Donnerstag, 02.07.2020
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Entscheidungen | Nutzungsstudie Lenk-Areal Wörgl | Arch. DI Bruno Moser, Breitenbach; Arch. DI Thomas Moser, Innsbruck

Arch. DI Bruno Moser, Breitenbach; Arch. DI Thomas Moser, Innsbruck

1. Rang, Gewinner

Kennnummer: 8
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Modellfoto


Modellfoto (jpg, 484KB)
Plan 1 (pdf, 490KB)
Plan 2 (pdf, 427KB)

Bewertung des Preisgerichts:

Sieger Musikschule

Bei dem Versuch einen möglichst ganzheitlichen Freiraum am Areal zu bewahren, werden die Baukörper an die südliche und westliche Grenzlinie des Baufeldes gerückt. Die so entstehende Binnensituation ist als solche eher diffus mit dem umgebenden Stadtraum verbunden, insbesondere als die sehr großvolumig wirkenden
Baukörper diese Übergänge durch ihre Schottenbauweise nicht unterstützen. Im Einzelnen können die Proportionen dieser Solitäre durchaus überzeugen, auch deren stringente Auflösung in konstruktiver und struktureller Hinsicht. Die den Wohnungen vorgeschalteten tiefen Terrassen und Loggien geben einen städtischen Charakter und schieben die eigentliche Thermischen Abschluss mit seinen Details in den Tiefen und – so auch bereits zu tief liegenden – Hintergrund. Der zweifellos weiterzuverfolgende Ansatz würde größere Wohnungstypen und großzügigere räumliche Zusammenhänge erfordern. Die daraus resultierende Gebäudetiefe bringt es im gegenständlichen Fall jedoch mit sich, dass das Naheverhältnis der Bauteil zueinander zu nah gerät und in manchen Bereichen inakzeptable Bedingungen erzeugt.

Musikschule:
Die vorgeschlagene Haltung - geprägt vom Mittelgang- ist schlüssig und im ganzen Gebäude nachvollziehbar. Dieser Entwurf geht mit dem Bestandsobjekt am überzeugendsten um, und ist bis in den Dachraum konsequent durchdacht und umgesetzt. Dies zeigt sich z. B. auch an der Symmetrische Foyersituation. Den Projektanten/innen gelingt es das System der schräg gestellten Wände auf den Innenraum des Treppenhauses fortzusetzen. Die Lösung mittels „Stuben“ auf die vorgegebene Raumstruktur zu reagieren
und dadurch akustisch und wärmetechnisch in den Griff zu bekommen, überzeugt die Jury. Die Eingangssituationen in die Stuben könnten bei dem Projekt im Originalzustand bleiben.
Die Barrierefreiheit ist bei diesem Projekt über den Kirchhof gegeben. .Die neue und andere Qualität einer Musikschule zum Vergleich der eines Gasthofes ist ablesbar. Die Musikschule entspricht nicht nur dem denkmalpflegerischen Anspruch sondern auch dem funktionellen, so ist z. B. der Schlagwerksbereich im Erdgeschoß i für den Instrumententransport ideal platziert.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Bruno Moser, Breitenbach
Arch. DI Thomas Moser, Innsbruck

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Ausschreibung (pdf, 817KB)
Juryprotokoll (pdf, 182KB)
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