Dienstag, 26.10.2021
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Realisierungen | Bildungscampus Gnigl | SUE Architekten ZT GmbH, Wien

SUE Architekten ZT GmbH, Wien

2. Rang, 2. Preis, Preisgeld EUR 13.000,-

Konsulenten: LandschaftsarchitektInnen:
Graf Brandstätter_Landschaftsarchitektur

TragwerksplanerInnen:
Kppk ZT gmbh

FachplanerInnen für Haustechnik:
Zentraplan Planungsgesellschaft m.b.h.

Bauphysik:
Kppk ZT gmbh
Kennnummer: 17
Mitarbeiter: Marijana Radosavljevic
Simon Treml
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Plakat 1


Plakat 2




Bewertung des Preisgerichts:

Als einziges der vorgeschlagenen Projekte ordnet dieses sämtliche Flächen auf einer Ebene an. Das führt zu einem äußerst ökonomischen Grundriss, der bis auf die Verbindung zum Turnsaal ohne notwendige Vertikalerschließung auskommt. Die vier Cluster liegen in der nördlichen Hälfte des Grundstücks und sind von einer zentralen, um einen Innenhof führenden Erschließungsschleife aus zugänglich, die als Treffpunkt für den Campus auch Zugang zum Veranstaltungs- und Speisebereich bietet. Während der westliche Cluster deutlich ist, sind die übrigen drei zwar vom Zentralbereich aus separat über deutlich markierte „Schleusen“ erreichbar, bieten aber im Inneren eine Durchlässigkeit an Gelenksstellen, die jeweils an einem begrünten Innenhof, dem „Werkhof“ und dem „Projekthof“, liegen. Mittelpunkt der einzelnen Cluster sind Lerninseln, die mit einer Treppe auf das Dach verbunden sind, wo jedem Cluster eine Terrasse zur Verfügung steht. Eigene Garderobebereiche in den Clustern ermöglichen den direkten Ausgang ins Freie ohne den Umweg über die am Eingang liegenden zentralen Garderobebereichen. Das Projekt stellt eine typologische Innovation dar, die auf der geringsten Bruttogeschoßfläche einen hohen Nutzwert für die PädagogInnen und Kinder bietet. Kritisch wird die städtebauliche Lösung gesehen. Stadträumlich fehlt der flächigen Bebauung eine ausreichende Akzentuierung zur Umgebung und damit die für ein Leuchtturmprojekt zu fordernde Signalwirkung. Insbesondere die südwestliche Ecke mit dem Turnsaalbereich ist in dieser Form im Stadtraum nicht akzeptabel. Der Grünlandtausch ist zwar quantitativ möglich, wird aber qualitativ aufgrund der Kleinteiligkeit der entstehenden Grünflächen kontroversiell beurteilt. Funktionell nicht akzeptabel ist die Zufahrt zur Tiefgarage von der Minnesheimstraße und damit die Lage der Garage, die an die Versorgungshausstraße zu verlegen wäre. Kritisch gesehen wird auch die Qualität der vorgeschlagenen, auf der flächigen Bebauung aufgesattelten Wohnungen direkt an der stark befahrenen Minnesheimstraße und hinsichtlich Nord-Süd-Orientierung.

Werkliste der Planer:

SUE Architekten ZT GmbH, Wien

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