Donnerstag, 26.05.2016
Home | Kontakt | Suchen
 
Realisierungen | MED CAMPUS Graz | Riegler Riewe Architekten ZT GmbH, Graz

Riegler Riewe Architekten ZT GmbH, Graz

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Preisgeld EUR 75.000,-

Kennnummer: 12
Mitarbeiter: Anna Pedziwiatr, Sabrina Britzmann, Leonhard Fuchs, Danijel Gril, Anton Hüttmayr, Gernot Moser, Fatlum Radoniqi, Romana Streitwieser
zur Merkliste hinzufügenzur Merkliste hinzufügenMerken Merkliste anzeigenMerkliste anzeigen




MED CAMPUS_P 12_Modell_Foto Paul Ott


MED Campus P 12 Plakat aa 01 (pdf, 2MB)
MED Campus P 12 Plakat ab 01 (pdf, 2MB)
MED Campus P 12 Plakat ac 01 (pdf, 2MB)
MED Campus P 12 Plakat ad 01 (pdf, 2MB)
MED Campus P 12 Plakat ae 01 (pdf, 2MB)
MED Campus P 12 Plakat af 01 (pdf, 3MB)
MED Campus P 12 Plakat ag 01 (pdf, 2MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Die Idee des Projektes bezieht sich auf die modulare Raumkonzeption des MED CAMPUS Graz. Die primäre Ausrichtung der länglichen Baukörper berücksichtigt die Durchlüftungssituation des Quartiers. Die Campus-Idee findet ihren Niederschlag in einer durchgehenden großzügigen Innen-Außenraum-Ebene, als Flanier-, Begegnungs- und Naherholungsbereich. Diese Ebene verbindet über Stege, Brücken und Plätze den bestehenden Campus mit dem neuen MED-Center über mehrere Stränge und schafft städteräumlich eine Beziehung zu den benachbarten Quartieren. Die Verbindungsebene ist orientierungsmäßig gut angelegt und bietet die Möglichkeit von vielfältigen Subzentren. Auf der Stadtebene entlang dem Stiftingbach öffnet sich die Anlage für den Besucher des Hörsaalzentrums. Diese Raumgruppe ist um einen zentralen Hofraum angeordnet, welcher die verschiedenen Ebenen des Projektes räumlich verbindet.
Einengend wirken die Platzierung der Aula im Inneren des Hofraumes und die davor angelegte Foyer-Zone. Im Bereich über der Parkgarage wird die beschriebene Campus-Ebene weiter geführt und beherbergt ferner einen Gemeinschaftsbereich als Treffpunkt mit Cafeteria und Terrasse. Die Fassaden wirken mit der vorgesehenen Metallverkleidung sehr neutral und lenken die Aufmerksamkeit bewusst auf die Lebendigkeit der Aufenthalts- und Begegnungsräume des Campus. Die Visualisierung des Verfassers drückt diese Optik auf eindrückliche Weise aus. Die Querschnitte der Fassaden zeigen ein Weiterbearbeitungspotential in Bezug auf die Belichtungsqualität bei den vorgesehenen Gebäudetiefen auf.
Die Geschoßtypengrundrisse entsprechen den Anforderungen der Auslobung, aus der Kleinteiligkeit der Baukörperstruktur ergibt sich ein heterogenes Flächenangebot mit einer entsprechenden Nutzungsoffenheit.
Die Haustechnikflächen sind ausreichend dimensioniert. Die Zonierung der Flächen entspricht in weiten Teilen den Anforderungen der geforderten funktionalen Zusammenhänge. Aula und Hörsäle sind ideal kombiniert mit entsprechender Außenraumanbindung, die Erschließungsflächen davor sind allerdings eng bemessen. Die geforderte Vernetzung ist auf allen Ebenen im geforderten Maß gegeben. In einigen Bereichen scheint die Belichtung nicht optimal, hier wird mit der Anordnung entsprechender Nutzungen zu reagieren sein. Die geforderten Flächen für das Modul 1 sind um überschritten, aufgrund der hohen Flexibilität der Nutzungsanordnung ist hier aber ein entsprechender Spielraum gegeben.
Die Einhaltung des Kostenrahmens erscheint aufgrund der ermittelten Kennzahlen realistisch.
Im weiteren Planungsprozess sollten das Fassasenkonzept insbesondere hinsichtlich der Position und Größe der Tageslichtöffnungen sowie die Konfiguration der Grundrisse hinsichtlich der Möglichkeiten natürlicher Lüftung und Tageslichtnutzung überarbeitet und weiterentwickelt werden, mit dem Ziel die Gesamtenergieperformance zu optimieren. Die Vermeidung der sommerlichen Überhitzung in den Labor- und Büroräumen ist vor dem Hintergrund des vorgeschlagenen Gebäudetechnikkonzepts zu überprüfen.
Die horizontale Verteilung der elektrotechnischen und IKT-Systeme für die Büroräume in den Geschoßen ist zu überprüfen (keine Doppel- bzw. Hohlraumböden vorgesehen).

Werkliste der Planer:

Riegler Riewe Architekten ZT GmbH, Graz

Detailinfo
Übersicht
prämierte Beiträge
alle Beiträge
Realisierung
Downloads
Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Auslobung_A (pdf, 413KB)
Auslobung_B (pdf, 925KB)
Auslobung_UE (pdf, 2MB)
Juryprotokoll_1. Stufe (pdf, 2MB)
Juryprotokoll_2. Stufe (pdf, 2MB)
TeilnehmerInnenliste (pdf, 96KB)
Links
Online-Registrierung und weitere Informationen
GAT Das steirische Internetportal für Architektur und Lebensraum
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für die Steiermark und Kärnten
Impressum | Rechtliche Hinweise