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Komet-Gründe Wien 12

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: HPD-Holding GmbH & Co.KEG; Stadt Wien
Aufgabentyp: Dienstleistung und Verwaltung
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Nutzfläche (m²): 95000
Verfahrensart: Geladener, einstufiger Ideenwettbewerb im Unterschwellenbereich
Rechtsgrundlage: k. A.
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsordnung Architektur - WOA 2000
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 12.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 01.07.2004
Entscheidungstermin: 16.07.2004
Aufgabenstellung: Erarbeitung eines städtebaulichen und architektonischen Bebauungs- und Nutzungskonzeptes für das Wettbewerbsgebiet, das als Grundlage für die Erstellung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes herangezogen werden soll. Auf dem ehemaligen Gelände der Fa. Komet und den benachbarten Liegenschaften soll ein multifunktionales Zentrum mit einem Nutzungsmix aus Handel, Büro, Hotel und einem Seminarzentrum entstehen. Bei diesen Grundstücken handelt es sich um ein unattraktiv genutztes Areal mit leer stehenden Gebäuden, Parkplätzen usw. in unmittelbarer Nähe zum Meidlinger Bezirkszentrum, westlich des derzeit im Ausbau befindlichen U4-Centers. Nach einem längeren Zeitraum der Unklarheit über Grundbesitzverhältnisse und rechtliche Gegebenheiten, wurde der Großteil der Liegenschaften zwischen Schönbrunner Schloßstraße, Rechter Wienzeile und Ruckergasse von einem Projektentwickler erworben. Damit kann nicht nur eine geordnete Entwicklung für eine standortgerechte wirtschaftliche Nutzung auf diesem wertvollen Areal gewährleistet, sondern auch Strukturverbesserungen und Verbesserungen im öffentlichen Raum erzielt werden. Zur Sicherstellung der angestrebten hohen Qualitätsanforderungen an städtebaulicher und architektonischer Eigenständigkeit und Identität bei gleichzeitiger Einfügung in die bestehenden Bebauungsstrukturen, sowie der Präzisierung des Nachweises der Eignung des Areals als Hochhausstandort und die Darstellung des aus dem Projekt resultierenden sozialen und öffentlichen Nutzens wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb, in Zusammenarbeit zwischen Stadtplanung und Grundstückseigentümerin durchgeführt. Die Aufgabenstellung des Wettbewerbes bestand in der Erarbeitung eines städtebaulichen Bebauungs- und Nutzungskonzeptes. Besonders wichtig waren dabei stadtgestalterische und architektonische Aspekte und die Gestaltung des öffentlichen Raumes. Ziel der Planungen war eine Verbesserung des städtebaulichen Erscheinungsbildes für den gesamten Zentrumsbereich. Die angestrebte Größenordnung der Bebauung liegt bei einer Bruttogeschoßfläche (BGF) zwischen 60.000 m² und 80.000 m². Das Bauvolumen bezieht sich auf das Gesamtareal, d.h. inklusive dem erweiterten Bereich zwischen Fabriksgasse und Rechter Wienzeile. Das in den eingereichten Projekten vorgeschlagene Bauvolumen soll sich daher − unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Erfordernisse - im Spannungsfeld der oben angeführten Größen bewegen. Das angestrebte Nutzungsprofil für die Neubebauung sieht ein Einkaufszentrum mit Dienstleister- Einzelhandels- und Gastronomieflächen vor, wobei die vorzusehende Fläche - aus wirtschaftlichen Gründen − rund 10.000 m² aufweisen soll, um die notwendige Magnetwirkung für den Standort zu erzeugen.
· ein 4-Sterne-Hotel mit sämtlichen für diese Kategorie notwendigen Nebeneinrichtungen in der Größenordnung von 200 bis 250 Zimmern
· ein Seminarzentrum als gemeinsames Veranstaltungszentrum für die Kammern der freien Berufe und
· einen Bürobereich vor.
Absichtserklärung: Das Preisgericht wird bei Vorliegen eines oder mehrerer realisierbarer städtebaulich-architektonischer Konzepte einen Beitrag zur Weiterbearbeitung empfehlen und allenfalls eine Reihung der weiteren Beiträge vornehmen. Die Ausloberin wird nach Abschluss des Wettbewerbes und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichtes mit dem Preisträger (Gewinner) über eine Beauftragung der nachfolgend genannten Leistungen in Verhandlung treten: Allfällige Präzisierung des städtebaulichen Leitprojektes und Erarbeitung der Grundlagen für die Ausarbeitung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes. Die Ausloberin behält sich das Recht vor, allfällige, aus zwingenden städtebaulichen, formalen, sachlichen oder wirtschaftlichen Rücksichten erforderliche Änderungen im Zuge der Auftragserteilung oder weiteren Bearbeitung zu verlangen. Dabei sollen jedoch die wesentlichen Projektmerkmale erhalten bleiben.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland nominierte als Preisrichter folgende Personen:
Hauptpreisrichter: Arch. Mag.arch. Margarethe Cufer, Arch. DI Albert Wimmer
Ersatzpreisrichter: Arch. Mag.arch. Silja Tillner, Arch. Mag.arch. Jörg Nairz
Kontaktstelle: DI Rudolf Kretschmer
Ingenieurkonsulent für Raumplanung und Raumordnung
Berggasse 21/10
A-1090 Wien
T +43.1.317 24 37
F +43.1.310 64 23
E rudolf.kretschmer@chello.at
Verfahrensorganisator: IK DI Rudolf Kretschmer
Preisgericht: Mag.arch Margarethe Cufer; Arch. DI Albert Wimmer; SR DI Herbert Binder; SR DI Josef Matousek; Dr. Sabine Schober; Dr. Anton Würzl; Arch. Prof. DI Ernst Hoffmann; Arch. Mag.arch. Silja Tillner; Arch. DI Joerg Nairz
Auftragsverhandlung: Keine bzw. nicht bekannt
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner , EUR 12.000,-
Arch. DI Peter Podsedensek

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Protokoll der Sitzung des Preigerichts vom 16.07.2004 (pdf, 37KB)
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