Freitag, 25.09.2020
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Realisierungen | Skywalk Spittelau | Arch. DI Gernot Humer, Wien; Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH, Wien

Arch. DI Gernot Humer, Wien; Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH, Wien

3. Rang, Preis, Aufwandsentschädigung EUR 8.000,-

Konsulenten: Nominierter Fachplaner: Planungskoordinator: Arch. DI Wolfgang Brenner, Arch. DI Gernot Humer, Eipeldauer + Partner GmbH (Elektroplaner), DI Wolfgang Bretschneider (Geometer), Berater im Wettbewerb: Dipl.-Ing. Theodor Eder (Fassade)
Kennnummer: 22
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Statik System, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Visualisierung 1, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Visualisierung 2, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Visualisierung 3, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Visualisierung 4, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Detail 1, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Detail 2, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Grundriss, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Längschnitt, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Lageplan, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH


Querschnitte, © Arch. DI Gernot Humer, Arch. DI Wolfgang Brenner; Gmeiner & Haferl ZT GmbH



Bewertung des Preisgerichts:

erste Beurteilung durch die Jury (Rest siehe Protokoll)

- Die Benutzerfreundlichkeit erscheint insgesamt gut gegeben. Die
spannungsreiche Abwechslung zwischen offener und geschlossener
Röhre lässt auf ein hohes Erlebnispotential schließen. Die
gewählte Wegeführung ermöglicht eine kurze und übersichtliche
Geh- und Radwegverbindung. Die Einsehbarkeit ist trotz der nunmehr vorgenommenen Schlitzungen nicht durchgängig gegeben.
- Das architektonische Konzept verspricht ein sehr innovatives, lustbetontes und prestigeträchtiges Erscheinungsbild. Das Projekt
fasziniert durch den angestrebten (wenn auch stark computergenerierten) Formwillen, die dargelegten anregenden Animationen und den hohen emotionalen Wert. Der Entwurf spiegelt gewissermaßen den Stand der Architekturentwicklung wider.
- Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und der Einhaltung des vorgegebenen Kostendeckels wird das Projekt mit einem hohen Maß an Skepsis gesehen. Auch die Entwicklungskosten für ein bauliche
Umsetzung erscheinen entsprechend hoch. Die Wartungsmöglichkeit
für das Brückentragwerk wird durch die aufwendige Öffenbarkeit
des Brückendecks eher gehemmt. Das vorgeschlagene Aluverkleidungssystem wird als ‚eher schwer einschätzbar in seinem Marktwert‘ bezeichnet. Das Projekt bewegt sich insgesamt an der Grenze zwischen Sinnhaftigkeit und Machbarkeit; es stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Die vorgeschlagene Lösung erscheint vor allem auch im vorhandenen städtebaulichen Kontext als etwas überzogen und strebt in seiner formalen Eigenständigkeit eher nach einem von Einbauten und Zwängen befreiten städtischen Kontext.
- Das Zusammenspiel zwischen Architektur und Tragwerksplanung
lässt auf eine Unzahl noch nicht gelöster Fragen schließen
(überzogenes Stabwerk; sehr hohe Anzahl an geometrisch unterschiedlichen Knotenpunkten; große Horizontalverformungen durch Windbelastung; Zwängungen im Glasbau; elektrische Trennung
zwischen den unterschiedlichen Metallteilen; sehr hohe Stahltonnagen; hohe erwartbare Geräuschentwicklung durch Verformungen etc.). Das vorgeschlagene statische System ist als eher ‚empfi ndlich und labil‘ einzustufen. Auch eine grundlegende Änderung der konstruktiven Ansätze wird kaum eine drastische Reduktion der Stahltonnagen mit sich bringen. Die vorgeschlagene Lagerung müsste in einem weiteren Planungsschritt nochmalig überlegt werden.
- Der erwartbare Erhaltungs- und Wartungsaufwand erscheint ebenfalls hoch (Glasfassade, Brückentragwerk etc).

Werkliste der Planer:

Arch. DI Gernot Humer, Wien
Arch. DI Wolfgang Brenner
Gmeiner & Haferl ZT GmbH, Wien

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Stellungnahme + Jurynominierung der Kammer W/N/B vom 30.01.2004 (pdf, 54KB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 04.+05.05.2004, Teil 1 (pdf, 4MB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 14.+15.+30.09.2004, Teil 2 (pdf, 715KB)
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