Mittwoch, 19.01.2022
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Entscheidungen | Erweiterung der Tiroler Fachberufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik, Hall in Tirol | Arch. DI Peter Mayrhofer, Innsbruck; Arch. DI Gilbert Sommer, Innsbruck; DI (FH) M.Arch. Volker Flamm, Innsbruck

Arch. DI Peter Mayrhofer, Innsbruck; Arch. DI Gilbert Sommer, Innsbruck; DI (FH) M.Arch. Volker Flamm, Innsbruck

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Preisgeld EUR 12.000,-

Konsulenten: Tragwerksplanung: tragwerkspartner zt gmbh - Dipl.-Ing. Conrad Brinkmeier
Klimaengineering: Transsolar Energietechnik GmbH -
Dipl.-Phys. Stefan Holst
Kennnummer: 6
Mitarbeiter: Modellbau: Die Modellbauer
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Modellbild, Tiroler Fachberufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik, Hall, Mayrhofer, Sommer, Flamm


Plan 1, Tiroler Fachberufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik, Hall, Mayrhofer, Sommer, Flamm (pdf, 10MB)
Plan 2, Tiroler Fachberufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik, Hall, Mayrhofer, Sommer, Flamm (pdf, 9MB)

Bewertung des Preisgerichts:

In der städtebaulichen Konzeption versucht das Projekt, die vorgegebene Struktur der linienartigen Baukörper beizubehalten und weiterzuentwickeln. In der vorgetragenen Weise unaufgeregt und im Maßstab gerechtfertigt, wirkt die Intervention gelungen und sympathisch. Eine dreigeschossige neue Zeile wird an die Stelle der derzeitigen Containerklassen gesetzt. Damit rückt das Schulgebäude näher an die Straße und bietet durch die Dreigeschossigkeit ein neues Gesicht und Aufmerksamkeit im Straßenraum. Ein Konkurrenzieren mit dem voluminösen Wohnheim wird nicht angestrebt und wäre auch nicht zielführend. In dem neuen Trakt werden die Lehrerzimmer und in den Obergeschossen die fehlenden Klassen untergebracht. Durch diese Konzeption wird auf dem Dach der Fotostudios ein Dachgarten und für die Schüler nutzbarer Außenbereich angeboten. Der Bestand wird wenig angetastet, geringfügige Entkernungen der Halle sind vorgesehen und machen das innere Atrium, die Halle, zu einem großzügigen Aufenthaltsbereich. So ergänzen sich innerer Aufenthaltsbereich mit äußerem Dachgarten. Die funktionalen Zusammenhänge der Fachgebiete werden mit dem neuen Baukörper erzielt. Die Holzbauweise lässt ein ökologisch und ökonomisch durchgedachtes Gebäude erwarten. Die vorgelagerte Platzierung ermöglicht einen schnellen Bauablauf während des Schulbetriebs. Das Projekt kann im vorgesehenen wirtschaftlichen Rahmen errichtet werden. Die Fassaden sind mit Faserzement-Fertigteilen in einer markanten Bänderung vorgesehen. Große Fensterflächen werden mit diesen Elementen beschattet. Die großzügigen Verglasungen der Unterrichts- und Lehrerbereiche sollen jedenfalls ausgeführt werden, da sie Leichtigkeit und Luftigkeit vermitteln. Diese Transparenz soll sich in der weiteren Bearbeitung im Projekt fortsetzen.

Empfehlungen:
Die leichte Erreichbarkeit der Terrasse im Bestand muss genau studiert werden. Einzelne Rampen bzw. ev. eine andere Raumhöhe im Neubau wird zielführend sein. Die Fassadenkonzeption sollte sich nicht nur auf den Neubau beschränken. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung ist es zielführend, auch die bestehenden Fassaden ebenso einer genauen Studie zu unterziehen. Die Verbesserung der klimatischen Bedingungen bzw. die Bearbeitung der Dachzone im 3. OG Bestand, wie im Text erwähnt, sollte jedenfalls in Angriff genommen werden. Die linearen Baukörper können sich durch das Einfügen von Oberlichtbändern über den Gangzonen, wo es möglich ist, weil kein Geschoss darüber, genauer abzeichnen und den darunterliegenden Gangzonen eine zusätzliche Lichtausbeute und damit Erlebbarkeit der vorgegebenen architektonischen Struktur vermitteln.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Peter Mayrhofer, Innsbruck
Arch. DI Gilbert Sommer, Innsbruck
DI (FH) M.Arch. Volker Flamm, Innsbruck

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Ausschreibung Tiroler Fachberufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik, Hall (pdf, 2MB)
Juryprotokoll Tiroler Fachberufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik, Hall (pdf, 654KB)
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