Sonntag, 31.05.2020
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Entscheidungen | Büro- und Hotelgebäude Pema, Bruneckerstraße, Innsbruck | Henke und Schreieck Architekten, Wien

Henke und Schreieck Architekten, Wien

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Aufwandsentschädigung EUR 10.000,-

Kennnummer: 6
Mitarbeiter: Margarida Amial
Bugra Ceteci
Jörg Fend
Isabelle Hoepfner
Dorothea Kaufmann
Ana Maria Marcu
Hubert Marz (Renderings)
Martin Huber (Modell)
Bmst. Dipl.-Ing. Alexander Kunz (Brandschutz)
Gmeiner-Haferl Zivilingenieure ZT GmbH (Statik)
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Modellfoto


Präsentation (pdf, 9MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Das Projekt übernimmt im Wesentlichen die Traufenhöhe der gegenüberliegenden bestehenden Bebauung und entwickelt einen Hochpunkt an der Museumstraße. In Summe ein betont kohärentes Gebilde dessen subtil modulierte Oberfläche für großzügige Eleganz sorgt. Die perspektivischen Wirkungen sind gekonnt kalkuliert und überzeugend. Je nach Standort entstehen Bewegung und wechselnde Bilder. Der großzügige Platz an der Museumstraße entspannt die städtebaulich
problematische Situation und sorgt für ein entsprechendes Entré ins Hotel. Die Qualität der Innenräume in der Bürozone wird bestimmt durch großzügige Höfe und Atrien, so dass eine betont offene und lichte Atmosphäre entsteht. Der als Hotel genutzte turmartige Aufsatz ermöglicht trotz kompakter Organisation Ausblicke in alle Richtungen. Die Konturen der mehr oder minder gebogenen Fenster bilden einen spannungsvollen Rahmen für das oszillierende Bergpanorama. Grundsätzlich wird die Strukturierung der Geschäftszone im Erdgeschoss positiv bewertet. Durch die Einbuchtung in der Fassade kann es gelingen für weniger Durchzug an der Straße und mehr Aufenthaltsqualität zu sorgen. Allerdings wirkt das darüber auskragende Geschoss relativ bedrückend, so dass es notwendig erscheint
in diesem Bereich mehr Großzügigkeit zu erzielen. Die funktionellen Zuordnungen sind gut getroffen. Die vorgeschlagene Konstruktion ist klar und gut umsetzbar. Die Fassade ist im Ansatz subtil und anspruchsvoll entwickelt und wird der besonderen Präsenz des Ortes gerecht. In Summe reagiert das Projekt sowohl einfühlsam als auch selbstbewusst auf den komplexen urbanen Kontext und verspricht eine unverwechselbare Bereicherung des Gefüges der Stadt Innsbruck.

Auflagen:

• Die Sockelzone wirkt insbesondere im südlichen Teil zu niedrig und dadurch in der Gesamtheit drückend, so dass zu überlegen ist, mit welchen Maßnahmen (geringfügige Erhöhungen etc.) ein großzügiger und offener Eindruck entstehen kann.
• Die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage ist zu überarbeiten, inklusive die gesamte Tiefgaragenorganisation.

Empfehlungen:

Das Projekt Nr. 6 wird von der Jury einstimmig zur Ausführung empfohlen unter Weiterbearbeitung und Präzisierung der im Projekt dargestellten Ausführungsqualität durch die Architekten.

Werkliste der Planer:

Henke und Schreieck Architekten, Wien

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Ausschreibung (pdf, 82KB)
Juryprotokoll (pdf, 88KB)
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