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Mariazellerbahn, Betriebsstandort Laubenbachmühle/Frankenfels

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Landeshochbau; NÖVOG - Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H.
Aufgabentyp: Erholung und Tourismus
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Auftragswert (€): EUR 2.975.000,-
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Ja, bedingt
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 26.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 10.03.2011
Entscheidungstermin: 17.03.2011
Aufgabenstellung: Die Aufgabenstellung des Wettbewerbes beinhaltet die Entwicklung und Darstellung eines gesamtheitlichen Konzeptes für die Betriebstätten und das touristische Einstiegsportal der Mariazellerbahn ins niederösterreichische Laubenbachmühle.
Die Umsetzung des Projektes hat bei laufendem Betrieb der Mariazellerbahn zu erfolgen. Hierzu ist bei der Situierung der neu hinzu kommenden Gebäude und Außenanlagen auf den einzubeziehenden denkmalgeschützten Altbestand Rücksicht zu nehmen. Für die Umsetzung wird auf Basis von Vorüberlegungen seitens des Auslobers ein Planungsbeispiel vorgeschlagen. Dieses Planungsbeispiel kann im Zuge der Wettbewerbsbearbeitung unter Berücksichtigung der Anforderungen gemäß den
Auslobungsunterlagen und folgender Aspekte verändert werden:
Das übergeordnete Ziel ist es ein gesamtheitliches Konzept für den Neubau der Betriebstätten und eines Tourismusortes für die Mariazellerbahn mit sinnvollen funktionalen Zuordnungen der unterschiedlichen Nutzungsbereiche zu entwickeln.
Mit den vorgesehenen Neubauten sowie den Zu- und Umbauten ist somit auf den dafür vorgesehenen Bauflächen ein Konzept zu entwickeln, der die im Folgenden beschriebenen baulichen Maßnahmen und deren Nutzungen zu einer zeitgemäßen modernen Organisation des Areals zusammenführt.
Absichtserklärung: Der Auftraggeber beabsichtigt, im Anschluss an den gegenständlichen Wettbewerb, den Auftrag über die ausgeschriebenen Leistungen gemäß den einschlägigen Bestimmungen an den/die GewinnerIn des Wettbewerbes in einem Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung zu vergeben, sobald die dafür erforderlichen Beschlüsse der zuständigen Gremien vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, dass er im Fall der Abgabe von vollständig ausgearbeiteten und vergleichbaren Angeboten Verhandlungen nur mit dem/der BieterIn des bestgereihten Angebots (WettbewerbsgewinnerIn) führt und er mit den übrigen BieterInnen (nachgereihte WettbewerbsteilnehmerInnen) Verhandlungen nur dann führt, wenn die Verhandlungen mit dem/der BieterIn des bestgereihten Angebots nicht erfolgreich abgeschlossen werden.
Kommentar der Kammer: Auf Grundlage der Kooperationskriterien (Artikel X Abs. 2 WSA 2010) hat die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für W/N/B die Auslobungsunterlagen (in der Fassung vom 7.2.2011) hinsichtlich der Wahrung der Berufsinteressen der TeilnehmerInnen geprüft.
Die Kooperationskriterien werden NICHT hinreichend erfüllt.
Insbesondere wird:
- der Wettbewerbsstandard Architektur − WSA 2010 nicht als Rechtsgrundlage der Auslobung anerkannt;
- das Vorgehen des Preisgerichts hinsichtlich der Handhabung der Beurteilungskriterien und der
„Mehrstufigkeit“ nicht klargestellt;
- die Zahl der unabhängigen FachpreisrichterInnen nicht jene der SachpreisrichterInnen überwiegen;
- die Definition der Wettbewerbsarbeit nicht entsprechend den Vorgaben des Leistungsbildes Architekturwettbewerb im WSA 2010 vorgenommen;
- der Bearbeitungszeitraum wesentlich zu kurz bemessen;
- die Preisgeldsumme weit unter den Vorgaben des Leistungsbildes Architekturwettbewerb im WSA 2010 festgelegt.
Für dieses Verfahren wird daher (vorerst) kein/e KammerpreisrichterIn namhaft gemacht. Da der Auslober das Verfahren kurzfristig vorzubereiten und bekanntzumachen hatte, setzt die Kammer die Gespräche über eine mögliche Kooperation ausnahmsweise bis zum Hearing fort.
Kontaktstelle: Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Landeshochbau
Stabsstelle Wettbewerbe
Arch. DI Günther Hintermeier rB
Landhausplatz 1
A-3109 St. Pölten
T +43.2742.9005.14140
F +43.2742.9005.14070
E guenther.hintermeier@noel.gv.at
Verfahrensorganisator: Arch. DI Günther Hintermeier
Preisgericht: Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Friedrich Zibuschka, Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Raumordnung und Umwelt, Abt. Gesamtverkehrsangelegenheiten; Geschäftsführer der NÖVOG DI Dr. Gerhard Stindl; DI Peter Morwitzer, Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Baudirektion; DI Josef Bichler, Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Landeshochbau; Bürgermeister der Marktgemeinde Frankenfels Franz Größbacher
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner , EUR 8.000,-
Architekt Zieser ZT GmbH

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 109KB)
Stellungnahme der Kammer W/N/B vom 16.2.2011 (pdf, 55KB)
Protokoll des Hearings und der Fragebeantwortung vom 25.02.2011 (pdf, 69KB)
Protokoll der Sitzung des Preigerichts vom 17.03.2011 (pdf, 2MB)
EU-Bekanntmachung - Ergebnis (pdf, 106KB)
Links
Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Landeshochbau
NÖVOG - Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H.
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