Mittwoch, 08.07.2020
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Realisierungen | Stadthaus Mariahilf Höttinger Au 22, Innsbruck | stoll.wagner+partner architektur ZTgmbH, Innsbruck

stoll.wagner+partner architektur ZTgmbH, Innsbruck

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Preisgeld EUR 6.500,-

Kennnummer: 1
Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Anna Maria Lenz
Dipl.-Ing. Cornelia Groder
Dipl.-Ing. David Jenewein
Dipl.-Ing. Bruno Staggl
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Modellbild


Plan (pdf, 3MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Dem Projektanten gelingt es mit verblüffend einfachen Mitteln die schwierigen städtebaulichen Rahmenbedingungen zu klären. Die eingeschoßige Arkade wird zweigeschoßig über Eck geführt und bildet sowohl eine dem Projekt angemessene Zugangssituation als auch eine einladende Geste zum erreichen des gemeinschaftlichen Grünraumes an der nördlichen Hangkante. Die optische Ausweitung der „Fuge“ im Bereich der erdgeschoßigen Zufahrten durch die gewählte Erschließung holt den Grünraum optisch bis zur Höttinger Au Straße. Die Wohnungen der Obergeschoße werden durch eine großzügige, von einem Oberlicht und westseitigen Fenstern gut belichtete Mittelzone erschlossen. Der angebotene Wohnungsmix sowie die aufgezeigten Wohnungstypen überzeugen durchgehend durch einen gekonnten Umgang mit Licht und Raum, in ihrer inneren Organisation und ihren Ausrichtungen mit Ausblick zu Patscherkofel oder Nordkette. Der Anschluss an das ostseitige Bestandsgebäude erfolgt im Dachbereich durch das Ausbilden von Fugen mittels zurückgesetzter Terrassen. Der Verzicht auf eine Bebauung des Hofbereiches schafft zum Einen einen qualitätsvollen Grünraum mit Mehrwert auch für die Umgebungsstruktur und zum Anderen verhilft es dem ostseitigen Nachbargebäude zu optimaler Besonnung der Innen- und Außenbereiche. Die Unterbringung der PKW-Stellplätze und Fahrradbereiche erfolgt in einer gedeckten Erdgeschoßzone, welche ohne aufwändige Grundbaumaßnahmen errichtet werden kann. Die Materialisierung des Gebäudes ist in Sichtbeton mit Innendämmung sowie raumhohen Verglasungen mit Faltläden Richtung Süden und Norden vorgesehen. Insbesondere die Verwendung von Sichtbeton wird kontrovers diskutiert und ist vom Projektverfasser zu hinterfragen bzw. es sind durch ihn Alternativen zu prüfen.Die angebotene Parapethlösung wirkt überzeugend, soll aber in Kombination mit dem Verglasungsanteil, der Beschattung und in Hinblick auf die verkaufbare Wohnnutzfläche präzisiert werden.

Werkliste der Planer:

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