Sonntag, 29.11.2020
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Entscheidungen | Gemeindesaal Dorfplatzgestaltung Anras | Arch. DI Michael Lukasser, Innsbruck

Arch. DI Michael Lukasser, Innsbruck

2. Rang, Preis

Kennnummer: 1
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Modellfoto


Modellfoto (jpg, 739KB)
Plan (pdf, 15MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Die Besetzung des Ortskernes durch den Garagenbau auf dessen Dach sich zufällig ein Platz befindet, raubt dem weitgehend intakten Ortskern den Genius loci – ein Ort ohne Dorfplatz den man vermuten würde. Diese semantische Verfehlung war Thema des Wettbewerbes. Eine erhellende Lösung ist leider – wie auch in den übrigen Projekten- ausgeblieben. Dabei ergeben sich eigentlich nur zwei Perspektiven. Entweder die Besetzung der Platzecke mit einem Bauwerk in ortsüblicher Körnung, oder das vorhandene Bauwerk der Topographie zurückzugeben. Dies ist im gegenständlichen Projekt nicht gelungen. Ein Gefühl von Selbstverständlichkeit, welches man von einem Platz innerhalb eines historischen Ensembles erwarten würde, kommt nicht auf. Prinzipiell besticht das Projekt durch seine Einfachheit und relativ klare Gliederung. Die Reduzierung des bestehenden Baukörpers (Gemeinde) wird als positiv angesehen, da dies der dörflichen Körnung entspricht. Der Versuch, den neuen Saal nicht als eigenen Baukörper zu betonen und ihn in das bauliche Konzept zu integrieren, wird anerkannt, allerdings wird dies
als unrealistisch betrachtet, da der Saal zu klein ist und die Raumlichte zu niedrig. Die Integration des Pavillons in das Bauwerk wird ebenfalls als positiv bewertet, allerdings sollte die Position sowie die Ausformulierung noch einmal hinterfragt werden. Auf Grund der positiven Ansätze wird dieses Projekt mit folgenden Auflagen zur Überarbeitung empfohlen:

1. Entwicklung eines Gesamtkonzeptes, welches in Etappen
ausgeführt werden kann (nachträgliche Auslagerung der Feuerwehr und des Bauhofes mit minimalen Umbauarbeiten).

2. Gestaltung der südlichen und westlichen Fassade
(Erscheinungsbild) – das Thema des Dorfplatzes ist ein Thema der talseitigen Stützmauer.

3. Der Saal sollte breiter werden, die erforderliche Raumlichte
eingehalten (mindestens 4 Meter).

4. Situierung und Ausformulierung des Pavillons (eventuell
Doppelnutzung Bühne)

5. Vorschläge zur Überdachung des Vorplatzes

Werkliste der Planer:

Arch. DI Michael Lukasser, Innsbruck

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Ausschreibung (pdf, 610KB)
Juryprotokoll (pdf, 257KB)
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