Montag, 18.10.2021
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Arch. DI Sabine Penz, Innsbruck; Arch. DI Kurt Rumplmayr, Innsbruck

1. Rang, Gewinner, 1. Preis, Preisgeld EUR 12.800,-

Kennnummer: 1004
Mitarbeiter: Modellbau: die modellbauer
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Modellbild, Wohnbebauung Sporthotel Igls, Penz, Rumplmayr


Plan, Wohnbebauung Sporthotel Igls, Penz, Rumplmayr (pdf, 22MB)

Bewertung des Preisgerichts:

Zwei kompakt konzipierte Baukörper, fächerförmig strukturiert, bilden die neuen Raumkanten an der Lanser Straße. Sensibel in die bestehende Situation eingefügt stellen sie einen gelungenen Übergang vom Sporthotel in die kleinteiliger strukturierte Umgebung dar. Offen gehaltene Zugänge und ein Gemeinschaftshof kommunizieren mit dem Straßenraum, eine einladende Geste führt Bewohner und Besucher in die leichte, von sogenannten „Luftgärten“ begleitete Erschließung. Die Grundidee des möglichen Miteinander, ohne auf Privatsphäre verzichten zu müssen, zieht sich auch baulich und qualitativ als Leitfaden durch das Projekt. Spannende Raumsituationen über Durchlässigkeiten der Baukörper und ansprechend gestaltete Außenräume ergänzen das Konzept zu einem gelungenen Ganzen. Die Gliederung der Baukörper mit jeweils einem Rücksprung an den diagonalen Ecken verleiht den Gebäuden Leichtigkeit, die Auskragung der Obergeschoße erweitern den
erlebbaren Straßenraum für die Fußgänger und Bewohner. Die Einfahrt in die Tiefgarage, die Haltebucht für die Anlieferung und die Zugänge zum Haus sind entflochten. Über gedeckte Außenbereiche gelangt man in die Erschließung. Eingeschnittene Luftgärten ermöglichen stets Außenraumbezug, Belichtung und Orientierung und lassen auch Interaktion zwischen den Bewohnern zu. Die Wohnungen sind jeweils von mindestens zwei Seiten belichtet und geben durch die differenzierte Gestaltung der Terrassensituationen - Loggien, Veranda, Lichthöfe – immer wieder Überraschungsmomente frei. Die Fassade thematisiert den Kontrast der Materialien Sichtbeton und Holz. Großzügige Verglasungen versorgen die Wohnungen mit ausreichend Licht, Schiebeelemente an der Ost- und Westfassade verleihen dem Gebäude einen sich immer wieder verändernden Ausdruck.

Um die nutzbaren bzw. verwertbaren Flächen zu optimieren werden für die
weitere Bearbeitung folgende Strategien empfohlen:
- Erdgeschossig ist zu prüfen, wie die räumlich gefassten garten- und straßenseitigen Fahrradabstellplätze entweder der jeweiligen Südwohnung zugeschlagen werden können bzw. wie hier die Situierung einer Einliegerwohnung erfolgen kann. Dabei soll der straßenseitige Rücksprung als Zugang zum Gemeinschaftshof erhalten bleiben.
- Eine alternative Situierung der Fahrradabstellplätze in der Tiefgarage oder in Teilbereichen des Gemeinschaftsraumes ist zu prüfen.
- Der Baukörper kann geringfügig Richtung Garten vergrößert werden, die westseitigen Terrassentiefen können gem. den Anforderungen der Ausloberin im Zuge dessen noch optimiert werden.
- Die Baukörper sind dem Grunde nach in der derzeitigen Form und Gestalt zu erhalten. Die Raumhöhen können noch angepasst werden, z.B. +15cm in den unteren Geschoßen, +50cm im obersten Geschoß. Die zulässige Gesamthöhe darf dabei nicht überschritten werden. Insgesamt zeugt das Projekt von hoher architektonischer und städtebaulicher Qualität, die gestellte Aufgabe wurde konsequent und ideenreich gelöst und bietet den künftigen Bewohnern eine hohe Wohn- und Lebensqualität.

Werkliste der Planer:

Arch. DI Sabine Penz, Innsbruck
Arch. DI Kurt Rumplmayr, Innsbruck

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Ausschreibung Wohnbebauung Sporthotel Igls (pdf, 2MB)
Juryprotokoll Wohnbebauung Sporthotel Igls (pdf, 274KB)
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