfalls sehr gut gelöst. Der geplante
Plattformlift sollte in der Folge durch eine Rampe ersetzt werden.
Die Anschlussstellen im Bereich U-Bahn und Pfeiler 4 wurden von
der Typologie der Brückeneinhausungen gelöst und als eigene Elemente (fi ligrane Glasüberdachungen) definiert.
- Der Innovationswille wird bei diesem Projekt den eher sachlichen
und pragmatischen Entwurfsprämissen untergeordnet. Das Projekt
wird insgesamt ‚kein Signal für eine Aufbruchstimmung‘ darstellen,
da die Pragmatik und Sachlichkeit die Entwurfhaltung dominieren.
- Das interdisziplinäre Zusammenspiel zwischen Architektur und Tragwerksplanung ist als schlüssig hervorragend und beispielgebend zu bezeichnen. Die konstruktiven Überlegungen sind überzeugend.
Der ‚Zwang‘ der Einhausung wird für die konstruktiven Grundprämissen genutzt und führt damit zu einem raumhohen aufgelösten Tragwerk.
- Die Weiterentwickelbarkeit des Projekts erscheint bereits jetzt durch die Vielzahl an modularen Ausstattungsstandards und Varianten sehr gut gegeben. Dies bezeugt die Offenheit und Anpassungsfähigkeit in der Entwurfshaltung.
- Die Realisierungsqualitäten erscheinen insgesamt als sehr gut. Die
Wartungsfähigkeit wurde überlegt und erscheint technisch machbar.
Die Dachentwässerung wurde projektiert. Die Verwitterung der
Streckmetalleinhausung sollte in der weiteren Projektbetrachtung
ebenfalls mit in Betracht gezogen werden. Die bereits aufgezeigte
alternative Verkleidung in Glas sollte weiter vertieft werden. Die im
Projektvorschlag gewählte gläserne Dacheindeckung verspricht
eine hohe Lebenserwartung. Die Seitenteile könnten quasi als
Karosserieteile später ausgewechselt und aufgebessert werden.
Dies verspricht für den Lebenszyklus der Brücke ein insgesamt
hohes Potenzial.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Johannes Zeininger, Wien
Dr. Karl Heinz Hollinsky & Partner ZT GmbH, Wien

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Stellungnahme + Jurynominierung der Kammer W/N/B vom 30.01.2004 (pdf, 54KB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 04.+05.05.2004, Teil 1 (pdf, 4MB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 14.+15.+30.09.2004, Teil 2 (pdf, 715KB)
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