Mittwoch, 19.01.2022
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Entscheidungen | Bildungscampus / Stadtquartier Bruck an der Mur | Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH, Wien

Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH, Wien

1. Rang, Gewinner, Preisgeld EUR 31.000,-

Kennnummer: 11
Kennwort: 010898
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Modellbild


Plakat 1 (jpg, 5MB)
Plakat 2 (jpg, 4MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Das Konzept des Schulcampus überzeugt mit der sensiblen Organisation des zwei- bis dreigeschossigen Baukörpers um einen zentralen Innenhof. Es gelingt den Baukörper durch geschickte Maßnahmen in das städtebauliche Umfeld einzufügen. An der Dr-Theodor-Körner-Straße springt der Baukörper zwischen Sockelbauwerk (Handel) und Obergeschossen (Schule) zurück. Durch das Aufnehmen der bestehenden Traufkante der Nachbarbebauung ergibt sich eine überzeugende und gut auf das Ortsbild abgestimmte Straßenansicht.
Auf die bestehenden Gebäudestrukturen reagierend erhält das Projekt einen großzügigen Vorplatz in Fortsetzung des Kirchplatzes. Die Qualitäten des Vorplatzes können sowohl städtebaulich als auch funktional überzeugen und versprechen einen Mehrwert für die Stadt. Bestandteil des Vorplatzes sind neben dem Ankommens-Bereich mit Stellplätzen für Fahrräder und Scooter auch die erhöhte Schulwiese und der Freibereich der Schulmensa. Die barrierefreie Erreichbarkeit und Anlieferung werden in der weiteren Bearbeitung nachzuweisen sein.
Gewürdigt wird die nord-süd-verlaufende in allen Geschoßen spürbare Magistrale als Rückgrat der Schule. Die Magistrale trägt zur klaren Organisation der Funktionen bei und verspricht im Zusammenhang mit dem Innenhof interessante Raumsequenzen.
Die Lage der Garderoben und des Sportbereichs im Erdgeschoss finden Zustimmung und werden hinsichtlich der guten Nutzbarkeit positiv beurteilt. Der Essensbereich beim Haupteingang verspricht durch das Zuschalten des Bewegungsraums einen großzügigen Veranstaltungsraum auszubilden.
Die Cluster befinden sich, als offene und flexible Bildungseinheiten, auf die beiden Geschosse aufgeteilt.
Allen Clustern liegt das gleiche Organisationsmuster zugrunde; die Klassen sind nach Außen und die Lernlandschaften zum gemeinschaftlichen Schulhof gerichtet.
Der zentrale, durchgrünte Schulhof stellt mit den geplanten Terrassen, den vorgesehenen Bäumen und der Freiklasse einen vielfältig bespielbaren und gut nutzbaren Freiraum dar. Ergänzt wird das Freiraumangebot durch den großflächigen Dachgarten.
Die Flexibilität und die Entwicklungsfähigkeit der Gebäudeorganisation sind durch die Gebäudeorganisation gegeben und entsprechen den angestrebten, pädagogischen Standards.
Die übergreifende Fassadengestaltung der Schule im Zusammenspiel mit dem Sockelgeschoss durch angestimmte Fassadenöffnungen wird positiv wahrgenommen. Die Materialität und die Gestaltung der Schulfassade ist in Abstimmung mit der Stadt und der Planung des Handels abzustimmen.
Aufgrund der effizienten Organisation stellt das Projekt eines der Flächen sparsamsten Beiträge dar und überzeugt durch Wirtschaftlichkeit und Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens.
Alles in allem ein Projekt das sowohl städtebaulich als auch architektonisch zu überzeugen vermag.

Werkliste der Planer:

Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH, Wien

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