Samstag, 18.09.2021
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DI Ottokar Indrak, Wien



Konsulenten: Petrovic & Partner Architekten ZT GmbH,
TechConBau Baudienstleistungsgesellschaft mbH, Geschäftsführer: DI Michael Koschier
DI Paul Huter, Zivilingenieur für Wirtschaftsingenieurwesen im Bauwesen
DI Brigitte Lacina, Ingenieurkonsulentin für Landschaftsplanung und -pflege
Kennnummer: 9
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Vision, © DI Ottokar Indrak


Gestaltungskonzept, © DI Ottokar Indrak


Nutzungskonzept, © DI Ottokar Indrak



Bewertung des Preisgerichts:

Das Projekt versucht den städtebaulichen Rahmenbedingungen der Ausschreibung nachzukommen und einen hohen Wiedererkennungswert durch einen Ring für Sporteinrichtungen darzustellen, sowie einer Markierung des ehemaligen Rollfelds, unter anderem durch eine Bebauung mit höherer Dichte.
Vom Süden beginnt die vorgesehene Nutzung mit einer betrieblichen Struktur, die in einen Universitätsbereich mit Forschung und Entwicklung übergeht und sich bis zu einem Grünzug mit Wasserfläche, der rezenten Flussmäander andeuten soll, erstreckt. Das weitere Gebiet nimmt die Grundstücksgrößen der Umgebung mit ca. 1.000 m² auf und stellt die Grundstruktur eines Blockrasters dar, der durch Diagonale überlagert bzw. unterbrochen wird. Innerhalb dieser “Rasterfelder” sind die Nutzungen durchmischt mit Grünbereichen angeordnet, wobei in der Mitte des Gebiets Wohnen und Dienstleistung dominiert, am nördlichen Rand zur B3d betriebliche Nutzung und Dienstleistung.
Als zentrale Botschaft der Präsentation wird die Vermarktbarkeit des Standortes, basierend auf marketingtechnischen Überlegungen dargestellt. Insbesondere soll im Zuge von PPP-Modellen und einer expressiven Architektur der Standort als Labor für städtebauliche Überlegungen gesehen werden. Die städtebaulichen Qualitäten, die Logik der Verkehrserschließung und die Möglichkeit der etappenweisen Realisierung wird erst auf gesonderte Nachfrage erläutert. In den wesentlichen städtebaulichen verwertungstechnischen und gestalterischen Fragestellungen bleiben die Lösungsvorschläge allerdings vage und erscheinen nicht schlüssig. Dies gilt auch für das Verkehrssystem, das auf zwei Stichstraßen beruht. Ein weiteres Manko stellt die Frage der Lösung urbaner Räume dar, wo hauptsächlich von einer entsprechenden Wirkung der U-Bahnstationen und der dort vorgesehenen höheren Dichte ausgegangen wird. Eine deutliche Aussage zur Qualität des öffentlichen Raumes fehlt, insbesondere auch zur Ausgestaltung des als wesentlich zu erachtenden “Sportrings”, dessen Querschnitt in den einzelnen Quartieren des Projekts nicht nachvollziehbar erscheint. Festzuhalten ist, dass die gewählte Großform eines Kreises als solche städtebaulich in der vorliegenden Ausprägung nicht überzeugend ist.
Trotz ambitionierter Ansätze hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Vermarktbarkeit erscheint das Projekt nicht geeignet, den gestellten städtebaulichen Anforderungen im Sinne einer überzeugenden Gesamtkonzeption gerecht zu werden.
Die im Projekt angebotene Anbindung des IV-Sekundärnetzes des Flugfeldes an die angrenzenden Siedlungsgebiete wird als nicht zweckmäßig erachtet.

Werkliste der Planer:

DI Ottokar Indrak, Wien

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