Sonntag, 25.07.2021
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Schulcampus Hollabrunn

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auftraggeber: Stadtgemeinde Hollabrunn
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2018
Wettbewerbsordnung: Ja
Preisgeldsumme: EUR 41.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 25.10.2019
Entscheidungstermin: 12.11.2019
Aufgabenstellung: Das Planungsareal, welches im Folgenden noch ausführlicher und detaillierter beschrieben wird, ist in städtebaulicher Hinsicht zu organisieren und zwar

- hinsichtlich Anordnung der Neubauten zu den bestehen bleibenden Bestandsgebäuden, insbe-sondere funktionellen Bezügen der verschiedenen Nutzungen,
- hinsichtlich Wege- und Verkehrsführung (ÖPNV, NIV, MIV) und
- der Überprüfung der Dimensionierung, Attraktivierung und Differenzierung der Freiflächen.

Auf vorgegebene Rahmenbedingungen, die eher nicht verändert werden sollten, wird jeweils dezidiert hingewiesen. Ansonsten ist der Projektant frei bei der Erarbeitung eines innovativen, praktikablen und wirtschaftlich der Aufgabe angemessenen Vorschlages.
Absichtserklärung: Ersten Grobkostenschätzungen zufolge ist für die Umsetzung des Gesamtprojekts ein Budget iHv EUR 15,000 Mio zzgl 20% USt (Baukosten gem ÖNORM B 1801-1) einzusetzen. Geplant ist – nach Maßgabe des Stadtbudgets – diese Maßnahmen bis 2025 durchzuführen. Der Mitteleinsatz, der Um-fang allfälliger Etappen und eine zugeordnete Terminschiene sollen in weiteren Schritten festgelegt werden.

Auf obiger Grundlage hat der Gemeinderat der Stadtgemeinde Hollabrunn beschlossen, einen Realisie-rungswettbewerb im Oberschwellenbereich durchzuführen, mit dem Ziel, die Generalplanerleistungen für das Bauprojekt „Schulcampus Hollabrunn“ an den Wettbewerbsgewinner zu vergeben.

Der Auftraggeber beabsichtigt daher nach Abschluss des Wettbewerbs, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts den Auftrag über die ausgeschriebenen Leistungen in einem Verhand-lungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung mit dem Wettbewerbsgewinner zu vergeben, sobald die dafür erforderlichen Beschlüsse (Gemeinderat) vorliegen.

Der Auftraggeber wird mit dem Wettbewerbsgewinner in Auftragsverhandlungen eintreten.

Die Auftragsverhandlungen werden über den gesamten Auftragsinhalt geführt. Gegebenenfalls weichen die Vorgaben des Auftraggebers für die Projektrealisierung von den Vorgaben im Wettbewerb ab. Die Wettbewerbsteilnehmer akzeptieren, dass sie in diesem Fall ihren Wettbewerbsbeitrag abändern müs-sen.

Konkret wird der Auftraggeber im Anschluss an den Wettbewerb mit dem Wettbewerbsgewinner im Rahmen der Auftragsverhandlungen und insbesondere im Hinblick auf mögliche Förderungen genau festlegen welche Teilbudgets für welche Maßnahme zu reservieren wären.

Das Realisierungsprojekt wird vom künftigen Auftragnehmer gemeinsam mit dem Auftraggeber und in Abstimmung mit den Behörden im Rahmen der Vorentwurfsplanung erarbeitet.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes vor Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, besteht kein Rechtsanspruch der Wettbewerbsteilnehmer auf eine Beauftragung.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes nach Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten und nach, bis zu diesem Zeitpunkt ange-fallenen tatsächlichen Kosten abzurechnen.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Falle des Scheiterns der Auftragsverhandlungen mit dem nächst-gereihten Wettbewerbsteilnehmer in Auftragsverhandlungen einzutreten.

Die Auftragsverhandlungen gelten in nachstehenden Fällen als gescheitert:

- Der Bieter weigert sich Empfehlungen des Preisgerichts in der weiteren Planung zu berücksichtigen.
- Der Bieter weigert sich, gegebenenfalls geänderte Vorgaben des Auftraggebers in der weiteren Planung zu berücksichtigen.
- Der Bieter weigert sich, die ausgeschriebene Leistung vollständig anzubieten.
- Das Honorarangebot des Bieters kann – auch durch gegebenenfalls in den Verhandlungen darge-legte Erläuterungen – keinesfalls als angemessen angesehen werden.
Kommentar der Kammer: Beim gegenständlichen Verfahren gab es keine Kooperationsanfrage an die Kammer. Die Kooperationskriterien der Kammer werden überdies nicht vollständig eingehalten (Preisgeld zu gering, mehr Sach- als Fachpreisrichter, etc.).
Kontaktstelle: Arch. DI Günther Hintermeier
Kastelicgasse 3/19
A-3100 St. Pölten
T +43.676.4448643
E hintermeier@kstp.at
Verfahrensorganisator: Arch. DI Günther Hintermeier
Preisgericht: Arch. DI Werner Zita; Stadtbaudirektor Arch. DI Stephan Smutny-Katschnig; Bürgermeister Alfred Babinsky; Vizebürgermeister Kornelius Schneider; Volksschuldirektorin Dipl.-Päd. Gabriele Mattes
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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1. Rang, Gewinner , EUR 15.000,-
Architekten Maurer & Partner ZT GmbH, Arch. DI Thomas Jedinger

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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 98KB)
Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 12.11.2019 (pdf, 697KB)
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