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Neubau der Schanzenanlage Tschagguns

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Montafon Nordic Sportzentrum GmbH
Auftraggeber: Montafon Nordic Sportzentrum GmbH
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Geladener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Unterschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2006
Wettbewerbsordnung: Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010
Mindesteignung: ArchitektIn
Preisgeldsumme: EUR 30.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 03.10.2011
Entscheidungstermin: 03.11.2011
Aufgabenstellung: Die European Youth Olympic Festivals (EYOF) finden unter dem Dach des Europäischen Olympischen Comités alle zwei Jahre im Winter und Sommer statt. Das Land Vorarlberg und Liechtenstein haben sich gemeinsam um die Ausrichtung der europäischen Winterjugendspiele im Jahr 2015 beworben und haben für diese Großveranstaltung (28. Februar bis 7. März 2015) den Zuschlag erhalten. Mit dem vorliegenden Wettbewerb und dem anschließenden Verhandlungsverfahren sollen die architektonischen Planungsleistungen vergeben werden, die für den Neubau einer Schanzenanlage erforderlich sind. Diese Anlage soll im Wesentlichen die nachstehenden vier Schanzen samt Haupt- und Nebengebäuden umfassen
und im Gemeindegebiet von Tschagguns im Ortsteil Zelfen am Standort der ehemaligen Skisprungschanze errichtet werden.
Absichtserklärung: Nach Maßgabe der vom Preisgericht festgestellten Prämierung beabsichtigt die Ausloberin jenen Architekten zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
gemäß § 30 Abs 2 Z 6 BVergG einzuladen, der in Punkt 2.3.2 festgelegt ist; gemäß Punkt 2.3.2 werden jedenfalls nur im Ausnahmefall mehr als ein Architekt zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Mit dieser Einladung zum Verhandlungsverfahren und zur Angebotsabgabe wird dem Architekten auch der noch zu verhandelnde und abzuschließende zivilrechtliche Architektenvertrag übermittelt. Das durchzuführende Verhandlungsverfahren umfasst zum einen die Wettbewerbsarbeit des eingeladenen Architekten und zum anderen den Inhalt des Architektenvertrags, sodass darüber auch unbeschränkte Verhandlungen geführt werden können. Insofern ist also die Ausloberin berechtigt, insbesondere in diesen Verhandlungen unter anderem die Empfehlungen des Preisgerichtes, die zu erbringenden Planungsleistungen, die Termine, die im Auftragsfall vom Architekten einzusetzenden Schlüsselpersonen und die angemessene Honorierung zu erörtern. Die Ausloberin ist unter anderem dann berechtigt, das eingeleitete Verhandlungsverfahren durch Widerruf zu beenden, wenn mit dem eingeladenen Architekten – aus welchen Gründen auch immer – kein Konsens für den Abschluss des Architektenvertrages erzielt werden kann. Die Ausloberin wird den betreffenden Architekten vom Widerruf per Fax oder E-Mail nachweislich verständen. Nach einem solchen Widerruf ist die Ausloberin berechtigt, nach Maßgabe der vom Preisgericht festgestellten Prämierung gemäß Punkt 2.3.2 den zweitgereihten Architekten zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung gemäß § 30 Abs 2 Z 6 BVergG einzuladen; mit dieser Einladung zum Verhandlungsverfahren und zur Angebotsabgabe wird dem Architekten wiederum der noch zu
verhandelnde und abzuschließende zivilrechtliche Architektenvertrag übermittelt. Bei einem nicht erzielbaren Konsens können solche Einladungen auch gegenüber den weiteren nachgereihten
Architekten erfolgen. Nimmt die Ausloberin – aus welchen Gründen auch immer – von der Realisierung des Projektes nach Abschluss des Wettbewerbs oder während des anschließenden Verhandlungsverfahrens gänzlich Abstand, sind alle Ansprüche der Preisträger jedenfalls durch das Preisgeld vollständig abgedeckt.
Kommentar der Kammer: Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg hat den Wettbewerb mit Schreiben vom 1.7.2011 und der Registriernummer 20/11 freigegeben.
Kontaktstelle: Amt der Vorarlberger Landesregierung
Abteilung Hochbau und Gebäudewirtschaft
Widnau 12
6800 Feldkirch
Verfahrensorganisator: Amt der Vbg. Landesregierung, Abt. Hochbau und Gebäudewirtschaft
Preisgericht: Arch. DI Dietmar Walser; Arch. DI Josef Fink; Arch. DI Bernardo Bader; Abteilungsvorstand Dipl.-Arch. (FH) Peter Jamer, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Hochbau und Gebäudewirtschaft; Bgm. Standes-Repräsentant Rudolf Lerch, Stand Montafon; Geschäftsführer Elmar Egg, Montafon Nordic Sportzentrum GmbH; LSth. Hochbaureferent Mag. Markus Wallner, Amt der Vorarlberger Landesregierung; LR Sportreferent Mag. Siegi Stemer, Amt der Vorarlberger Landesregierung
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Tirol und Vorarlberg
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1. Rang, Gewinner, 1. Preis , EUR 6.000,-
Mitiska * Wäger Architekten ZT OEG

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Ausschreibung (pdf, 99KB)
Juryprotokoll (pdf, 271KB)
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