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Mahnmal für die Zwangsarbeiterlager, St. Pölten-Viehofen

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Stadtgemeinde St. Pölten; Amt der NÖ Landesregierung, Abt. für Kultur und Wissenschaft
Auftragsart: keine Beauftragungsabsicht
Verfahrensart: Offener, einstufiger Ideenwettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Nein
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 10.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 08.06.2009
Entscheidungstermin: 22.06.2009
Aufgabenstellung: Der Wettbewerb fordert zu einer Form des Gedenkens auf, das insgesamt drei neuralgische Orte miteinander in Verbindung setzen soll. Gefordert ist ein konzeptives Werk, das sich mit dem Thema und den verschiedenen Orten auseinandersetzt und nicht nur ein Denkmal ist. Neben dem Areal des jüdischen Zwangsarbeitslagers sind auch das nahe gelegene Arbeitslager für die so genannten Ostarbeiter der Glanzstoff-Fabrik sowie das Massengrab am städtischen Friedhof wichtige Anhaltspunkte für das Konzept. Die drei Orte sollen als gleichermaßen wichtig und behandelnswert wahrgenommen werden. Die Gestaltung des etwa 25 Meter langen und zwei Meter breiten, völlig unbezeichneten Grabes am städtischen Friedhof St. Pölten (Reihe VI, Schachtgrab 19) ist damit Teil des Wettbewerbs. An dieser Stelle sollen die Namen der Verstorbenen und die Todesumstände lesbar sein. Vom Lager der so genannten Ostarbeiter sind bis heute bauliche Spuren, allerdings auf privatem Areal, zu sehen. Vom Zwangsarbeiterlager für die ungarischen Juden und Jüdinnen ist heute nichts mehr erkennbar. Die alten Baracken wurden abgerissen, die Talmulde wurde zu einem See geflutet.
Absichtserklärung: Der Auslober beabsichtigt, die besten Entwürfe in einer Ausstellung im Stadtmuseum St. Pölten zu präsentieren.
Kontaktstelle: Niederösterreichische Landesregierung
Abt. 1 für Kultur und Wissenschaft
Mag. Katrina Petter
Landhausplatz 1
A-3109 St. Pölten
F +43.2742.9005.13910
E katrina.petter@noel.gv.at
Verfahrensorganisator: Mag. Katrina Petter
Preisgericht: Mag. Thomas Pulle, Stadtmuseum St. Pölten; Dr. Martha Keil, Institut für jüdische Geschichte Österreichs; Prof. Dr. Hildegund Amanshauser; DI Friedrich Fischer; DI Peter Morwitzer; DI Wojciech Czaja; Mag. Norbert Fleischmann; Dr. Brigitte Huck; Christian Kobald; DI Dr. Wolfang Krejs; Andrea van der Straeten
Auftragsverhandlung: Keine bzw. nicht bekannt
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner , EUR 4.000,-
Catrin Bolt

zum Beitrag
1. Rang, Gewinner , EUR 4.000,-
Tatiana Lecomte

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Ergebnis (pdf, 15KB)
Veranstaltungen
Preisverleihung und Ausstellung zum Wettbewerb "Mahnmal für die Zwangsarbeiter St. Pölten-Viehofen"
Links
Stadtgemeinde St. Pölten
Amt der NÖ Landesregierung, Abt. für Kultur und Wissenschaft
Mahnmal Viehofen
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