Dienstag, 26.10.2021
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Realisierungen | Bildungscampus Gnigl | fasch & fuchs ZT GmbH, Wien

fasch & fuchs ZT GmbH, Wien

Anerkennung, Preisgeld EUR 5.000,-

Konsulenten: LandschaftsarchitektInnen:
Idealice – techn. Büro für Landschaftsarchitektur

TragwerksplanerInnen:
Werkraum Wien Ingenieure ZT-GmbH

FachplanerInnen für Haustechnik:
DI Alexander Kunz

FachplanerInnen für Brandschutz:
diehaustechniker, Ing. Günther Rucker

Bauphysik:
exikon, DI Bernhard Sommer

Patrick Klammer (Modellbau)
Kennnummer: 1
Mitarbeiter: Cand. Arch. Robert Breinesberger
DI Stefanie Schwertassek
DI Heike Weichselbaumer
Cand. Arch. Erwin Winkler
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Plakat 1


Plakat 2




Bewertung des Preisgerichts:

Das Projekt bildet einen zweigeschoßigen, durch die Nutzung des Gefälles in Teilen dreigeschoßigen trapezförmigen Baukörper, der an die Minnesheimstraße gerückt ist. Im Erdgeschoß befinden sich als wesentliche Nutzungen die Turnsäle, die zentrale Erschließung, ein Veranstaltungsbereich und am östlichen Rand der Kindergarten. Im Obergeschoß liegen, in drei parallele Trakte aufgeteilt, die Cluster mit den Bildungsräumen. Zwischen den Trakten entstehen Terrassen, die als Freiklassen genutzt werden können. Ein begrünter Lichthof dient als zentraler Orientierungspunkt. Das Energiekonzept ist ausführlich und professionell dargestellt und bietet innovative Ansätze. Die allseitig in Glas dargestellte Fassadengestaltung wäre in Bezug auf die Nachhaltigkeit kritisch zu überprüfen. Hervorzuheben sind die Großzügigkeit und optische Durchlässigkeit des Erdgeschoßes, und die gute Positionierung eines Cafés und der Vereinsnutzung an der südwestlichen, von der Straße aus prominent wahrnehmbaren Ecke des Baukörpers. Die Anordnung der Bildungsräume verspricht durch die gute Ablesbarkeit der Cluster eine gute Orientierung bei hoher Flexibilität innerhalb der Cluster. Die vielfältigen Belichtungsoptionen lassen eine attraktive und differenzierte Raumstimmung erwarten. Die Terrassen zwischen den Klassen werden aufgrund der möglichen Störungen zwischen den Clustern kontroversiell diskutiert. Kritisch wird die sehr deutliche, geschoßweise Trennung zwischen Kindergarten und Volksschule gesehen, die durch die von den Verfassern angesprochene Begegnung in gemeinsam genutzten Zonen nicht kompensiert werden kann. Die Lage der Tiefgaragenzufahrt an der prominenten Südwestecke wird als wenig attraktiv eingestuft. Die Freiflächen sind ausreichend dimensioniert, wirken aber trotz der vorgeschlagenen Gliederungselemente als dem dominanten Baukörper vorgelagerte Restflächen.

Werkliste der Planer:

fasch & fuchs ZT GmbH, Wien

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