Freitag, 03.09.2010
Home | Kontakt | Suchen
 
Ergebnisse | Büro und Geschäftshaus Handelskai 346 | Übersicht | Arch. Mag.arch. Walter Stelzhammer, Wien

Arch. Mag.arch. Walter Stelzhammer, Wien

, Aufwandsentschädigung EUR 7.000,-

Kennnummer: 4
Merken Merkliste anzeigen




Übereckansicht, © Walter Stelzhammer


Seitenansicht, © Walter Stelzhammer


Anchsicht Wehlistrasse, © Walter Stelzhammer


Anchsicht Donauseite Tag, © Walter Stelzhammer


Ansicht Donauseite Nacht, © Walter Stelzhammer



Leitidee, © Walter Stelzhammer (pdf, 11KB)

Bewertung des Preisgerichts:

Das Projekt hält die Vorgaben gut ein und zeigt schöne kompositorische Ansätze. Die breite Gebäudefront zur Donau - bedingt durch Parallelstellung des Baukörpers zum Handelskai - auf Bauteil A ist aber umstritten. Es gibt keinen “Brückenschlag” zur Donau. Die Ensemble-wirkung auf den drei Bauplätzen orientiert sich eher weg von der Donau zum Prater. Der Bezug der Bebauung auf Bauplatz C zum Prater wird positiv anerkannt. Bei der U-Bahn-Station gibt es einen großzügigen gedeckten Vorplatz. In Anbetracht der Lage in der Starkwindzone des Donauraums wird die Schaffung gedeckter, abgeschirmter Außenräume positiv bewertet, ebenso die Verbindung mit Handelskai 344. Die Fußgängerflächen im Kreuzungsbereich Wehlistraße/Ichmanngasse sind zu gering bemessen.

Bürohauseingang im EG, Lobby 2-geschossig. Innenstraße mit Galerien u. Anbindung Handelskai 344, großzügiger z.T. gedeckter Vorplatz U-Bahn-Eingang. Front Handelskai (1,5 Geschoße hoch) auf Fußgeherebene, Zugang möglich, Fensterfront bei Cafe/Konferenz möglich. Rationeller Hochhauskern (verschränktes Stiegenhaus).
Büros an der Innenstraße: Zwischen Hochhaus und niedrigerem Baukörper entlang der Wehlistraße ist die Belichtung gemäß Bauordnung nicht gegeben. Knappe Fluchtwege im Hochhaus, Anzahl der Aufzüge viel zu gering. 2 Brandabschnitte im Regelgeschoß, Aufteilung in mehr als 2 Betriebseinheiten vom Zugang her ungünstig
Fassadenkonstruktion nicht plausibel (rhombenförmige Elemente).
Statik: Der Kern parallel zur Hauptangriffsfläche der Windkräfte ist mit 5m Tiefe jedenfalls zur Übertragung nicht ausreichend. Zusätzliche Aussteifungen sind erforderlich, was aber ohne besondere Projektsänderungen machbar erscheint.
Das Projekt erscheint für eine Vermarktung gut geeignet: Büros auf einer Seite zum Donauraum, auf der anderen zum Prater orientiert.

Die mangelnde Anbindung an den Donauraum wird kritisiert, es existiert keine Kommunikation. Es sollte wenigstens eine Geste in dieser Richtung geben, z.B. eine Öffnung etc.
Der Vorschlag der beiden gleich geformten Baukörper auf Bauplatz A und B wird als städtebauliche Geste anerkannt. Jedoch zeigt sich der Baukörper auf A mit einem im Falle eines anderen Projektanten bei Bauplatz B anders ausgeformten Baukörpers nicht so gut verträglich.
Die Bebauung auf Bauplatz C erscheint besonders gut gelöst. Die Öffnung zum Grünraum wird positiv bewertet.
Im Gesamtzusammenhang erscheint eine Hochhausstellung quer zum Handelskai städtebaulich flexibler und verträglicher als eine Parallelstellung.

Werkliste der Planer:

Arch. Mag.arch. Walter Stelzhammer, Wien

Detailinfo
Downloads
Links
Impressum | Rechtliche Hinweise