Samstag, 24.10.2020
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Erweiterung Bundesschullandheim Radstadt Schloss Tandalier

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Aufgabentyp: Bauen im Bestand, Bildung, Wohnen
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Ja
Abgabetermin: 19.01.2011
Entscheidungstermin: 2.-3.2.2011
Aufgabenstellung: Das heterogene Ensemble des BSLH-Radstadt, mit dem Schloss Tandalier als Mittelpunkt und Identifikationsmerkmal, wird ganzjährig zwecks Durchführung von Sommer- und Wintersportwochen überwiegend von zehn- bis vierzehnjährigen SchülerInnen genutzt und soll durch eine dringend
erforderliche bauliche Erweiterung ergänzt, sowie aufgewertet werden. Zudem ist hinkünftig die Abhaltung von Seminaren zwecks Aus- und Fortbildung im Bereich Schulsport geplant. Im heutigen Betrieb bringt die gegebene Struktur und Beschaffenheit des Schlosses im Hinblick auf die Nutzung als Bundesschullandheim zahlreiche Nachteile mit sich, welche im Zuge der Erweiterung bereinigt werden sollen. Die Umbaumaßnahmen im Schloss reduzieren sich im Wesentlichen auf eine Reduktion der Bettenanzahl, den Einbau eines Liftes im Kernbereich, sowie Umbaumaßnahmen im Bereich der Küche (Essensausgabe für 150 Personen: ca: 180 m² Küche inkl. Lagerräume und Anlieferung, ca. 60 m²
'Free Flow Area', ca. 200 m² Speisesaal). Diese Maßgaben sind konzeptuell in die Überlegungen mit einzubeziehen, die Umbaumaßnahmen im Schloss sind jedoch nicht Gegenstand des Wettbewerbes.
Aktuell beträgt die Gesamtkapazität des BSLH-Radstadt 136 Betten (100 Betten im Schloss, 36 Betten im Wirtschaftsgebäude), hinkünftig soll die Bettenanzahl im Schloss auf 36 Betten reduziert werden, im zu planenden Erweiterungsbau sollen 70 Betten untergebracht werden. Durch die zu konzipierende bauliche Erweiterung ergibt sich die reizvolleAufgabe, den Charakter und die Struktur des Schlosses mit den zeitgemäßen Erfordernissen eines Bundesschullandheimes zu verbinden, bzw. neu zu definieren. Demzufolge ist eine zeitgemäße Interpretation der Bedürfnisse der überwiegend jugendlichen Nutzer gefordert. Es werden diesbezüglich seitens des Auslobers innovative Beiträge erwartet. Durch ein entsprechendes Einfügen der baulichen Erweiterung in die bestehende Situation (topographisch, wie räumlich-strukturell) sollen qualitätvolle Innen- wie Außenräume geschaffen werden und ein bereichernder kontextueller Bezug zum bestehenden Ensemble hergestellt werden.
Absichtserklärung: Der Auftraggeber beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbes, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, Verhandlungen gemäß § 30 (2) Z 6 BVergG über eine Generalplanerbeauftragung zu führen. Thema dieser Verhandlungen werden auch gemäß §30 (2) Z 5 BVergG projektnotwendige entsprechende Generalplanerleistungen betreffend die Adaptierungsarbeiten im denkmalgeschützten Bestandsbau sowie das Projekt, der Projektumfang, die Projektleitung, die Zusammensetzung des Projektteams (insbesondere Fachplaner), die geplante Projektabwicklung und das Honorar sein (siehe dazu auch Pkt. A.7.3.c + d).
Die Übertragung der folgenden Leistungen ist vorgesehen:
Architektenleistungen:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Ausführungs- und Detailzeichnungen, Kostenberechnungsgrundlagen, künstlerische Oberleitung der Bauausführung, technisch-geschäftliche Oberleitung, Bestandspläne,
Orientierungspläne, Brandschutzpläne, Raumbuch
Statisch konstruktive Bearbeitung:
Statisch konstruktiver Vorentwurf, Konstruktionsentwurf, Einreichplanung, Ausführungsplanung, technisch-geschäftliche Oberleitung, Leistungsverzeichnisse und Massenberechnungen.
Haustechnikleistungen:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Details, Führungsplanung, Ausschreibungsunterlagen, Schlussabnahme ohne Leistungsmessung, Leistungsmessung, Leitung und Koordinierung
Bauphysikalische Grundleistungen:
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Detailplanung
Mitwirkung bei der technisch-geschäftlichen Oberleitung,
Gestaltung der Außenanlagen und Außenanlagenplanung,
Projektleitung und Planungskoordination gemäß BauKG,
Technisch-geschäftliche Oberleitung
Sonstige Generalplanerleistungen
Der Auftraggeber behält sich vor, in Ausnahmefällen einzelne dieser Leistungen gesondert zu vergeben.
Kontaktstelle: Auslober / Auftraggeber
Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. (BIG)
Hintere Zollamtsstraße 1
1031 Wien
T +43 5 0244 - 0
F +43 5 0244 - 2211
E office@big.at

Wettbewerbsbüro und Ansprechstelle im Wettbewerb:
Arch. DI Stephan Schurich
5020 Salzburg
Sterneckstrasse 19
T+ 43 - (0)662 - 881 246
F + 43 - (0)662 - 874 969
E salzburg@studioplus.eu
Verfahrensorganisator: Arch. DI Stephan Schurich
Preisgericht: Arch. Mag.arch. Marie Therese Harnoncourt-Fuchs; Arch. Mag.arch. Edgar Spraiter; Arch. DI Karl Thalmeier; Dr. Wolfgang Souczek; MR Mag. Ewald Bauer; HR DI Fritz Seda; HR DI Bernhard Falbesoner; BGM Josef Tagwercher
Auftragsverhandlung: Keine bzw. nicht bekannt
Einpflegende Kammer: Oberösterreich und Salzburg
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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Juryprotokoll (pdf, 2MB)
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