Montag, 06.04.2020
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Realisierungen | "Wohnheim Olympisches Dorf" An-der-Lan-Straße, Innsbruck | stoll.wagner+partner architektur ZTgmbH, Innsbruck

stoll.wagner+partner architektur ZTgmbH, Innsbruck

1. Rang, Gewinner, 1. Preis

Kennnummer: 21
Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Cornelia Groder
Dipl.-Ing. Gerhard Bachmair
Dipl.-Ing. David Jenewein
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Modellfoto


Plan (pdf, 4MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Projektbeschreibung:
Das Projekt besticht durch seinen selbstverständlichen, solitären, vom Grünraum abgehobenen Baukörper. Diese Absicht wird zusätzlich verstärkt durch den Zugang von der An-Der-Lan-Straße über eine weit gezogene Rampe die nur halbgeschoßig über dem Gelände zu liegen kommt. Dieser Zugangsbaukörper ist Teil der Uferlandschaft und entspricht einem vom Auslober erwarteten hochwertigen adressbildenden Zugang zum Wohnheim. Auf dieser Zugangs- und Foyer-Ebene ist ein souveräner Überblick über Promenaden und Uferbereich gegeben. Die sanfte Absenkung des Geländes definiert in positiver Weise den Bereich vor dem Wohnheim, ohne den Fluss der Promenade zu stören. Die Situierung des Cafes und Multifunktionalen Raums im Parkgelände entspricht den Forderungen nach Kontakt der Bewohner mit Spaziergänger und Besuchern. Die Organisation der Regelgeschoße sollte hinsichtlich Einsicht der Zimmereingänge vom Schwesternstützpunkt und klarer Strukturierung von allgemeinen Bereichen überarbeitet werden. Die Darstellung der Fassade suggeriert eine einheitliche Hülle ohne horizontale „Band“-Struktur. Beschreibung und Schnitt widersprechen diesem Eindruck. Es wird eine klare detailliertere Fassadendarstellung auch bezüglich Materialität und Sonnenschutz gefordert, die diesem vermittelten Eindruck entspricht. Die vorgeschlagene unterirdische LKW-Anlieferung ist äußerst aufwendig und aufgrund der Rampenneigung und der Bebauung des Gartens des Sternhochhauses nicht realisierbar.

Überarbeitungshinweise:
Die Wohnbauförderungsfläche NGF je Bett muss kleiner als 60 m² sein. Der Hüllflächenfaktor ist nachzuweisen, hinsichtlich der sommerlichen Überwärmung ist der Nachweis nach ÖNORM B8115 Teil 3 zu führen. Die Geschoßhöhe in den Obergeschoßen muss mit 3,30 m geplant und gerechnet werden.
Die Gebäudesituierung mit ihrer Höhenentwicklung in Bezug zum Nachbargebäude HNr. 26 (Sternhochhaus) ist zwar im Rahmen der Vorgaben, sollte aber verbessert werden (Abrücken in Richtung Süden). Es ist eine weniger aufwändige Anlieferung im Erdgeschoß bzw. evtl. abgesenkten Wirtschaftshof oder unterirdischen „Kollektorgang“ mit Liftanbindung zu überlegen. Die Fassaden sind zu konkretisieren. Auf die Einhaltung der ökologischen und ökonomischen Vorgaben lt. Pkt. 14.8 der Ausschreibung wird hingewiesen. Die Außenanlagenplanung, einschließlich des differenzierten Wegenetzes ist zu konkretisieren. Im Übrigen ist die Kritik in der Projektbeschreibung zu beachten.

Werkliste der Planer:

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Ausschreibung (pdf, 116KB)
Juryprotokoll (pdf, 204KB)
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