Sonntag, 20.09.2020
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Realisierungen | HTBLA Hallstatt Sanierung und Erweiterung | Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

2. Rang, 2. Preis, Preisgeld EUR 10.000,-

Kennnummer: 8
Mitarbeiter: DI Harald Kleinheinz
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Plakat 1


Plakat 2


Plakat 3



Bewertung des Preisgerichts:

Theoriegebäude:
Die fehlenden Flächen werden in einem weitgehend freistehenden zweigeschoßigem Gebäude untergebracht, das mit seiner südlichen Fassade die Richtung des Waldbaches und mit der westlichen Fassade die Flucht der gegenüberliegenden Bebauung aufnimmt. Der daraus entstehende unregelmäßige Grundriss nimmt auf 2 Geschoßen die 4 Klassen und die erforderlichen Nebenräume mit einem vom Haupteingang unabhängigen Eingang auf. Die Anbindung an das Haupthaus erfolgt nur im 1. OG über einen angewinkelten Erschließungsgang. Positiv wird das Abrücken vom Bestand gesehen. Das Volumen wirkt aber gegenüber der kleinteiligen feinziselierten Bebauung der gegenüberliegenden Straßenseite zu massiv und wenig gegliedert und kann die Aufwertung des Schulvorplatzes zu einem Schulhof und Aufenthaltsbereich im Freien nur bedingt leisten. Die Auswahl in die Preisränge erfolgt daher ausschließlich auf Grund der angebotenen Lösung für das Werkstättengebäude.

Werkstättengebäude:
Der konzeptuelle Ansatz, die Erweiterung der geforderten Flächen mittels dreier leicht differenzierter Pavillons in der parkartigen Umgebung umsetzten, wird positiv bewertet. Tatsächlich gelingt es mit den zweigeschoßigen Baukörpern, die Dominanz des Hauptgebäudes zu relativieren ohne mit ihm in Konkurenz zu treten. Die Auflösung des Volumens in drei solitär stehende Gebäude wirkt schlüssig und bietet bis auf die fehlende, von den Nutzern zwingend geforderten gedeckten Übergänge, die nötige Flexibilität in der Um- und Neuorientierung der einzelnen Funktionsbereiche. bei genauerer Betrachtung und einem Ortsaugenschein wurden aber die Grenzen der Idee des "Pavillions im Park" auf Grund des doch massiven zweigeschoßigen Bauvolumens östlich des Hauptgebäudes aufgezeigt und besonders im Uferbereich als problematisch in Hinblick auf eine freie Uferzone im Bereich der Badeinsel erkannt.
Die subtile Differenzierung in der architektonischen Sprache und Ausformung der einzelnen Baukörper wird positiv angemerkt, allerdings erreichen Materialwahl und Konstruktion in der Umsetzung nicht die im Modell suggerierte Transparenz und Leichtigkeit für das Ineinanderfließen von Gebäude und Landschaft. Das Projekt ist im Flächenverbrauch äußerst sparsam und liegt im sehr wirtschaftlichen Bereich.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Sebastian Neuschmid, Innsbruck

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