Sonntag, 12.07.2020
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Entscheidungen | Wohnbebauung Fürstenweg 42, Innsbruck | Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Aufwandsentschädigung EUR 6.000,-

Kennnummer: 7
Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Harald Kleinheinz
cand.arch. Clemens Waldhart
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Plan 1


Plan 1 (pdf, 3MB)
Plan 2 (pdf, 2MB)
Plan 3 (pdf, 2MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Der städtebauliche Ansatz, vier präzis geschnittene Baukörper sorgfältig in das Stadtgefüge
einzusetzen und in der Höhe und Situierung leicht zu differenzieren, ist schlüssig. Die Stadtstruktur
wird zugleich kräftig und unaufgeregt weiterentwickelt. Die leichte straßenräumliche Verschwenkung
reagiert sehr schön auf die Gebäudefluchten am Fürstenweg und setzt den Lebensmittelmarkt ins
Blickfeld. Der Zusammenschluss über der Erdgeschoßzone entkoppelt die beiden Hauptnutzungen
und schafft somit eine dem Ort entsprechende Wohnqualität in den Obergeschoßen. Die vier Wohnbaukörper sind kompakt und pragmatisch konzipiert und entsprechen der Aufgabenstellung. Die Jury würdigt explizit den besonders im Modell sichtbaren, souveränen Umgang mit der Stadtsituation und empfiehlt dem Auslober die konsequente Umsetzung mit folgenden Überarbeitungspunkten:

1 - Parkdeck:
Im Sinne der Lesbarkeit von Parken und Einkaufen soll sich das Parkdeck zu einem offenen Geschoß
weiterentwickeln. Damit entstehen in diesem Bereich zwei aufgeständerte Baukörper, die eine
wesentlich großzügigere Situierung des Marktes bewirken. Die Problematik des Überziehens des
Parkdecks mit der Wohnhausfassade wird damit gelöst und schafft Klarheit in der Gebäudestruktur.

2 - Zufahrt, Anlieferung:
Die Zufahrtsituation ins Parkdeck und in die Tiefgarage ist im Dialog mit den Nutzern und den
zuständigen Ämtern auch hinsichtlich Minimierung von Emission zu überarbeiten. Die Anlieferung zum Lebensmittelmarkt ist ebenfalls zu klären.

3 – Erschließung Baukörper 1 und 4:
Im Zuge der Klärung der Zufahrten und der Anlieferung sollte die Verlegung der Erschließung dieser
beiden Baukörper nach Norden überlegt werden.

4 – Mittelzonenüberdachung:
Die Mittelzonenüberdachung in der Durchgangssituation – Verlängerung der Unterbergerstraße sollte
im Sinne der Schlüssigkeit zu den Veränderungen im Parkdeck überprüft werden – Lesbarkeit des
Lebensmittelmarktes.

5 – Fassaden:
Die Fassaden sind dem Planungsstand im Projekt entsprechend sehr neutral gehalten. Die
hochwertige Weiterentwicklung der Fassaden unter Beibehaltung des präzisen Gebäudezuschnittes
ist im Sinne der Architekturqualität von großer Bedeutung.

6 – Die Integration der bestehenden Wertstoffsammelstelle – auch als positiver Frequenzbringer für
den Lebensmittelmarkt – ist möglichst zu berücksichtigen.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

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Ausschreibung (pdf, 92KB)
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