Montag, 06.09.2010
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Salzburger Landeskliniken Ambulanz Kopf Schwerpunkt NEU

Prädikat: In Kooperation mit der Kammer
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Verfahrensart: Offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
WOA: -
Abgabetermin: 16.08.2010
Registrierung: bis 08.08.2010
Absichtserklärung: Als Ergebnis des Wettbewerbes
- sollen der SALK drei Vorentwurfskonzepte für die 1. Bauetappe und Baukörperkonzepte für die 2. und 3. Bauetappe, die die Planungsaufgaben bestmöglich verwirklichen vorliegen, sodass
- im Anschluss an den Wettbewerb mit den Gewinnern des Wettbewerbes ein Verhandlungsverfahren zur Vergabe eines Generalplanerwerkvertrages für die erste Bauetappe durchgeführt werden kann
Die SALK wird alle 3 Gewinner des Wettbewerbes zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren einladen.
Für das Verhandlungsverfahren ist (Änderungen vorbehalten) beabsichtigt: Die 3 Gewinner des Wettbewerbes werden zur Angebotsabgabe für die Vergabe eines Generalplanervertrages eingeladen. Sie werden von der SALK gebeten werden, ihre Projekte weiter zu bearbeiten und unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien diese bis etwa zur Planungstiefe eines integrierten Vorentwurfes weiterzuführen. Dieser Planungsstand wird sodann von einer Bewertungskommission, der auch Vertreter der Stadt Salzburg und der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten angehören, beurteilt. Anhand der Zuschlagskriterien wird ein Projekt für die weitere Beauftragung ausgewählt. Für die im Zuge des Verhandlungsverfahrens vom Bieter zu erstellenden Ausarbeitungen wird eine Vergütung vorgesehen werden.
Aufgabenstellung: (1) Erstellung eines städtebaulichen Konzeptes für das „engere Planungsgebiet“, Erstellung von Lösungskonzepten für eine Verkehrs- und Wegeführung im „Campus“ mit Vorentwurf für die Gestaltung der Freiräume für das „engere Planungsgebiet“ und das „weitere Planungsgebiet“.
(2) Ausarbeitung eines Vorentwurfskonzeptes für die 1. Bauetappe und von Baukörperkonzepten für die 2. und 3. Bauetappe der gemäß Masterplan SALK 2020 im engeren Planungsgebiet zu errichtenden Baulichkeiten (in der Folge auch kurz „Bauvorhaben AKS“):
- 1. Bauetappe: erforderliche Abbrucharbeiten, Neuerrichtung Laborgebäude auf dem gemäß Beilage E 1.7 dafür vorgesehenen Standort und Abstellplätze
- 2. Bauetappe: Ambulanz für Spontanpatienten und Patienten der im AKS verorteten Abteilungen (siehe Abschnitt D - Funktionsplanung AKS, Seite 15 ff) und Kopf-Schwerpunkt; Universitätskliniken für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, sowie Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie;
Basisdiagnostik, Tagesklinik mit ambulanter OP-Einheit, OP-Zentrum 2, Intensivbereich, Errichtung eines zentralen Eingangsbereiches, Erweiterung der Abstellplätze.
- 3. Bauetappe: weitere Abteilungen der AKS (Universitätskliniken für Augenheilkunde und Optometrie sowie Hals- Nasen- und Ohrenkrankheiten, Universitätskliniken für Neurologie und Neurochirurgie sowie Neuro-Radiologie) und Erweiterung der Abstellplätze.
Kommentar der Kammer: Die Salzburger Landesklinken (SALK) haben für den Neubau der Ambulanz Kopf Schwerpunkt
(AKS) Ende letzten Jahres ein Verfahren ausgelobt. Aufgrund der Verfahrensmodalitäten hat die
Kammer eine Kooperation für dieses Verfahren abgelehnt und mit dem Schreiben vom
23.12.2009 alle ArchitektInnen darüber informiert.
Nach intensiven Verhandlungen der Kammervertreter gemeinsam mit Vertretern der Politik mit der Ausloberin konnten neue Rahmenbedingungen für den Wettbewerb erarbeitet werden. Das Verfahren wird nun als EU-weiter zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich mit anschließendem Verhandlungsverfahren abgewickelt.
Die erste Stufe behandelt dabei zum Teil die städtebaulichen Aspekte des gesamten Klinikareals.
Die zweite Stufe mit 8 Teilnehmern konzentriert sich dann auf den Bereich des neuen Labors (1.
Bauetappe) und dieses soll etwa bis zu einem integrierten Vorentwurf ausgearbeitet werden.
Aus den eingereichten Wettbewerbsarbeiten wird das Preisgericht drei Projekte (Gewinner nach
dem BVergG) auswählen.
Im Anschluss an den Wettbewerb wird die Ausloberin mit den drei Gewinnern ein Verhandlungsverfahren zur Vergabe eines Generalplanerwerkvertrages für die erste Bauetappe führen.
Die Bildung von Generalplanerteams obliegt dabei den teilnehmenden ArchitektInnen.
Die vorliegende Auslobung wurde mit der Kammer abgestimmt.
Als Kammerpreisrichter wurde Arch. DI Heinz Lang nominiert.
Aus Sicht der Kammer steht nun einer Teilnahme an dem Wettbewerb Nichts im Wege. Vor allem
im Hinblick auf das nunmehr bestehende Kooperationsübereinkommen ist eine rege Teilnahme
von österreichischen ArchitektInnen wünschenswert.
Wir danken noch einmal allen KollegInnen für ihre Solidarität und wünschen den TeilnehmerInnen
ein gutes Gelingen.
Kontakt: ARGE Wettbewerbsorganisation
Dr. Nikolaus Hellmayr
Arch. DI Ewald Onzek
Schloßgasse 14/2/26
1050 Wien
T 0043/676-5669080 oder
M 0043/664-2183007
F 0043/1/25330338847
M arge@wettbewerbsorganisation.at
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