Montag, 11.12.2017
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Entscheidungen | Eisring Süd Wien 10 | Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH, Wien

Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH, Wien

1. Rang, Gewinner, Preisgeld EUR 12.000,-

Konsulenten: Sportstätten und Handelsflächen: Architekt Podsedensek ZT GmbH Landschaftsplanung: DI Jakob Fina
Kennnummer: 3
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Modell 1, © Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH


Modell 2, © Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH


Blatt 1, © Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH


Blatt 2, © Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH


Blatt 3, © Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH


Blatt 4, © Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH


Blatt 5, © Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH



Bewertung des Preisgerichts:

Zentrales oberirdisches Erschließungselement ist ein auf den Wasserturm ausgerichteter Anger, der zugleich die Nutzungen Wohnen von Sport trennt. Der Anger macht den Wasserturm zum zentralen Element des Projekts. Dieser Beitrag sieht zudem eine gemeinsame Überdachung von Tankstelle und Einkaufszentrum vor, um auf diese Weise eine bessere städtebauliche Wirkung zu erzielen und einen ansprechenden Platzraum schaffen zu können, was im Falle der Realisierbarkeit sehr positiv gesehen wird.
Die Wohnbebauung ist als kammförmige Struktur mit N-S-orientierten bzw. entlang der nördlichen Begrenzung des Angers mit W-O-orientierten Baukörpern vorgesehen. Ein den Sporthallen westlich vorgelagerter, aufgeständerter Baukörper trennt den Anger vom Vorplatz. Aufgrund der Höhenent-wicklungen der Baukörper ist mit eingeschränkter Aussicht für die bestehenden Wohnungen zu rechnen, was jedoch durch eine gestaffelte Entwicklung der Gebäudehöhen verbessert werden kann (Anstieg der Gebäudehöhen nach Nordosten). Die Abstände zwischen den einzelnen Baukörpern erscheinen relativ eng.
Das Sportzentrum ist kompakt, ökonomisch angeordnet und gut gegliedert. Durch die Front der Fun-Sport-Halle wird eine Dominante geschaffen, die den urbanen Vorplatz prägt. Die Gestaltung des Gastronomiebereichs erfüllt die Erwartungen. Die Anordnung der Freiflächen zwischen den Hallen und dem Einkaufszentrum im Süden wird sehr positiv beurteilt, da hier der öffentlich zugängliche Fußweg mit dem Sport in Beziehung gesetzt wird und ein attraktiver urbaner Bewegungsraum geschaffen wird. Zudem können durch die Anordnung der Eisflächen Synergien mit dem EKZ erzeugt werden.
Auf den nördlichen Sporthallen sind Verwaltungseinheiten sowie das Kindertagesheim inklusive zugehöriger Freifläche aufgesetzt. Die Idee, die lärmintensive KTH-Nutzung an dieser Stelle zu positio-nieren wird begrüßt, aufgrund der Problematik einerseits im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Betreibern (Sport und KTH) und andererseits mit dem Erhalt der Grünfläche wird die Realisierbarkeit jedoch bezweifelt.
Das Einkaufszentrum ist hinsichtlich seiner Zugänglichkeit zu optimieren. Insbesondere wirkt sich die vorgeschlagene Zufahrt zur Tiefgarage wegen ihrer Länge und Ausbildung (beidseits Senkrechtparkierung) nachteilig aus und soll durch eine Abfahrtsrampe mit möglichst kurzer Anbindung, von der Raxstraße kommend, ersetzt werden.
Die Verkehrserschließung im Bereich des Vorplatzes erscheint insgesamt verbesserungswürdig. Durch die vorgegebene Anordnung des Kreisverkehrs wird wie bei allen Beiträgen die Wirkung des Vorplatzes beeinträchtigt.
Grundsätzlich wird festgehalten, dass der Beitrag eine klare und gute städtebauliche Idee mit der notwendigen Flexibilität aufweist, die auch nach der Berücksichtigung diverser Verbesserungsmaßnahmen erhalten bleibt.

Werkliste der Planer:

Hermann & Valentiny und Partner Architekten ZT GmbH, Wien

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Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 11.12.2008
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Stellungnahme + Jurynominierung der Kammer W/N/B vom 11.08.2008 (pdf, 135KB)
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