Mittwoch, 18.09.2019
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Glossar P

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Peisgericht
Zusammenfassender Begriff für Auswahl- und Beurteilungsgremien in Wettbewerben. Besteht aus PreisrichterInnen, die von den TeilnehmerInnen des Wettbewerbes unabhängig sind. Wird von den WettbewerbsteilnehmerInnen eine bestimmte berufliche Qualifikation verlangt, muss mindestens ein Drittel der PreisrichterInnen über dieselbe oder eine gleichwertige Qualifikation verfügen. Der Begriff Preisgericht wird gelegentlich durch „Jury“ ersetzt. (BVergG § 155 Abs 4)
 
Preis, Preisgeld
Finanzielle Belohnung für eine erst- zweit, drittrangige u.s.w. Reihung durch ein Preisgericht einer Wettbewerbsarbeit. Neuerdings gelegentlich durch den Begriff Belohnung (ABGB) ersetzt.
 
Preisgeldsumme
Summe aller als Preise, Anerkennungen und Aufwandsentschädigungen ausgelobten Nettobeträge.
 
Preisgerichtsentscheid
Abschließende Feststellung des Preisgerichts über die Reihung der Wettbewerbsarbeiten, samt Festlegung der GewinnerIn oder der GewinnerInnen.
 
PreisträgerIn
Bezeichnung der vom Preisgericht erstgereihten Wettbewerbsarbeiten. Im Zusammenhang mit einem Realisierungswettbewerb ist der gleichbedeutende Begriff „GewinnerIn“ vergaberechtlich relevant, da er den Kreis der zum Verhandlungsverfahren einzuladenden WettbewerbsteilnehmerInnen umreißt.
 
Privater AuftraggeberIn
Jede/r AuftraggeberIn, der nicht den Bestimmungen des BVergG 2006 unterliegt.
 

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